| Letzte Aktualisierung: 01.01.2009 |
Rückblick



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30.12.08: Winterwanderung an der Schindellegi und Linth
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Nach einem Ruhetag am Sonntag hat die Sonne uns gestern wieder hinaus gezogen. Ziel war wiederum die Winterlandschaft im Kanton Schwyz. Im November hatten wie die Gelegenheit, zwei Bunker
der Sperre Schindellegi / Biberbrugg von innen zu fotografieren. Die aufmerksamen Besucher unserer Page wissen, dass es nicht unser Konzept ist, einem Bunker nachzurennen und diesen
dann einfach so in die Page zu stellen, sondern dass wir ganze Sperrstellen abarbeiten, um die Anlagen dann in einem Gesamtkontext präsentieren zu können. Also haben wir uns nun auf den Weg gemacht,
endlich die Aussenfotos zu den Innenfotos zu machen.
Erstes Ziel war die Schindellegi. Hier verbergen sich einige Bunker und Unterstände rund um den Chaltenboden. Die Anlagen sind zwar alle leicht zu finden, müssen aber angelaufen werden, weil
das Befahren der Strassen dort nicht erlaubt (und nicht möglich ist). Also haben wir eine erste Winterwanderung bei Sonne und Minustemperaturen zu den Anlagen unternommen. Gott sei Dank hatten
wir gute Kleidung und eine Thermoskanne voll warmen Tee dabei. Dies machte die Wanderung durch den teilweise tiefen Schnee erträglicher. Auch die schöne Winterlandschaft entschädigte uns für die Mühen.
Vom Chaltenboden ging es dann noch zu den Anlagen bei Biberbrugg. Auch hier sind einige grössere Bunker zu finden, leider teilweise auf unzugänglichem Privatgelände. Während beim einen Bunker der
Grundbesitzer uns den Zugang zum Bunker erlaubte, lag der zweite im abgesperrten Gelände der Kapo Schwyz. Highlight war denn der Bunker auf dem Altberg, wo die Sonne die Winterlandschaft
herrlich beleuchtete. Das sind dann die schönen Momente bei der Igelsuche, wo man Schweiss und Kälte gerne in Kauf nimmt.
Den zweiten Teil unserer Winterwanderung machten wir dann wiederum an der Grynau. Hier haben wir dann endlich damit begonnen, die Bunker am Linthkanal abzulichten. Auch für diese Bunker gilt,
dass sie leicht zu finden sind, aber nur per pedes erreicht werden können. Also hiess es wieder mit Kamera und Ausrüstung Kilometer abspulen. Vorteil bei der Sache ist wenigstens, dass die Pfunde
weg gehen, welche sich über die Feiertage auf den Rippen angesammelt haben. ;-)
So waren wir dann am Ende dieses herrlich schönen, aber kalten Wintertages um zahlreiche Fotos reicher und um etliche Kalorien ärmer.
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Rückblick







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28.12.08: Jahresabschluss bei der Stiftung Schwyzer Festungswerke
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Schon seit längerem waren wir im Kontakt mit einigen Leuten der Stiftung Schwyzer Festungswerke, um einige der Werke in ihrer Obhut zu besuchen. Angefangen hatten wir ja bereits im November mit
dem KP Selgis im Muothatal. Gestern haben wir nun einen weiteren Termin bekommen, um drei besondere und eindrückliche Werke der Stiftung besuchen zu dürfen.
Schon früh morgens ging es los, um dann um 8:30 Uhr beim Infanteriewerk Grynau starten zu können. Ein kalter Wind empfing uns in der Linthebene und so fragten wir uns, ob das die Kameras und Akkus auch
aushalten werden. Lange warten mussten wir nicht, denn unser Führer und unsere Kontaktperson der Stiftung trafen gleich mal ein. Nach einer kurzen Begrüssung und Absprache starteten wir als erstes
mit der Aussenbesichtigung. Der Hochnebel sorgte für gleichmässiges Licht - und der Winter dafür, dass keine störenden Blätter vor den Anlagen uns die Sicht versperrten. Schon von aussen konnten wir
die eindrückliche Tarnbemalung bewundern, für die einige dieser Stände bekannt sind. Auch die mächtige 22 Tonnen schwere Beobachterkuppel ist immer ein dankbares Motiv. Nach der Aussentour konnten wir
dieses sehr schön hergerichtete Werk auch von innen bewundern. Die ganze Anlage ist wieder so ausgerüstet, wie sie ursprünglich während dem Aktivdienst ausgerüstet war.
Vom IW Grynau fuhren wir dann hinauf zum Sihlsee. Hier ist in der Felswand am Sihlsee das IW Ruestel (A7008) und ein Panzerabwehr-Bunker (A7007) zu finden. Auch diese Anlagen wurden uns nicht nur innen,
sondern auch von aussen geöffnet. Dazu hat unser Führer die Felswand erklommen und in abenteuerlicher Weise die Schartenabdeckungen geöffnet. Diese beiden Werke sind kleine Juwele, sind sie nicht nur
besonders schön und detailgetreu eingerichtet, sondern haben mit der Panzerabwehr-Bunkerkanone 38/41 auch eine seltene Bewaffnung zu bieten. Eine Anlage mit einer solchen eingebauten Bewaffnung konnten
wir bis gestern jedenfalls noch nie fotografieren. Die Winterlandschaft am Sihlsee sorgte noch zusätzlich dafür, dass wir attraktive Fotos machen konnten. Oberhalb des Werks Ruestel sind dann auch noch
offene Infanteriestellungen und ein Unterstand zu finden, welche wir auch noch abgelichtet haben. Von hier hat man auch eine tolle Sicht auf die andere Seeseite, wo das IW Steinbach (A7010) "versteckt"
ist. Auch dieses Werk haben wir dann als Abschluss der Sihlsee-Sperre noch von aussen dokumentiert.
Den Abschluss des gestrigen Tages bildeten dann noch zwei Bunker (A7104 und A7105) bei der Sperre am Etzelpass. Bei den beiden Bunkern an dieser früher wichtigen Übergangsstrasse ins Reduit sind auch
einige Besonderheiten zu sehen. Da diese Werke übernommen werden konnten, bevor die Armee sie leer räumen konnte, war zuminndest das gesamte Inventar erhalten. Einer dieser Bunker ist auch wiederum mit
einer PzBk 41/38 ausgerüstet. Somit sind wir wieder dazu gekommen, eine Anlage mit einer solchen Bewaffnung zu dokumentieren, wenn auch in leicht geänderter Ausführung. Der zweite Bunker besticht durch
seinen MG-Stand. Da es sich um ein MG mit Tiefschusslafette handelt, ist der MG Stand innen auch so ausgelegt, dass die MG Schützen auch stehend ihren Auftrag erfüllen konnten. Das entsprechende Podest
haben wir so bisher auch noch nie gesehen. Auch der grosse Schartentopf ist überproportional ausgefallen.
Hier endete dann ein eisiger Bunkertag für uns. Eisig an diesem Tag waren nur die Temperaturen draussen - und Canon sei dank, hat unsere Ausrüstung auch problemlos mitgespielt. Die Atmosphäre während
unserer Rundgänge mit unseren kompeteten Führern war sehr herzlich und man spürte, dass wir hier willkommen waren. An dieser Stelle danken wir herzlichst den Führern und Werkchefs dieser drei Anlagen,
welche wir besichtigen und fotografieren durften. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sie sich alle Zeit genommen haben für uns und unsere Fragen. Ein weiteres Danke geht an die Stiftung Schwyzer
Festungswerke, welche uns Zugang gewährt hat und zum Schluss an unseren Tagesführer Didi! Danke Didi, dass du diesen interessanten Tag für uns organisiert hast. Allen Bunkerfreunden können wir einen
Besuch dieser spannenden Anlagen nur empfehlen. Es gibt überall Spannendes und auch Seltenes zu sehen. Ein Besuch lohnt sich. Die Kontaktadressen für Anfragen werden wir bei den einzelnen Kapiteln
entsprechend publizieren.
So, dass war dann unsere letzte Innenbesichtigung für 2008. Ein spannendes und eindrückliches Jahr ging so zu Ende, wie es begonnen hat. Wir konnten wieder einige bekannte Werke von innen sehen. Die
letzten Tage von 2008 werden wir eventuell noch bei einer Aussentour abschliessen, bevor für 2009 bereits die nächsten Anlagen von innen auf uns warten. Welche das sein werden, seht ihr dann gleich
zu Beginn des nächsten Jahres. Danke nochmals allen, die uns dieses Jahr irgendwo eine Tür geöffnet haben! Wir wünschen euch und allen anderen unseren Helfern einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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Ende 2008: Das war unser "Igeljahr" 2008 - Ein kleiner persönlicher Jahresrückblick in 5 Teilen
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Gegen Ende Jahr ist es vieler Orts üblich, einen kleinen Jahresrückblick zu machen. So auch bei uns. Die grosse Anzahl an Fotos und den damit verbundenen Reisen machen es uns allerdings schwer,
Ende Jahr noch einen Überblick zu bekommen. Zum Glück aber haben wir mit der Rubrik "Igel Blog und News" unser eigenes kleines Tagebuch geführt. Beim Lesen dieser Reiseberichte kommen uns
viele schöne Erinnerungen an 2008 wieder zurück.
2008 war für uns in vielerlei Hinsicht ein sehr gutes Jahr. Fotografisch war es für uns ein Jahr des Umbruchs und der Veränderung. Unser ursprünglich zeitlich und räumliches Projekt der "vergessenen
Igel" ist zu unserer neuen Foto-Passion geworden. So blieb 2008 keine Zeit mehr für andere fotografische Projekte. Die Faszination des Themas hat uns übermannt und uns ganz in seinen Bann geschlagen.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass Ende Jahr 10'000ende Fotos sich auf die Speicherkarte gebrannt haben und ein paar tausend auf unserer Page publiziert worden sind.
Wir haben 2008 viele uns bis dahin unbekannte Regionen der Schweiz besucht und bei unseren Fotoreisen genauer kennen gelernt. Der Weg führte uns vom Bodensee bis ins Tessin und bis auf über 2500 Meter
in die Höhe. Aber selbst in unseren Ferien in Kroatien sind wir nicht ruhig geblieben, sondern haben uns auf die Spuren der dortigen Überreste von Bunkern aus vergangenen Tagen begeben.
Dies ist aber um so weniger verwunderlich, wenn man bedenkt, welche unerwartete Resonanz wir durch unsere Page-Besucher erfahren haben. Monat für Monat wurden es mehr und die vielen positiven Mails,
welche wir bekommen haben, haben uns geradezu dazu "gedrängt" weiter zu machen. Nie hätten wir gedacht, dass wir mit diesem Fotoprojekt soviel Interesse bei jung und alt wecken würden. Noch weniger aber
hätten wir erwartet, am Ende auch noch zu einem Live-Radiointerview bei DRS1 eingeladen zu werden.
Ein weiteres persönliches Highlight waren für uns die zahlreichen persönlichen Kontakte, die entstanden sind. Wir durften neue Leute kennen lernen, und entstanden sind ein paar neue Freundschaften, welche
wir sehr zu schätzen wissen. Auch die kleine Exkursion, welche wir für unsere Besucher organisiert haben, war eines der Highlights in 2008. Dabei konnten wir einige der Menschen persönlich treffen, welche
wir bereits von Emails her kannten.
So könnten wir noch viele solcher Momente aufzählen, die uns 2008 Freude gemacht haben. Das es auch ab und zu Momente oder Zeitgenossen gibt, über die man nur den Kopf schütteln kann, vergisst man
zum Glück sehr schnell wieder. Geblieben sind Ende Jahr die 99% schönen Momente.
Danksagung
An dieser Stelle wollen wir einen grossen Dank aussprechen. Dieser geht an alle Organisationen - seien es Vereine, Stiftungen, Museen, Gemeinden etc. - welche uns 2008 Zugang zu ihren Anlagen gewährt haben.
Ihnen allen ist es zu verdanken, dass wir euch in diesem Jahr auch vieles von innen zeigen konnten. Unterstützt diese Organisationen, in dem ihr selber die Anlagen besucht, welche so liebevoll in unzähligen
Stunden der Fronarbeit wieder restauriert wurden und so der Nachwelt erhalten werden.
Das zweite Danke geht an all jene, die uns 2008 mit ihren Informationen geholfen haben, die "vergessenen Igel" wieder zu finden und in Erinnerung zu rufen. Euch allen ist es zu verdanken, dass wir immer
wieder eine Fotoreise machen können, um von bereits bekannten und auch unbekannten Anlagen Fotos machen zu können.
Auch wir haben "normale" Jobs und arbeiten von Montag bis Freitag in einem Büro. Alles, was ihr bei uns auf der Page seht, ist in unserer Freizeit - am Abend und an den Wochenenden - entstanden. Wie viele
Stunden wir in dieses Projekt investiert haben, wissen wir nicht. Auch nicht wieviel Geld es bereits gekostet hat. Das Benzin war bis vor ein paar Wochen alles andere als billig und die Technik (Fotokamera,
Server, etc.) ist auch nicht gerade günstig. So gesehen kostet dieses Projekt viel Zeit und auch einiges an Geld. Dies alles nehmen wir aber gerne in Kauf bei den vielen positiven Reaktionen, die wir von euch
bekommen. Deshalb gilt unser letztes Danke euch allen - den Besuchern unserer Page. Es würde uns freuen, wenn ihr uns auch 2009 so treu und zahlreich begleiteten würdet auf der Spurensuche nach den "vergessenen
Igeln der Festung Schweiz".
Soviel zu 2008. Den Ausblick für das kommende Jahr werden wir dann am 1. Januar 2009 machen.
Fotorückblick 2008:
An dieser Stelle veröffentlichen wir eine kleine Retrospektive unserer Fotoreisen 2008. Noch einmal geben wir euch Zugriff auf alle Titelfotos, welche 2008 auf unserer Page zu sehen waren. Diese Fotos
zeigen am besten, was wir 2008 alles gesehen haben und wo wir überall waren. In 5 Teilen werden wir vom 27.12. bis 31.12. diese Fotos euch nochmals zugänglich machen.
Fotorückblick Teil 1 |
Fotorückblick Teil 2 |
Fotorückblick Teil 3 |
Fotorückblick Teil 4 |
Fotorückblick Teil 5
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Rückblick




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24.12.08: Auf Igelsuche von Fisibach bis Zurzach
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Gestern haben unsere Ferien begonnen. Wie könnte es auch anders, als das wir wieder unsere Fotokoffer packen, GPS und Karten, die warmen Klamotten und die Wanderschuhe und losdüsen zu einer weiteren Igelsuche
am Rhein im Aargau. Die letzten Tage waren wir beschäftigt, unsere Reiseunterlagen zu erstellen und so an die 400 Koordinaten und A-Nummern einzutragen für die Region der Gz Br 5 im Aargau. An dieser
Stelle ein Danke an die zahlreichen Einzeleinsendungen und ein besonders grosses Danke an unseren Hauptspender. Dank eurer Hilfe sind wir für die nächsten Monate mit Koordinaten versorgt. ;-)
Als erstes führte uns die gestrige Tour zur Sperre bei Fisibach / Hägele. Die Sperre liegt direkt bei der Kantonsgrenze AG-ZH und hat, was Anlagen angeht, nicht viel besonderes zu bieten. Jedoch hat dieser
Sperre in ihrer Architektur und "Modernisierungsgeschichte" eine etwas kuriose Geschichte zu bieten. Darüber werden wir euch dann berichten. Von Hägele fuhren wir über den Hügel rüber zur Sperre bei
Siglistorf. Leider lag die Sperre direkt an der Nebelgrenze, so das wir mit den Fotos etwas Mühe hatten. Trotzdem mussten wir auch bei dieser Sperre herzlich lachen. Offenbar war man sich bei diesem
GPH66 wieder ganz und gar nicht einig, wo vorne und wo hinten ist. Wie sonst ist es zu erklären, dass der Panzergraben der Sperre teilweise vorne - teilweise hinten liegt.
Danach ging es endlich wieder an den Rhein. So haben wir weiter gemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. So führte uns die Reise von Rümikon, über Mellikon, Rekingen nach Zurzach. Zahlreiche Bunker
waren entlang dem Rhein zu finden und leicht zu fotografieren. Nur ein Bunker war nicht zu erreichen, weil der Weg hinunter zum Rhein durch einen umgestürzten Baum versperrt wurde. Zwischenzeitlich war
auch die Sonne hinter den Wolken hervor gekommen und so konnten wir unser Picknick am Rhein mit einigen wärmenden Sonnenstrahlen geniessen.
Den Nachmittag verbrachten wir in Zurzach. Beim Grenzübergang und am Rhein sind hier einige Bunker zu finden. Einer der Beobachtungsbunker liegt gut versteckt im Unterholz und entging uns knapp. Aber
das inzwischen bestens geschulte Auge von Christiane entdeckte ihn trotzdem. Besonderes Highlight in Zurzach aber ist die sehr gut erhaltene Tankmauer bei der Sperre Zurzach-Bsetzi. Bei dieser Tankmauer
verbinden sich diverse Baustile in einer einzigen Sperre. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Sperre praktisch vollständig erhalten ist. Verständlich, dass diese spezielle Mauer uns viel Freude machte. Auch
die beiden flankierenden Bunker sind uns nicht entgangen, auch wenn der eine von ihnen gut versteckt im Unterholz lag.
So ging dann am späteren Nachmittag auch diese Igelsuche zu Ende. Der Tag war für uns besonders befriedigend, konnten wir nicht nur zahlreiche tolle Fotos schiessen, sondern auch alle noch stehenden A-Anlagen
in diesem Abschnitt komplett finden und dokumentieren. Die Fotos aus diesem Abschnitt werden demnächst bei uns zu sehen sein.
An dieser Stelle wünschen wir euch allen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreis euerer Lieben!
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22.12.08: Triboltinger Geschichte(n)
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Nachdem der Samstag komplett verregnet war, konnten wir endlich einiges an Fotomaterial aufarbeiten. Der Sonntag sah auch nicht besser aus, bis es dann am Mittag zu regnen aufhörte. Grund genug
für uns etwas frische Luft schnappen zu gehen und dabei einige Fotos zu schiessen. Wie ihr bereits gesehen habt, sind wir zur Zeit damit beschäftigt das Kapitel über den
Festungsgürtel Kreuzlingen massiv zu aktualisierun und zu erweitern. Darum sind wir schnell nach Triboltingen gefahren, um auch
in diesem Abschnitt einige Fotos neu zu schiessen und einige bisher unbekannte Anlagen zu fotografieren.
So sind wir dann in Triboltinigen auf den bisher unbekannten Doppel-MG Bunker A5623 gestossen, welcher die Linie am See entlang verlängert. Beim MG Bunker A5638 sind wir dann dem heutigen Bunkerbesitzer
begegnet. Der gute Mann war 12 Jahre alt als der Gürtel gebaut wurde und wohnte direkt im Bauernhof neben dem MG Stand. So wusste er allerhand Spannendes aus jener Zeit zu berichten und auch von
den Tagen, als die Gefahr für diese Gegend am grössten war. Es war eindrücklich aus erster Hand zu erfahren, wie das Leben in jenen dunklen Tagen entlang dem Festungsgürtel zu und her ging. Nach
einigen Fotos in Wäldi haben wir diesen Kurzausflug auch wieder beendet. Die Fotos davon dann demnächst im Kapitel über den Festungsgürtel Kreuzlingen.
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21.12.08: Ein kleiner Schatz aus der Vergangenheit der Festung Sargans
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Vor einigen Wochen hat uns einer unserer Besucher einen seltenen wertvollen historischen Schatz zugespielt. Dabei handelt es sich um 20 grossformatige Scans von Schiesspanoramafotos der Festung Sragans.
Was diese Fotos so besonders wertvoll macht, ist die Tatsache, dass es sich um Fotos aus der Bauphase der Festung handelt. Auf zahlreichen Fotos sind noch die Bautätigkeiten und Bauspuren zu erkennen.
Ebenso sind einige bereits zum Teil abgerissene Anlagen zu sehen. Es ist uns gelungen, aus drei der einzelnen Fotos ein ganz besonderes Bild zu rekonstruieren. Das Fotos zeigt das Infanteriewerk
A6021 Brögstein zu seiner Erbauungszeit. Wegen der fehlenden Bäume sind Eingang und beide Kampfstände sichtbar, wie sie 1941 aussahen. Ebenso ist das Infanteriehindernis vor dem Werk zu sehen, und sogar der
Wachsoldat vor dem Werkseingang ist zu erkennen.
Wir werden ab morgen beginnen, diese historisch seltenen Aufnahmen auf unserer Page zu publizieren und danken an dieser Stelle dem "Spender" für diese einmaligen Fotos. Sie werden unser Kapitel
über die Festung Sargans zusätzlich bereichern, zeigen die Fotos doch Ansichten, wie sie selbst den wenigsten Einwohnern der Region Saragans
noch bekannt sind.
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Rückblick





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15.12.08: (Noch) unbekanntes Aargau
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Der 3.Adventsonntag in diesem Jahr präsentierte draussen eine verschneite Winterlandschaft, was uns besonders freute, hatten wir doch im Anschluss an die Innenbesichtigung des Festungsmuseums Reuenthal
eine Führung durch einen Teil der ebenfalls dem Verein Militär- und Festungsmuseum Full-Reuenthal gehörenden Aussenanlagen vereinbart.
Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt trafen wir uns mit unserem Führer, um zuerst einmal bei einem Kaffee die Tour zu besprechen. Es ging aber nicht lange, bis es uns bereits zu ersten Besichtigung -
einem Teil der Artilleriestellung Ursprung in Unterbözberg - zog. Gleich hier konnten wir uns davon überzeugen, dass der Verein besondere Anlagen unter seinen Fittichen hat, die liebevoll wieder zu
Leben erweckt wurden bzw. werden. Von hier ging es weiter zu der offenen Kanonenstellung mit vier Stellungen - und sogar einer Küche, die ebenfalls zur Artilleriestellung Unterbözberg gehört. Auch hier
sahen wir wieder Besonderheiten, sei es die Halterung für den Spiegel, der das Schiessen erst es ermöglichte, oder die mit Kieselsteinen eingelassene Inschrift der Erbauer.
Anschliessend fuhren wir weiter nach Effingen, wo wir nach einem Spaziergang durch die tief verschneite Landschaft zur Artillerie-Kasematte Stelli-Nord kamen, einer wunderschön und liebevoll
restaurierten Stellung einer 8,4 cm Feldkanone 1879. Ganz nebenbei konnten wir noch ein Rudel Rehe beobachten, das wir hier aufgeschreckt hatten. Nachdem auch hier tolle Fotos entstanden, stapften wir
durch den tiefen Schnee weiter zum ASU Stelli, der besonders durch seine Tarnung "Pumpstation Oberbözberg" mit schön aufgemalten Wappen auffällt. Unweit davon entfernt liegt im Wald das Infanteriewerk
Stelli-Mitte, das die früher dort verlaufende Kantonsstrasse bewachte. Neben dem langen Zugangsstollen, der im Übrigen auch Feuersalamander beherbergt - ist hier zu erwähnen dass dieses später zu
Stelli-Mannschaft wurde. Unmittelbar vor dem Wirkungsbereich des IW lag auch noch eine Sperre aus Holzblöcken sowie ein gemauerter kleiner Unterstand.
Nun sollte aber bereits ein weiteres Highlight dieses Tages folgen, nämlich die Besichtigung des Centurion A3829 Rein. Aufmerksame Leser unserer Page werden sicherlich die Baufotos dieses Centurions
kennen - nun folgen auch noch die Fotos vom fertigen Centi.
Nach einer kleinen Stärkung folgte nach einer Verschiebung nach Reuenthal ein nicht minder interessanter Nachmittag mit der Besichtigung des Bunkers Bettlerküche, der noch original eingerichtet ist
und dadurch einige Leckerbissen zu bieten hat und in dessen Nähe sich die Tanksperre mit Eisenbahnschienen befindet. Zum Schluss begaben wir uns zum Festungsmuseum, wo noch einige Aussenfotos nachzuholen
waren. Wegen dem Regen konnten wir letztes Mal die Aussenteile, einen IK-Unterstand und den in einer späteren Phase erbauten Notausgang der Festung nicht fotografieren. Dies haben wir nun nachgeholt.
Wir danken unserem äusserst kompetenten und fachkundigen Führer und natürlich auch dem Verein Militär- und Festungsmuseum Full-Reuenthal sehr herzlich für die ausgesprochen interessante Führung durch
eine Teil der Aussenanlagen. Wir möchten jedem nahe legen, auch einmal eine Führung durch diesen eher noch unbekannten Teil des Festungsmuseums mitzumachen. Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, nachdem
ihr die bisher noch weitgehend unbekannten Juwelen auf unserer Page sehen werdet. Information dazu gibt es auf www.festungsmuseum.ch.
Wir freuen uns jedenfalls sehr auf weitere interessante Anlagen in diesem Gebiet.
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13.12.08: Neueröffnung des Kapitels "Festungsgürtel Kreuzlingen"
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Wie bereits angedeutet, sind wir seit einigen Wochen daran, das Kapitel Festungsgürtel Kreuzlingen neu aufzubauen. Heute ist es soweit. Wir eröffnen das
neue Kapitel über den Festungsgürtel. Dazu haben wir den Festungsgürtel am bisherigen Ort heraus gelöst und fassen alles in einem eigenen Kapitel zusammen. Wir können euch so wesentlich mehr Informationen
bieten und die vielen neuen Fotos, welche die letzten Wochen entstanden sind, besser präsentieren. Ebenso neu sind die Karten, welche wir pro Abschnitt erstellt haben. Damit kommt wesentlich mehr Übersicht in
das ganze Kapitel. Als Besonderheit werden wir dann zum Schluss noch eine grosse Anzahl Original-Fotopanoramas aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs einbauen. Im Laufe der kommenden Wochen werdet ihr hier nun viele
neue Ansichten aus dem Festungsgürtel präsentiert bekommen. Über Kritik und Anregungen würden wir uns freuen. Danke an dieser Stelle für euer immer grösseres Interesse an unserem kleinen Fotoprojekt.
Hier gehts zum neuen Kapitel Festungsgürtel Kreuzlingen
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08.12.08: "20 Minuten" aktuell - und doch zwei Wochen zu spät!
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Wer heute die Pendlerzeitung "20 Minuten" in der Region St.Gallen durchgelesen hat, oder im Internet die Homepage von "20 Minuten" besucht, wird über diesen "top-aktuellen" und
"brisanten" Artikel stossen:
"Verminte St. Galler Brücke von der Armee entschärft".
Die regelmässigen Besucher unserer Webpage werden ob diesem Artikel sicher auch so wie wir schmunzeln müssen. Bereits am 21.11.08 und am 25.11.08 haben wir hier in unserer News-Seite
über diese "mysteriösen" Bauarbeiten berichtet (siehe Artikel weiter unten). Wie dort erwähnt, haben damals auf unsere Anfrage vor Ort die "Bauarbeiter" des VBS versucht uns weiss zu machen,
dass hier kein Sprengobjekt rückgebaut wird (Zitat "Bauarbeiter": "nüt derigs findet doh statt!"). Diese Aussage haben wir damals mit einem schmunzeln quittiert.
Das "20 Minuten" nun diese Geschichte - zwei Wochen nachdem die Arbeiten abgeschlossen sind - aufgreift und quasi als kleine "Sensation" verkauft wundert uns schon etwas. In den lokalen
Medien wurde nirgends darüber berichtet und dem ungeübten Auge sind die Arbeiten sicher nicht als Rückbau eines Sprengobjektes aufgefallen. Die einzige Stelle, wo über die Arbeiten zeitnah
berichtet wurde, war unsere Webpage. Wir jedenfalls stellen uns die Frage, warum der "aktuelle" Bericht bei "20 Minuten" zwei Wochen zu spät kommt. Vielleicht hat ja jemand erst kürzlich
unsere Webpage und den Artikel vom 21.11.08 entdeckt. ;-) An der Brücke jedenfalls sind seit zwei Wochen kein "Bauarbeiter", keine Baustelle und nun auch keine Sprengschächte mehr zu sehen.
Ach ja, solche Rückbauaktionen finden übrigens schon seit Jahren an sehr vielen Stellen in der Schweiz statt, und dass die Schweiz von einem Netz an vorbereiteten Sprengstellen übersäht
war ist auch nichts wirklich Neues.
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08.12.08: Weiter mit dem Kreuzlinger-Update
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Wie bereits berichtet und vielleicht auch schon bemerkt, arbeiten wir zur Zeit an einem kompletten Update des Kreuzlinger Festungsgürtels. Während der Umbauarbeiten haben wir die
Fotos aussortiert, welche man besser machen könnte. Als wir damals das erste Mal im Festungsgürtel unterwegs waren, hatten wir noch nicht unser Weitwinkelobjektiv. Entsprechend
sind einige Bunker nicht so toll aufgenommen worden.
Also sind wir gestern wieder auf einen Sprung nach Kreuzlingen und haben einige Anlagen neu aufgenommen. Dabei kam uns die Bewölkung und das trübe Wetter sehr entgegen. Zahlreiche
Bunker konnten wir so ohne Gegenlicht und bei gleichmässigen Lichtverhältnissen neu aufnehmen. Zur unserer Freude haben wir auch einen Bunker ohne "Grünzeug" drum herum vorgefunden. Der
Bunker wurde frisch ausgeholzt und so konnten wir diesen prima fotografieren. Das fehlende Laub an den Bäumen macht das Auffinden der rückwärtigen Unterstände auch sehr einfach.
Man sieht nun problemlos im Wald die "Hügel" und schon ist der Unterstand gefunden. Somit haben wir bis dato den Abschnitt Bottighofen bis Castel neu fotografiert und können in
den nächsten Tagen weitere Updates aufschalten. Der Abschnitt Triboltingen wird in den nächsten Wochen auch nochmals dran kommen.
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Rückblick






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07.12.08: Auf Besuch im ersten Festungsmuseum der Schweiz
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Das Wetter war grauslig gestern - und trotzdem gab es wieder ein Highlight für uns. Nach unserem Live-Radiointerview im September wurden wir freundlicherweise vom Festungsmuseum
Reuenthal zur Innenbesichtigung des ersten deutschschweizer Festungsmuseums eingeladen. Da unsere Ferien damals vor der Türe standen mussten wir mit dem Besuch noch etwas warten. Gestern
war es dann aber soweit - unsere erste "Aargauer" Innenbesichtigung stand an.
Pünktlich um 9:30 Uhr wurden wir von Frau Hug am Festungseingang begrüsst. Nach einem stärkenden Kaffee mit Christstollen starteten wir zur Innenbesichtigung. Sicher kennen die meisten
von euch dieses Werk schon länger. Für uns aber war es etwas besonderes, nun auch dieses Werk von innen zu sehen. Dieses Werk war das erste Artilleriewerk, welches noch kurz vor dem
2. Weltkrieg erbaut wurde, und stellt zusammen mit den Werken Heldsberg und Rüdlingen quasi den Prototyp für die Artilleriewerke dar. Da wir die anderen beiden Werke schon von innen
gesehen haben, war es für uns umso spezieller, nun auch dieses Werk zu sehen. Vieles das wir entdeckten, war auch in ähnlicher Form im AW Heldsberg und im AW Rüdlingen zu sehen. Trotzdem
entdeckten wir auch hier einige Spezialitäten. Anders als in den beiden östlichen Werken, waren hier Schienen im Boden für den Munitionstransport zu finden. Auch der Aufgang zu den
Geschützen war hier mit den Treppen geradezu luxuriös gelöst. Auch in diesem Werk wurden die wichtigsten Zimmer wieder hergerichtet und zeigen anschaulich das Leben in diesen Werken.
Da gerade Unterhaltsarbeiten im Gange waren, konnten wir auch die werkseigenen Diesel in Aktion erleben. Ohne Ohrenschutz haben es die Werksmaschinisten bestimmt nicht lange
ausgehalten im Maschinenraum.
Besonders beeindruckt aber hat uns der grosse und sehr ausführliche Museumsbereich dieses Werks. Die Sammlung an unterschiedlichsten Waffen, Uniformen und anderen Objekten war sehr
interessant. So konnte man einige Exponate sehen, welche heute sicher seltene Zeitzeugen sind. Nach 2.5 Stunden waren wir mit dem Innenteil durch. Leider regnete es immer noch in Strömen,
so dass wir nur schnell das Geschütz 2 von aussen fotografiert haben. Danke an dieser Stelle an die beiden Herren von der "Werksbesatzung", welche so freundlich waren, das Geschütz
nochmals zu montieren und die Schartentarnung herunter zu lassen. So beendeten wir hier die erste Besichtigung im AW Reuenthal. Wir werden bei nächster Gelegenheit die Aussenfotos
noch nachholen. Wer dieses Werk noch nicht kennt, dem können wir einen Besuch nur wärmstens empfehlen. Alle Infos dafür sind zu finden unter
www.festungsmuseum.ch.
Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlichst bei Frau Hug und der "Werksbesatzung" für die Einladung und die interessante Führung. Es hat uns grosse Freude bereitet, auch dieses Werk
endlich von innen gesehen zu haben. Auch ein Danke im voraus für die Einladung, auch die restlichen Werke besichtigen zu dürfen. Wir freuen uns, die Aargauer Dokumentation mit einigen
Innenfotos ergänzen zu können.
Trotzdem war der Tag noch nicht ganz zu Ende. Wir haben die restliche Zeit genutzt und trotz Regen die Gegend erkundet. So haben wir viele Werke, die wir bei uns auf der Karte zur
Dokumentation vermerkt haben, bereits entdecken können. Solche "Aufklärungs"-Touren bewähren sich immer auf das Neue, geht man so doch optimal vorbereitet auf die Foto-Touren. Ganz lassen
konnten wir es dann doch nicht, noch ein ganz spezielles Werk zu fotografieren. Dieses befindet sich im Kraftwerk Rekingen. In der Staumauer und in der Stützmauer befinden sich hier
zwei Lmg Stellungen, welche den wenigsten bekannt sind. Danke an Markus Meier für den Hinweis auf diese besondere Anlage. Konnten wir doch so vermutlich die einzige Lmg Stellung
dokumentieren, welche sich in der Toilette eines Kraftwerks befindet. Wir freuen uns jetzt schon auf weitere interessante Touren - mit dem Festungsmuseum Reuenthal - im Aargau.
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Rückblick



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01.12.08: Unterwegs auf alten, bekannten - und doch unbekannnten - Pfaden
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Was ein echter "Bunkerjäger" ist, der lässt sich von etwas Schnee und Temperaturen am Gefrierpunkt nicht aufhalten. Im Gegenteil, das lästige Laubzeug liegt am Boden und erleichtert
das Suchen, Finden und Fotografieren der vergessenen Igel. Darum sind auch wir - ganz spontan - wieder unterwegs gewesen mit unserer Kamera. Eigentlich wollten wir daheim bleiben,
aber als wir die Sonne sahen, mussten wir raus. Unser Ziel? Wieder einmal mehr Kreuzlingen!
Wir haben die letzte Zeit die Informationen gesammelt, welche wir aus dem Festungsgürtel bekommen haben, und einmal unser Archiv etwas durchforstet, welche Aufnahmen es wert wären
ersetzt zu werden. Die Ergebnisse haben wir uns aufbehalten für eine spontane Tour. So waren wir gestern dann unterwegs in der Gegend von Lengwil, Wäldi und Triboltingen. Dort haben
wir neben "Recycling" von bereits fotografierten Anlagen, zahlreiche noch nicht erfasste Unterstände, Pak-Garagen, Sperren und einige wenige Bunker besucht. Dabei konnten wir so manche
kleine Überraschung sehen. Sei es nur die "fantasievolle" Tarnung oder aber auch die vielen Tiere, die uns über den Weg gelaufen sind. Einer der Unterstände dient offenbar einem Fuchs
als Fuchsbau. So erleben die Unterstände doch noch ein "revival" als Unterstand - wenn auch nicht für Soldaten, so doch für die Natur. Auch konnten wir gestern die noch fehlenden
Pak-Garagen alle finden.
Wieder einmal mehr hat unser altbekannter Festungsgürtel einige unbekannten Ansichten für uns bereit gehalten. Als wir vor einem Jahr zum ersten Mal dort waren, hatten wir noch nicht
die Erfahrung und das Wissen, welches wir heute hatten. Auch unsere Foto-Ausrüstung war noch nicht so gut wie heute. So ging einiges damals vergessen oder wurde von uns schlicht
übersehen. Aber weil das Gute so nahe ist und wir gerne im Festungsgürtel unterwegs sind, werden wir sicher mit der Zeit auch die letzten Lücken in der Dokumentation des Festungsgürtels
füllen und versuchen, einige weniger bekannte Dinge bekannter zu machen. An dieser Stelle ein Danke an unseren Führer vom Festungsgürtel Kreuzlingen für die zahlreichen neuen Hinweise.
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Rückblick




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30.11.08: Bye Bye Zürich! Grüezi Aargau!
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Trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und etwas Nebel am Morgen, haben wir gestern unsere Sachen gepackt und uns wieder aufgemacht in Richtung Rhein bei Glattfelden. Start war
gestern das Kraftwerk bei Rheinsfelden, wo wir den im Kraftwerksgebäude integrierten Lmg Bunker A5412 finden wollten. Dank Hinweisen eines unseren Besuchers, worauf man achten sollte
bei solchen Bunkern, sind wir auch schnell fündig geworden. Das Kraftwerk wird zur Zeit renoviert, aber die zugedeckten Scharten sind noch zu erkennen, wenn man weiss, worauf man
achten muss. Vom Kraftwerk ging es dann weiter den Rhein hinunter in Richtung Kaiserstuhl und zur Grenze zwischen den Kantonen Aargau und Zürich.
Doch bevor wir dort ankamen, wartete beim MG Bunker A5410 eine Überraschung auf uns. Der Bunker war aufgebrochen und darum konnten wir so endlich auch mal einen Blick in
einen der "Standard Rheinbunker" werfen. Der untere Stock war leider überflutet und komplett unter Wasser, so blieb es dann bei der Besichtigung des Kampfraumes. Die Wanderung
ging weiter Richtung Kaiserstuhl, vorbei an weiteren Unterständen und Bunkern, die so manch schönes Wintermotiv hergaben. Beim letzten Zürcher Rheinbunker machten wir dann auch
unsere Mittagsrast und genossen bei einem Sandwich die etwas wärmende Mittagssonne. Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg, auch den Kanton Aargau zu bereisen. Hier
starteten wir bei den beiden im Rhein erbauten Bunkern Bleiche und Schwarzwasserstelz. Dass diese beiden Anlagen besonders schöne Motive waren, brauchen wir sicher nicht zu erwähnen.
Leider aber haben wir hier eine seltene Naturaufnahme verpasst, als plötzlich einer der seltenen Eisvögel direkt vor dem Bunker vorbeiflog und unsere Kameras nicht bereit waren.
Schade, das Motiv wäre einmalig gewesen.
Weiter ging es dann in Fisibach, wo wir der dortigen Tankmauer und dem im Wald versteckten MG Bunker einen kleinen Besuch abstatteten. Diese Anlage war das westliche Ende der Sperre
Weiach. Früher erstreckte sich von Letten (Glattfelden) bis hierher eine lange Tankmauer, welche von zahlreichen Bunkern flankiert war. Von dieser langen Mauer sind aber nur
noch kleine Reste übrig. So haben wir dann zum Abschluss des Tages noch die beiden MG-Bunker in Weiach abgelichtet. Auch die Pak-Garage bei Weiach galt es noch einzufangen, und
so fanden wir hier unseren Abschluss der gestrigen Exkursion. Durchgefroren, aber zufrieden hiess es dann hier den Heimweg antreten.
Ja, so sind wir nun definitiv im Kanton Aargau angekommen bei unserer Tour von Sargans in Richtung Basel entlang dem Rhein. Mit wenigen Ausnahmen konnten wir praktisch alle
Zürcher Anlagen entlang dem Rhein dokumentieren und dabei zahlreiche interessante Anlagen sehen. Auch eine uns bisher unbekannte Gegend ist uns plötzlich sehr vertraut geworden.
Tendiert man doch dazu, den Kanton Zürich immer nur auf die Stadt zu reduzieren, so konnten wir doch die - für uns schönere - ländliche Gegend im Weinland und Unterland kennen lernen.
Wir sind gespannt, was uns im Aargau alles erwarten wird. Bereits nächste Woche werden wir ein erstes Highlight erleben dürfen, doch mehr dazu, wenn wir dort gewesen sind. An dieser
Stelle nochmals ein grosses Danke an alle, die uns bis hierher geholfen haben! Ohne euch wären wir nicht so weit gekommen. Wir wünschen euch und allen Besuchern unserer Page eine
frohe, gesegnte und besinnliche Adventszeit!
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21.11.08: Räumung von Sprengobjekten in Goldach
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Hier einmal ein kleiner "News- und Verkehrsservice" für die Besucher aus unserer Heimatgegend:
Die Autofahrer der Region Goldach / Rorschach werden sich - so wie wir auch - über eine lästige Umleitung mitten in der Hauptverkehrszeit geärgert haben. Aus unbekannten
Gründen fanden/finden in Goldach "Bauarbeiten" bei der Brücke über die Goldach bim TZM statt. Wir dachten zuerst, es handle sich um Arbeiten bei der Ampel und haben der
Umleitung keine weitere Beachtung geschenkt und uns nur gewundert. Als am Abend auf dem Rückweg plötzlich Markierungen an den Sprengschächten bei der Brücke sichtbar waren,
ist uns der Grund für die Umleitung klar geworden.
Die Armee hat dieser Tage das Sprengobjekt in Goldach geräumt. Ob die Arbeiten abgeschlossen sind, wissen wir nicht. Der "unauffällige" orange Bauwagen steht noch in der
Nähe parkiert und die Signalisation für die Umleitung ist noch überall bereit gelegt. Es scheint, als gehen die Arbeiten noch weiter. Sollte dem so sein, werden wir versuchen,
einige Fotos davon zu machen.
Diese Räumungsarbeiten finden zur Zeit in vielen Gegenden der Schweiz statt. In den letzten Monaten haben wir zahlreiche Meldungen über solche Räumungsarbeiten erhalten. Nun
sind offenbar auch die Sprengobjekte in unserer Gegend an der Reihe. Solltet ihr in der Region Rorschach / Goldach noch weitere solche Arbeiten beobachten, so sind wir über
eine Meldung dankbar.
Update 25.11.08:
Die Umleitung ist immer noch aktiv und der starke Verkehr von Rorschach Richtung Autobahn rollt immer noch auf einer Ausweichstrecke. Die Umleitung und der Verkehr hat in der
Bevölkerung zu Fragen nach dieser "leeren Baustelle" geführt, welche diese "sinnlose" Umleitung ausgelöst hat. Unschuldige Nachfragen an der "Baustelle" ob denn hier ein
Sprengobjekt geräumt werde, hat bei den "Bauarbeitern" zu kurzem Erstaunen geführt und dann ein genervtes "nüt derigs findet doh statt!" als Antwort generiert. Blöd nur,
dass der Nachfragende erkennt, was da vor seiner Nase passiert. Die gute Nachricht aber ist, dass die Arbeiten und somit die Umleitung bald fertig sind.
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17.11.08: Kleine Überraschung(en) in Bottighofen
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Eigentlich wollten wir den gestrigen Sonntag daheim verbringen, um endlich einmal die vielen Fotos der letzten Zeit etwas aufzuarbeiten. Nun, erstens kommt es anders und zweitens
als man denkt. Wenn das Telefon klingelt und eine Überraschung bereit hält, dann heisst es auch für uns sofort die Kamera ergreifen und los düsen.
Wie wir euch am 2.11. berichtet haben, waren wir mit einem Führer im Festungsgürtel Kreuzlingen unterwegs. Dabei haben wir die Eingänge zu den beiden Bunkern unter der Strasse
in Bottinghofen nicht gefunden. Unser Führer hat weiter geforscht und siehe da, die Eingänge sind aufgetaucht. Das alleine wäre ja noch keine Überraschung. Diese entpuppte sich
erst als unser Führer die Anlage A5697 öffnete und dem Stollen unter der Strasse folgte. Entgegen unserer Annahme handelt es sich bei dem MG-Bunker um eine Anlage welche zwei MG
besass und in unterschiedliche Richtungen wirkte. Die zweite Scharte ist heute von aussen nicht mehr zu erkennen, da sie komplett zugewachsen ist. Natürlich haben wir uns am
Nachmittag ins Auto gesetzt, um diese Anlage schnell von innen zu sehen. Eine Anwohnerin, in deren Garten sich der lange gesuchte Eingang befindet, liess sich die Gelegenheit
auch nicht nehmen, um einmal zu sehen, was sich da eigentlich hinter dieser Falltüre in ihrem Vorgarten verbirgt. Unser Führer hat uns dann auch noch auf einige Pak-Garagen
in der näheren Umgebung aufmerksam gemacht, welche uns bisher unbekannt waren. Natürlich haben wir diese dann auch noch schnell fotografiert.
So sind wir am Sonntag unverhofft zu neuen interessanten Fotos gekommen und werden euch demnächst einige bisher unbekannte Ansichten aus dem Festungsgürtel Kreuzlingen zeigen
können. An dieser Stelle ein Danke an unseren Führer vom Festungsgürtel für seine Führung und seine "Ermittlungen" in Sachen "verschollener Eingang". Gefunden hat er mehr als
er gesucht hat.
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Rückblick



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16.11.08: Suchen..... und finden - Spurensuche am Rhein
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Am gestrigen Samstag haben wir uns wiederum für unsere Spurensuche am Rhein Zeit genommen. Dort, wo wir letzte Woche aufgehört hatten, haben wir gestern wieder weiter gemacht.
Startpunkt war also wiederum die Gegend bei Eglisau.
Erstes Etappenziel war der Laubberg bei Eglisau. Hier verbergen sich - gut versteckt im dichten Unterholz - zahlreiche Unterstände und ein MG-Bunker der ersten Generation. Dank
den Informationen von zwei unserer Page-Besucher, welche diese Gegend schon ausgiebig erkundet haben, und dem GPS waren die Anlagen einfach zu finden. Trotzdem war einiges an
laufen angesagt, liegen die Anlagen doch verstreut im Wald. Nachdem auch noch der MG-Bunker bei Letten dokumentiert war, waren die Anlagen am Laubberg im Kasten. Leider mussten
wir gestern feststellen, dass viele Anlagen Opfer von Vandalen geworden sind. Es ist erschreckend, mit wieviel Energie versucht wird, in die Bunker einzubrechen. Beim Bunker Letten
wurden z.B. die Bolzen der Scharniere heraus geschlagen, um zu sehen, was sich hinter der Schartenabdeckung befindet. Bei einem anderen Bunker wurde die Schartenabdeckung gleich
ganz weggerissen.
Nach einer Mittagspause mit Sandwich ging es dann weiter direkt am Rhein. Als erstes besuchten wir den Bunker beim Eisenbahnviadukt Eglisau. Auch hier mussten wir leider
feststellen, dass Vandalen versucht haben, ins Werk einzubrechen. Das Schloss wurde ausgebohrt und der Türgriff abgebrochen. Trotzdem hatten die Einbrecher keinen Erfolg. Am Rhein
haben wir dann zwischen Eglisau und Zweidlen-Station zahlreiche MG-Bunker und Unterstände gefunden und fotografiert. Besonders gefreut hat es uns, ein GPH zu entdecken, welches
bisher noch nirgends verzeichnet war. Zum Schluss haben dann noch die Pak-Garagen und Unterstände zwischen Zweidlen und Glattfelden dran glauben müssen.
Nachdem wir durchgefroren waren und einige Kilometer mehr unter unseren Wanderschuhen hatten, haben wir auch diesen Tag mit vielen neuen Anlagen auf dem Speicherchip beendet.
Langsam aber sicher nähern wir uns der Kantonsgrenze vom Aargau und werden bald auch die Anlagen am Rhein in diesem Kanton besuchen. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet. Für
sachdienliche Hinweise zu Anlagen im Aargau sind wir immer dankbar. ;-)
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Rückblick



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14.11.08: Unterwegs im Muothatal
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Bereits Ende Oktober konnten wir mit Werner Pfenninger die Spitalanlage in Einsiedeln besuchen. Gestern stand nun für uns Teil zwei dieser Serie auf dem Programm. So hiess es
früh morgens aufstehen, um dann Punkt 9 Uhr beim Militärspital (MS) Muothatal einen Augenschein von innen zu nehmen.
Empfangen wurden wir wieder freundlich vom selben LBA Mitarbeiter wie in Einsiedeln, was die Führung um einiges interessanter machte. Von aussen ist das MS Muothatal eine
typgleiche Anlage wie die Spitalanlage in Einsiedeln. Doch als wir durch die Tür traten sahen wir bereits, das alles gleich und doch anders ist. Die Anlage im Muothatal ist
erst 1990 in Dienst genommen worden und entsprechend moderner gebaut. Auch ist die ganze Anlage von innen wesentlich einfacher und spartanischer (sprich militärischer) ausgestattet
und ausgerüstet. Dies vermutlich darum, weil diese Anlage im Gegensatz zu Einsiedeln einen rein militärischen Zweck erfüllt. Da die Anlage keine Truppen beherbergte, war sie auch
entsprechend aufgeräumt und hergerichtet. So konnten wir - obgleich typgleich - viel Neues entdecken und neue Fotos schiessen. Besonders aufgefallen ist die teilweise modernere
Ausstattung aller technischen Anlagen, aber auch die bequemeren Einzelbetten. Auch hier sind über drei Stockwerke verteilt alle Einrichtungen zu finden, die für die Behandlung
und Pflege von 250 Patienten benötigt wird. Findet die Unterschiede dann selber heraus, wenn ihr die Fotos aus diesen beiden Anlagen betrachtet.
An dieser Stelle einen grossen Dank an Werner Pfenninger, welcher diese Begehung organisiert hat und uns dazu eingeladen hat. Der andere Dank geht wiederum an unserern äusserst
kompetenten Führer von der LBA, welcher uns durch "sein Reich" geführt hat. Man merkte, wieviel Herzblut für diese Anlagen bei den Führungen immer dabei war.
Nach diesem aktuellen Teil machten wir eine Reise in die Vergangenheit. Gleich am Taleingang ins Muothatal befindet sich der bekannte KP Selgis. Dieser 1941/42 gebaute KP
war während des Zweiten Weltkriegs der KP des 4. Armeeekorps und wurde 2003 entklassifiziert. Seither kümmert sich die Militärhistorische Stiftung Schwyz um diese wertvolle
Anlage. Was diese Anlage so wertvoll macht, ist die innen noch komplett erhaltene Malerei des "Füsiliers Koch". Seine Werke sind hier noch im Originalzustand erhalten und
sind heute Zeugen "von den Träumen und Sehnsüchten der Soldaten im Aktivdienst" - so ein Zitat aus der Dokumentation der Stiftung. So konnten wir unter der kompetenten Führung
von Herrn Mettler einen Blick in die Stollen werfen und uns selber von den Besonderheiten dieser Anlage überzeugen. Davon aber berichten wir euch dann zusammen mit den Fotos.
Wir danken recht herzlich Herr Mettler für die interessante Führung und Didi für die spontane Organisation.
So ging ein Ausflug ins nasskalte Muothatal mit vielen Eindrücken zu Ende. Die Ausbeute an Fotos war entsprechend gross und hält einige Besonderheiten für euch bereit. Diese
seht ihr dann wie üblich auf unserer Seite.
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Rückblick



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10.11.08: Unterwegs in und um Eglisau
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Als wir vor zwei Wochen wieder am Rhein waren, sind wir kurz vor Eglisau angekommen. Teile der Sperre Seglingen waren auch schon auf unsere Speicherchips gebrannt. Leider hat dann
die frühe Abendsonne dafür gesorgt, dass wir aufhören mussten. So war es für uns klar, dass wir gestern dort weiter machen wollten.
Der Tag präsentierte sich gleich von Anbeginn an trübe. Die Sonne versteckte sich hinter einer dicken Wolkendecke, also ideales Bunkerwetter. So war garantiert, dass eine gleichmässige
Beleuchtung dafür sorgte, dass keine Schlagschatten unsere Aufnahmen verderben würden. An der Sperre Seglingen konnten wir sogleich davon profitieren, und auf getrennten Pfaden haben wir
die Sperre und einige versteckte Anlagenteile aufgespürt und fotografiert. Dank GPS und den uns bekannten Koordinaten sind uns auch die verschütteten und zugewachsenen Unterstände
nicht entkommen.
Weiter ging es danach im Wald oberhalb vom Bahnhof Eglisau. Hier versteckt sich ein kleiner MG Bunker, der nur zu finden ist, wenn man weiss, wo er ist und die Blätter so wie im Herbst
die Sicht freigeben. Auf dem Weg zum Bunker passierte Christiane auch ein kleines Malheur. Die feuchten Blätter am Boden und der nasse Waldboden bieten nicht immer den besten Halt. So
rutschte die Gute aus und landete im Dreck. Pech, dass ein Ast dort am Boden lag und für eine dicke grosse Beule sorgte. Aber die Gute lässt sich auch von sowas nicht aufhalten und
so ging es trotzdem weiter. Nach dem grossen Bunker über der Brücke und dem MG-Bunker am Rhein, haben wir auch noch den kleinen MG-Bunker oberhalb des Rheins gefunden. Dieser versteckt
sich hinter einen Wohnblock im Wald. Auch auf der anderen Rheinseite sind noch Anlagen zu finden. Hierbei handelt es sich aber primär um VOBAG-Unterstände und Pak-Garagen. Eine dieser
Pak-Garagen steht auch heute noch direkt an der Hauptstrasse Eglisau-Rafz. Da er aber komplett zugewachsen ist, entgeht er leicht dem ungeübten Auge. Zum Schluss widmeten wir uns noch
der Eisenbahnbrücke bei Eglisau und dem Bunker am Brückenpfeiler. Dank Teleobjektiv und dichter Bewölkung sind auch hier gute Aufnahmen entstanden. So hat der Herbst neben den schönen
Farben der Wälder auch beim Wetter oft seine Vorteile.
Auch dieser Sonntag ging dann früh zu Ende und ein weiteres Kapitel unserer Reise entlang dem Rhein kann geschlossen werden. In den nächsten Tagen können wir so das Kapitel Eglisau
- Seglingen - Tössriederen fertig erstellen und euch einige bisher unbekannte Anlagen zeigen. Es gibt Tage, da verliert man, und Tage, da gewinnt man. Gestern haben wir wieder einmal
gewonnen. ;-)
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Rückblick

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09.11.08: Zu Besuch in den Rheinauer Bunkern
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Nachdem wir bereits Anfang Mai die Anlagen bei Rheinau (ZH) und den berühmten Räbhüsli-Bunker von aussen dokumentiert haben, konnten wir gestern endlich diese bekannten Anlagen
auch von innen besichtigen.
Auf Einladung von Herrn Keller - welcher die Schlüssel dieser Bunker verwaltet - konnten wir uns selber davon überzeugen, welche kleinen Schätze diese fast unscheinbaren Bunker
sind. Jede dieser Anlagen barg eine kleine Überrschung in sich und hatte seine Besonderheit. Sei es die Schartenabdeckung, welche einen einzigartigen Mechanismus aufweist, sei
es die Tatsache, dass ein Bunker von Lmg auf MG umgerüstet und entsprechend umgebaut wurde, oder sei es der ab 1956 errichtete Bunker "Korbwiesen", welcher innen so einige
Besonderheiten aufzuweisen hatte. Dank der fachkundigen Führung von Herrn Keller konnten wir viel neues erfahren und so können wir in nächster Zeit die Fotos und Texte von Rheinau um
einiges erweitern.
Absolutes Highlight war aber die eigene kleine, zusammenklappbare "Bar" im Bunker Räbhüsli. Wir danken darum an dieser Stelle Herr Keller recht herzlich für seine Führung und
die Bewirtung im Räbhüsli. Es hat uns gefreut, diese kleinen Schätze selber einmal zu sehen, um so unseren Besuchern die eine oder andere Besonderheit zeigen zu können.
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Rückblick



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02.11.08: Festungsgürtel Kreuzlingen - Immer für eine Überraschung gut
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Am gestrigen Samstag konnten wir kurzfristig - nachdem der noch hohe Schnee im Bündnerland unseren ursprünglichen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht
hatte - mit dem Verein "Festungsgürtel Kreuzlingen" einen Termin für eine Führung durch die in deren Eigentum stehenden Bunker ausmachen.
Bereits zu Beginn unseres Projektes hatten wir Fotos von den Bunkern von aussen gemacht - die Innenbesichtigung mussten wir aus vielen Gründen aber immer wieder
verschieben. Ausserdem war das Wetter für eine "Innentour" geradezu ideal, sodass wir uns dann gegen Mittag beim Bunker Lengwil-Bahndamm trafen, wo es gleich das
erste Highlight des Tages gab. So konnten wir endlich auch einmal einen Pak-Bunker mit ausgefahrener Pak fotografieren. Aber auch innen barg der Bunker so manche
Neuigkeit, die wir nun fotografisch dokumentieren konnten. Weiter ging es mit dem sehr kompetenten Führer zum "Hauptquartier" des Vereins nämlich zum Bunker
Bottighofen. Hier hat der Verein nicht nur den Bunker liebevoll und nur mit Fronarbeit restauriert, sondern auch im früheren Werkbüro einen schönen Vortragsraum
eingerichtet. Nachdem alles von uns fotografisch dokumentiert war, ging es weiter zu einem Unterstand, den unsere Führer zufällig gefunden hatte, der aber bisher
nicht in den Karten aufgefunden werden konnte. Dieser riesige Unterstand stellte natürlich ein weiteres Highlight des Tages dar. Die unter der Strasse liegenden
Bunkern in Bottighofen konnten wir dann leider nur von aussen fotografieren, da sich der Eingang erfolgreich gegen jeden "Einbruchversuch" wehrte bzw. beim zweiten
erst gar nicht auffindbar war. Interessante Fotos gab es dann wieder von ein paar Bunkern in Bottighofen-Wald, die zwar schon leer geräumt sind, aber immer noch
eindrücklich ihre Wehrhaftigkeit demonstrieren. Auch über den beim Bahnhof liegenden Bunker in Lengwil konnten wir Neues erfahren. So konnte uns der Führer darüber
berichten, dass die Tarnung früher durchaus ausgeklügelt war, da sich dort früher ein Sägewerk befand, und sich der Bunker so ganz
unauffällig in die Umgebung integriert hatte. Zu guter letzt gab es dann noch ein Highlight für uns, da der Führer für uns einen noch voll eingerichteten
Kompanie-KP-Unterstand im Lengwiler Wald zeigen konnte, was heute je länger je mehr eine Seltenheit darstellt.
Wir danken unserem Führer und natürlich auch dem Verein Festungsgürtel Kreuzlingen sehr herzlich für die kurzfristige Zusage und die ausgesprochen interessante
Führung durch die Anlagen. So können wir unsere bereits existierenden Fotosets über den Festungsgürtel Kreuzlingen mit vielen weiteren und interessanten Fotos
komplettieren.
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01.11.08: 1 Jahr www.festung-schweiz.ch
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Heute genau vor einem Jahr haben wir unser damalig "zeitlich und räumlich begrenztes Projekt" über "Die vergessenen Igel der Festung Schweiz" unter der URL www.festung-schweiz.ch
zugänglich gemacht. Grund genug für uns, eine kleine Bilanz zu ziehen.
Wieviele Besucher wir genau in diesem Jahr hatten, können wir nicht sagen, da unser Hosting-Provider gerade im ersten Quartal 2008 öfters Probleme mit seinem Statistikprogramm hatte.
Da wir aber lieber unter- als übertreiben, können wir sagen, dass es sicher mindestens 42'000 Besucher waren. Für uns eine sehr stolze Zahl, mit der wir niemals gerechnet
hatten.
Deshalb als erstes an dieser Stelle ein grosses Danke an alle unsere Besucher. Ebenfalls einen Dank an alle, die uns mit zahlreichen Mails kontaktiert und ihr Feedback gegeben
haben.
Besonders danken möchten wir an dieser Stelle allen Personen und Vereinen, die uns bei unserem Projekt geholfen haben. Sei es, indem sie uns Zugang zu Anlagen gewährt haben, sei es,
indem sie uns mit Informationen aller Art geholfen haben. Ohne ihre Hilfe wären viele Fotos unmöglich gewesen. Sie alle haben einen Beitrag dazu geleistet, dass ein Teil der
helvetischen Geschichte zumindest fotografisch dokumentiert werden konnte. Wir freuen uns jetzt schon auf zukünftige Besuche in uns noch unbekannten Anlagen und freuen uns auch
weiterhin über jede Einladung.
Es sei hier auch erwähnt, dass wir bis heute keine direkte offizielle Unterstützung von der Armee oder anderen Teilen aus dem VBS hatten. Trotzdem gab es einige wenige Momente,
in denen uns indirekt eine kleine "unfreiwillige offizielle" Hilfe zu Teil wurde. Auch wenn es verschwindend wenig war, danken wir auch dafür.
Besondere Highlights hatten wir in diesem Jahr viele und es ist schwer, sich bei der Aufzählung auf ein paar wenige zu beschränken. Die grösste Freude bereitet uns die Tatsache,
dass wir neue interessante Menschen kennengelernt haben und uns inzwischen mit einigen von ihnen eine Freundschaft verbindet. Ein weiteres Highlight für uns waren die 10 Minuten
am Radio, als wir im September live auf DRS 1 über unser Hobby erzählen durften. Highlight waren auch einige Besuche in bisher unbekannten und verschlossenen Anlagen, welche wir
machen durften. Besonders viel Freude machte uns auch der Kontakt mit unseren Besuchern, als wir einige von ihnen bei unserer "Exkursion" kennen lernen konnten. Sollte sich die
Gelegenheit ergeben, wollen wir einen solchen Anlass wieder einmal organisieren.
Wenn man zurück blickt, kommt man nicht umhin, auch über unschöne Momente zu reflektieren. Wie überall wo Menschen auf Menschen treffen gibt es Spannungen. Dies gilt offenbar -
sehr zu unserem Bedauern - auch im Kreise der Bunkerfreunde. Anstelle das man sich auf das Gemeinsame besinnt (das Interesse an Festungsanlagen), das alle verbindet, konzentriert
man sich auf die wenige Dinge, die einander trennen. Wir denken aber, dass man - wenn Menschen zusammen an einem Strick ziehen - viel mehr erreicht, als wenn man aus falschem Stolz
und Egoismus sich gegenseitig Steine in den Weg legt. Wir arbeiten darum getreu dem Motto: "Eine ausgestreckte Hand erreicht mehr, als eine geballte Faust".
Die grosse Zahl an Stammbesuchern zeigt uns, dass wir mit unserem Anspruch qualitativ gute Fotografie zu betreiben und von Anlagen mehr zu zeigen als nur die Scharten, eueren
Geschmack getroffen haben. Dieses Ziel wollen wir auch in Zukunft hoch halten und werden darauf achten, stets Qualität vor Quanität zu stellen. Dies geht aber immer nur auf
Kosten der Zeit und zwingt uns, ab und zu einmal einige Anlagen links liegen zu lassen. Wir sind sicher, ihr werdet uns das verzeihen.
Nochmals Danke an alle Besucher, Helfer, Freunde, aber auch im Besonderen an diejenigen, welche uns nicht immer wohl gesonnen sind/waren. Alle zusammen sind uns Ansporn auch in
Zukunft "gute Arbeit" zu leisten. Auf geht's in unser zweites Jahr!
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Rückblick


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28.10.08: Für alle Fälle vorgesorgt
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Gestern hatten wir die besondere und einmalige Gelegenheit, einmal einen anderen Aspekt der Landesverteidigung kennen zu lernen. So wurden wir von Herrn Werner Pfenninger, der im
Rahmen seiner Arbeit für seine neue Dokumentation über die Reduit Brigade 24 die Besichtigung dieser Anlage organisieren konnte, eingeladen, an einer Führung durch die Spitalanlage
Einsiedeln (5716 SA) teilzunehmen. Die Spitalanlage wird sowohl militärisch als auch zivil genutzt.
Diese Gelegenheit liessen wir uns natürlich nicht entgehen, steht diese Anlage doch nicht nur einem militärischen Zweck zur Verfügung, sondern ist auch im Falle von Notfällen und
Katastrophen im Bevölkerungsschutz einsetzbar. Durch das Militärspital mit seinen zahlreichen sehr interessanten Räumlichkeiten wurden wir von einem sehr freundlichen Mitarbeiter
der LBA geführt, der uns sehr kompetent auch auf die vielen Einzelheiten aufmerksam machte. Auf drei Stockwerken verteilt findet man von den zwei Operationssälen mit insgesamt vier
Tischen bis zur Spitalsapotheke mit angegliederter pharmazeutischer Notproduktionsstelle, von der Intensivpflege bis zur Röntgen-Diagnostik und zur Wäscherei alles, was ein Spital
so alles benötigt. Beeindruckend ist auch die Infrastruktur, die zur Erhaltung des Betriebes erforderlich ist und die hier unter der Erde zur Verfügung steht. Um euch noch einen
kleinen Eindruck von der Grösse des Militärspitals zu geben, möchten wir euch noch einige Zahlen nennen. So können im Spital insgesamt 474 Patienten gepflegt werden, in der
Aufwachstation befinden sich 24 Plätze, im Intensivpflege-Bereich 40 Betten und im Infektionsbereich nochmals 22 Pflegebetten. Ausserdem stehen für das Personal 363 Betten samt der
dazugehörigen Infrastruktur zur Verfügung.
Nach drei sehr lehrreichen und beeindruckenden Stunden konnten wir uns ein Bild machen, wie auch im Fall von Verwundungen und Verletzungen für die Soldaten, aber auch für die
Zivilbevölkerung gesorgt wird. Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei dem Herrn der LBA für die ausgezeichnete Führung und bei Herrn Werner Pfenninger für die
Einladung zu dieser einmaligen Gelegenheit.
Wer Interesse an den Dokumentationen von Herrn Werner Pfenninger hat, kann diese
hier bestellen.
Anschliessend an die Führung durch das Militärspital Einsiedeln hatten wir noch die Gelegenheit, zwei in der Nähe liegende Bunker (Schindellegi 6 und Kaltenboden 2) der
Militärhistorischen Stiftung Schwyz zu besichtigen. Diese sehr liebevoll restaurierten Bunker sind ein Kleinod, das wir jedem empfehlen, einmal zu besichtigen. An dieser Stelle
herzlichen Dank an Didi E., der uns "seine" Bunker geöffnet hat.
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Rückblick



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27.10.08: "Die Wacht am Rhein" geht weiter
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Nach einigen Monaten vegetationsbedingter Sommerpause haben wir gestern unser Teilprojekt "Wacht am Rhein" fortgesetzt. Dank der Zeitumstellung konnten wir in aller Frühe
ausgeschlafen auf Reise gehen. Erstes Zeil waren die Sperre Wagenbrechi und Teile der Sperre Bülach. Hier zeigte sich gleich, was der Herbst ausmacht. Nicht nur die
Fotos sind farbiger, auch die Anlagen lassen sich viel leichter finden. So konnten wir die Pak-Garagen bei Wagenbrechi und Läubberg finden, und das obwohl die Koordinaten, die
wir hatten sehr ungenau waren. Bei unserem ersten Versuch waren wir im Sommer wegen der vielen Blätter daran gescheitert. Zahlreiche gut versteckte Unterstände konnten
so auch gefunden und abgelichtet werden.
Als nächstes waren dann die Bunker bei Tössriederen an der Reihe. Auch bei diesen Anlagen waren nun gute Fotos möglich und auch einer der Bunker hatte eine Überraschung
bereit. Der Lmg Bunker A5426 war aufgebrochen und so konnten wir einen Blick in dieses "Loch" werfen. Der Bunker ist so klein und eng, dass er wohl nur für "Appenzeller"
ausgelegt war. Leute über 170cm haben hier definitiv ein Problem.
Abschluss für heute bildeten dann die Bunker der Sperre Seglingen. Leider spielte die Nachmittagssonne, welche nun früher unter geht, nicht ganz mit. So konnten wir zwar
die grösseren Bunker, Pak-Garagen und Unterstände fotografien, die Sperre mussten wir auf ein anderes Mal verschieben. Aber da wir ja nun öfters wieder am Rhein sein werden,
war das kein Drama.
Während unserer Tour haben wir dann ein Telefon erhalten, welches uns einige interessante Dinge erzählt hat. So werden zwei Anlagen, welche wir erst kürzlich besucht haben
in öffentlichen Besitz übergehen. Sobald dies geschehen ist, werden wir einen Besuchstermin erhalten, um euch anschliessend Fotos aus diesen Anlagen zeigen zu können. Wir können
an dieser Stelle leider noch nicht sagen, um welche Anlagen es sich handelt. Sobald die offiziellen Dokumente unterschrieben sind und wir die Anlage besucht haben, werdet ihr es
aber als erste hier erfahren. Es zeigt sich wieder einmal mehr, dass man viel erreicht, wenn man zusammen arbeitet und auf kollegialer Basis höflichen Umgang mit den Menschen
pflegt. Ohne die Menschen, welche unsere Page besuchen und ihre Informationen wäre unser Hobby in diesem Ausmass nicht möglich. Darum an dieser Stelle wieder ein grosses Danke
von uns beiden an alle unsere "Informanten" und natürlich auch an unsere vielen Besucher.
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Rückblick

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20.10.08: Ein SONNtag im Bündnerland
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Nachdem der Wetterbericht etwas von zähem Nebel im Flachland erzählt hat, haben wir unsere Pläne kurzerhand geändert. Wir beschlossen, den Sonntag an der Sonne zu verbringen und
sind deshalb mit dem Cabrio als erstes ab in die Surselva. Bei Disentis waren das letzte Mal, als wir dort waren, die Bunker bei Pardomat vergessen gegangen. So war dies unser
erstes Ziel, wobei wir schnell fündig wurden, und das ohne dass wir die genauen Standorte kannten. Belohnt wurden wir mit schön getarnten Anlagen in herbstlicher Umgebung. Eine
Ruine neben den Bunkern gibt uns allerdings Rätsel auf, scheint es sich dabei um einen Teil der Anlagen zu handeln, welcher uns bisher unbekannt war. Vielleicht weiss dann ja
jemand von euch was das ist, sobald wir die Fotos aufgeschaltet haben. Somit sind alle Teile der Sperre Russein im Kasten. Diese Sperre ist in Sachen Tarnungsbemalung sicher
eine der herausragenstend Sperren, die wir bisher gesehen haben.
Cabriofahrten im Herbst sind was tolles und so ging es dann gemütlich am Nachmittag Richtung Trin. Dort haben wir einen ersten Teil der Sperre fotografiert. Die restlichen
Anlagen bei Digg holen wir ein anderes Mal nach. Wie am Samstag haben wir am Sonntag auch noch bei Trimmis einige "Resten" aufgesammelt. So fehlte uns hier noch der Bunker
Costams, welcher nun auch eingefangen ist. Das Licht war herrlich und so konnten wir nicht anders, als vom AW Molinära nochmals einige Fotos zu schiessen. Die Rebberge mit ihren
blauen Trauben sorgten für entsprechende Herbstfotos. Alles in allem war es ein wunderbarer Sonntag, welcher leider viel zu schnell vorbei ging.
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Rückblick
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19.10.08: Kleiner Samstagsausflug zum "Lumpen" sammeln
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Nach den Ferien gibt es immer einiges nach zu holen. Nachdem wir alles erledigt hatten, hatten wir am Samstag dann doch noch etwas Zeit, um wieder einmal in der Schweiz auf Tour zu gehen. So
haben wir die sonnigen Stunden genutzt, um im Sarganserland einige "Lumpen" zu sammeln und ein paar Sachen nach zu holen, welche wir letzte Saison nicht ganz optimal erwischt haben.
Neben den einzelnen Anlagen, die wir nachgeholt haben, waren wir auch noch bei einer neuen Stelle.
Ziel war die Sperre St. Peter im Taminatal. Hier liegen - mehr oder weniger gut versteckt - links und rechts am Hang zwei kleine Infanteriewerke. Die Sonne war uns gnädig und so gabs
hier einige tolle Fotos. Speziell aber war das, was vor den Anlagen bei beiden Eingängen rum stand. Was das war, werden wir euch dann bei den Fotos berichten.
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10.10.08: Wieder zurück aus den Ferien
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So - die Schweiz hat uns wieder. Unsere Ferien sind leider viel zu schnell fertig gegangen und so sind wir seit heute wieder daheim. Neben etwas Sonnenbräune haben wir tausende
Fotos mitgebracht, welche demnächst als Teil unseres - bisher ausschliesslich auf die Schweiz beschränkten - Fotoprojektes über Bunker und Festungen zu sehen sein wird. Mit dabei
haben wir zum Teil Bildmaterial, welches so in seiner Gesamtheit weder im Internet noch in Büchern zu sehen war. Zum Schluss noch ein paar Worte an unsere kroatischen Freunde: Puno
hvala Jurici i Mladen iz Zadra i Jurici iz Visa, da ste nas tako dobro proveli kroz "vasi" potkopi. Bas je nam drago bilo da smo vas upoznali. Nadamo se, da cemo vas na godinu opet
vidjeti i opet skupa provest nekoliko zanimljivi exkursije. Puno pozdrava iz svicarske!
Ab heute wird es auch wieder die gewohnten täglichen Updates geben. Es lohnt sich also nun wieder, täglich bei uns rein zu schauen. Die nächsten Touren in der Schweiz sind bereits
geplant und wir werden einige der zahlreichen Einladungen endlich annehmen können. Daneben werden wir die pausierenden Teilprojekte Linthgebiet und Wacht am Rhein wieder aufnhemen
und weiter dokumentieren.
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Rückblick









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03.10.08: Über wilde Schotterstrassen zum unbekannten Vis
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Gestern war der Höhepunkt unserer Igelsuche in diesem Urlaub. Über wilde Schotterstrassen sind wir zum unbekannten Teil der Geschichte der Otok (kroatisch für Insel) Vis unterwegs gewesen. Doch der Reihe
nach. Nachdem wir einen Ruhetag eingelegt hatten und diesen "nur" für eine kleine Bootsfahrt mit unserem Gastgeber vor die hauseigenen Igel genutzt haben, war es dafür gestern umso anstrengender.
Da der Pinzgauer unseres Führers Jurica - über welchen wir noch berichten werden - im Moment defekt ist, haben wir uns für diesen Tag einen kleinen Jeep gemietet. Die wilden Schotterstrassen, welche uns
erwartet haben, sind nicht für "normale" Autos gedacht. In dieser Schuhschachtel aus Japan sind wir dann zu viert in aller Frühe los gefahren. Erstes Ziel war "Vele Glava" (Grosser Kopf), ein Kommandoposten,
welcher das Kriegs-Hauptquartier der ehemaligen jugoslawischen Marine beherbergte. Diese Anlage aus den späten 70er Jahren wurde von den selben Männern geplant, welche danach die Bunker für den ehemaligen
irakischen Diktator Sadam Hussein erbaut haben. Wenn seine Bunker auch gebaut waren wie dieser, dann war es weit gefehlt mit Platz, Komfort und Bequemlichkeit. In der Schweiz hatte die Gz Br 7 mit dem KP
Weinfelden einen weit geräumigeren und grosszügigeren KP zur Verfügung.
Von "Vele Glava" sind wir dann weiter nach Talež. Hier warteten offene Waffenstellungen für mobile Artillerie und eine Waffenstellung für mobile Lenkwaffen Boden-See auf uns. Diese offenen Waffenstellungen
hatten gewisse Ähnlichkeiten mit unseren Anlagen, wogegen für die Lenkwaffenstellung bei uns kein Vergleich vorhanden ist. Diese besteht eigentlich nur aus einer "Zufahrtsstrasse" (sprich Rumpelstrecke),
einer betonierten Rampe und einem Bunker für die mobile Feuerleitstelle. Trotzdem barg Talež eine grosse Überraschung. Unserem aufmerksamen Auge war ein getarnter Eingang nicht entgangen, welcher unserem
Füherer bisher unbekannt war. Sofort wurde das "Loch" erkundet und so entdeckten wir zu unserer grossen Überraschung, dass die offenen Waffenstellungen über eine grössere unterirdische Unterkunft und Anlage
verfügten und verbunden waren.
Nach diesem Highlight ging es weiter zur grössten Anlage auf Vis. In Stupišce erwartete uns eine Raketenbasis und Küstenartillerie-Batterie. In einem grosern unterirdischen Tunnel waren hier früher grosse
Boden-See Lenkwaffen des Typs P-21/22 gelagert (SU-Code 3P51M Rubezh, Nato-Code SSC-3 Styx, YU-Code BROM). Diese Tunnels konnten von den grossen mobilen Abschussrampen auf Lastwagen befahren und beladen werden, bevor sie zur Abschussstelle fuhren. Es war
eindrücklich mit dem kleinen Jeep in diesen grossen dunklen Tunnels zu fahren. Auch die Küstenartillerie-Batterie hatte eine Überraschung für uns bereit. Sie ist zwar selber Bauart wie die Anlage bei
"Ženka", doch sind in ihr noch drei Geschütze teilweise vorhanden. Auch hier hat die jugoslawische Marine vor ihrem Abzug die Geschütze gesprengt, doch konnte unser Führer die Eisendiebe - welche bereits bei
X anderen Anlagen gewütet haben - durch eine Anzeige am weiteren Raubzug hindern. So kamen wir hier zu Fotos von - wenn auch zerstörten - bewaffneten Anlagen. Wer weiss, ob wir die Geschütze bei einem
zukünftigen Besuch noch vorfinden werden. Die Eisendiebe haben keinerlei Respekt vor den historischen Kulturgütern und rauben und zerstören, wo sie nur können. Es sollte eigentlich im Interesse des kroatischen
Staates und der lokalen Tourismusverbände sein, solche einzigartigen Attraktionen zu erhalten. Gemäss Jurica führt er in der Touristen-Saison von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen an solche Plätze, weil das
Interesse von Jahr zu Jahr zunimmt. Warum diese Anlagen daher nicht durch die lokalen Behörden geschützt werden, lässt sich nur duch illeglae Absprachen erklären. Es ist eine Schande anzusehen, dass
höchstwahrscheinlich auch teilweise Korruption mit im Spiel ist.
Nach einer Rast in Komiža wartete der letzte Ausflug auf uns. Ziel war die letzte Küstenartillerie-Batterie in Barjaška. Diese Anlage ist nur über eine lange und absolut wilde Schotterstrasse zu erreichen.
Wir waren zuerst skeptisch, ob sich diese Mühen lohnen würden, tat uns doch der Allerwerteste durch die viele Holperei bereits weh. Doch wir vertrauten Juricas Urteil und nach 30 Minuten wilder Fahrt sind wir
dort angekommen. Erwartet hat uns hier eine grosse Überraschung. Die Aussenteile dieser Anlage waren einmal perfekt als Häuser getarnt worden und bestimmt von aussen nicht sofort als Bunker erkennbar. Sofort
fühlten wir uns nach Hause versetzt. Ob hier wohl jemand bei den "Häusern" in der Schweiz abgeguckt hat, oder einen Berater aus der Schweiz zur Verfügung hatte, der in Sachen Tarnung Technologietransfer betrieb?
Leider waren auch diese Anlagen bereits Raubziel der Eisendiebe und die Tarnbauten waren doch schon sehr zerstört. Trotzdem erkennt man auch heute noch, wie es einmal ausgesehen haben mag. Auch im Inneren
ist diese Anlage im Verhältnis zu den anderen Anlagen noch gut erhalten, und so konnten wir doch einige uns noch unbekannte Details entdecken und fotografieren. Rund um die Anlage waren auch noch Bunker
und vermutlich die letzte jugoslawische Warntafel auf Vis zu sehen. Leider hinderte die Minengefahr uns daran, diese aus der Nähe zu betrachten. Es mutet fahrlässig an, dass eine Mountainbike-Strecke in
einem Gelände vorbeiführt, welche nicht kontrolliert und von Minen gesäubert wurde.
Nach einer abenteuerlichen Rückfahrt ging auch dieser Tag leider viel zu schnell zu Ende. An dieser Stelle ein grosses Hvala (Danke) an Jurica für seine ausgezeichnete Führung. Ohne dich wären wir niemals mit
so vielen tollen Fotos von Vis nach Hause gekommen. Dank Jurica werden wir vermutlich zum ersten Mal im Internet "Die unerzählte Geschichte der Bunker auf dem Otok Vis" erzählen können. Wir hoffen, ihr findet
diese Geschichten auch so interessant wie die der "vergessenen Igel" in der Schweiz.
Unser Urlaub geht damit dem Ende entgegen. Bis Ende Woche bleiben wir noch auf Vis und geniessen die kulinarischen Köstlichkeiten und die Landschaft abseits der Bunker. Danach geht es dann wieder zurück für ein
paar Tage nach Zadar - ein paar kleine Bunker wollen wir dort noch nachholen - und danach heisst es auch schon "Bok i dovidenja" (Tschüss und auf Wiedersehen) zu sagen.
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Rückblick








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01.10.08: Otok Vis - eine Insel voll von Löchern
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Den ersten Tag auf Vis haben wir benutzt, um Kontakte zu knüpfen. Dabei sind wir schnell auf den Bunker-Experten von Vis - Jurica - gestossen. Seinen Namen haben wir in einschlägigen Foren und von
anderen Inselbewohnern bekommen. Jurica veranstaltet mit seinem Pinzgauer Touren quer durch Vis und zeigt Touristen die Sehenswürdigkeiten der militärhistorischen Geschichte von Vis. Nachdem er gesehen
hat, was wir machen und worauf wir aus sind, hat er sich sofort bereit erklärt als Führer für uns zu fungieren. Bereits nach einem ersten Gespräch waren wir ausgerüstet mit vielen Koordinaten von Anlagen und
Informationen dazu. Auf Grund der vielen Minen, welche das ehemalige jugoslawische Militär rund um die Anlagen gelegt hat, empfiehlt es sich aber zusätzlich vorsichtig zu sein. Zwar sind die Anlagen von
den Minen gesäubert worden, trotzdem liegen statistisch gesehen noch einige dieser totbringenden kleinen Dinger rum. Deshalb unser Rat hier an alle, die auch auf Vis auf Spurensuche gehen wollen: Am
besten nur mit Führer.
Nachdem wir nun wussten, wo es was zu sehen gab und wo keine Gefahr bestand, haben wir als erstes die Anlagen in der Bucht Rogacic - direkt gegenüber unserem Ferienhaus - erkundet. Die Bucht beheimatet
als Besonderheit einen Unterstand für Raketenschnellboote sowie eine Batterie der Küstenartillerie. Zahlreiche kleinere und grössere Bunker konnten wir finden und zu unserer grossen Freude war die
Küstenartillerie-Batterie auch von innen begehbar. Viele Besonderheiten liessen sich entdecken. Trotzdem kann sich diese Anlage sowohl von Ausbaustandard als auch von der Ausrüstung mit keinem Artilleriewerk
der Schweizer Armee messen. Selbst im Festungsbau zeigt sich die Schweizer Perfektion. Nach dieser Anlage haben wir auch noch ein englisches Fort aus der Zeit um 1800 besucht. Die Inschrift am Tor
datiert diese Anlage in die Regentschaft von King George III. Neben der tollen Aussicht von diesem Fort haben wir zu unserer Überraschung auch noch einige Stellungen der jugoslawischen Armee rund
um die Anlage entdeckt. Diese Anlagen hatten eine überraschend grosse Ähnlichkeit mit den Flab-Stellungen, wie sie bei den AW in der Schweiz gefunden werden können.
Den dritten Tag auf der Insel haben wir dann zum ersten Mal zusammen mit Jurica verbracht. Unser Führer wurde auch dieses mal wieder von seiner Freundin begleitet, sehr zur Freude von Christiane. Es
scheint als gäbe es noch mehr Frauen, welche sich für Bunker und Festungen begeistern können. Ziel unserer ersten Tour war die grosse unterirdische Anlage beim so genannten "Tschechischen Haus". Hier
befand sich ein grosses Depot und eine Unterhaltswerkstatt für Torpedos und Seeminen. Die ganze Anlage verfügte über ein Schienensystem, auf welchem die Waffen zwischen Anlegestelle am Meer und Berginneren
bewegt wurden.
Danach fuhren wir nach Stoncica, wo sich zwei weitere Küstenartillerie-Batterien befinden. Die erste dieser Anlagen ist modernerer Bauweise und wurde noch bis zum letzten Jahr von der kroatischen Marine
benutzt. Heute fehlen leider bereits die Geschütze. Trotzdem war es interessant, diese gut erhaltene Anlage zumindest von aussen zu fotografieren. Die zweite Batterie bei "Ženka" ist etwas älteren Ursprungs
und wurde beim Abzug der jugoslawischen Armee 1992 teilweise beschädigt. Die jugoslawische Armee hat die Geschütze gesprengt und dabei die Bunker beschädgt. Auch von innen wurde diese Anlage - so
wie praktisch alle anderen Anlagen auf der Insel - geplündert und leergeräumt. Eisendiebe stehlen alle Eisenteile der Anlagen, schweissen diese Teile heraus, zerlegen die Kanonen und klauen so einen
Teil der Geschichte von Vis, bevor jemand diese erhalten kann. Bedauerlich zu sehen, wie dieser kaum bekannte Teil der Geschichte von Vis zerstört wird und für die Nachwelt kaum eine Chance besteht,
jemals diese teilweise kennen lernen zu können. Wir hoffen aber, mit unserern Fotos zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können.
Zum Schluss haben wir dann noch das Armeekraftwerk beim "Roten Felsen" besucht und auch hier feststellen müssen, dass von diesem einzigen Kraftwerk - welches im Kriegsfall die Armeeanlagen der Insel
mit Strom versorgt hätte - ausser leeren Räumen nichts mehr übrig ist. So ging auch dieser Tag zu Ende und wir sind um viele Eindrücke und viele besondere und teilweise einmalige Fotos reicher geworden.
Am Donnerstag gehts dann weiter mit Jurica zu den interessantesten Anlagen der Insel. Wir sind gespannt, was uns erwartet, empfanden wir doch bereits die ersten Anlagen als äusserst interessant.
Natürlich haben wir uns auch die "zivilen" Sehenswürdigkeiten angesehen und geniessen bei hervorragendem Essen die traumhaften Sonnenuntergänge am Hafen, zusammen mit den noch zahlreichen Seglern, die
jeden Abend in Vis oder Komiža ihre Segelboote anlegen.
Was uns aber am meisten beeindruckt ist die Gastfreundschaft in diesem Land. Selten haben wir erlebt, dass wie in diesem Urlaub Leute mit den selben Interessen so offen auf uns zugehen und uns alles
zeigen, was sie wissen. Kein Anfall von Eifersucht, weil man "ihre" Anlagen fotografieren will. Im Gegenteil - man nimmt sich Zeit und zeigt alles, was man kennt und erzählt alles was man weiss. Diese Form
der Zusammenarbeit würden wir uns auch bei uns wünschen - könnten doch so alle nur davon profitieren, wenn wir unser Wissen zu Gunsten des Erhalts unserer Igel teilen würden. Hier in Kroatien funktioniert
es zumindest.
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29.09.08: Auf den Spuren der Festungen der Insel Vis
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Wir sind nun am Hauptziel unserer diesjährigen Ferien angekommen. Eine Fähre hat uns gestern von Split zur Insel Vis gebracht. Diese geschichtsträchtige Insel war schon bei den alten Griechen bekannt
für ihren hervorragenden Wein. Aber nicht deswegen war die Insel Vis oft Zankapfel fremder Herrscher, sondern vor allem wegen seiner strategischen Lage in der Adria. Wir werden diese Woche auf den Spuren
dieser Herrscher und ihrer Festungsanlagen sein. Besonders die Bunker aus der "jugoslawischen Zeit" sind hier weit verbreitet.
Wie das Schicksal es so wollte, haben wir sogar einen "eigenen Bunker" - in Form eines Unterstandes für Raketen-Schnellboote - direkt gegenüber unseres Ferienhauses. Ehrlich, als wir gebucht haben, wussten
wir davon noch nichts. ;-)
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Rückblick

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24.09.08: Spurensuche - vorbei an Minenfeldern und Fledermäusen
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Ferien sind was herrliches. Gutes Wetter, (zu) gutes Essen, freundliche Leute und jede Menge Motive für uns zum Fotografieren. Nachdem die hiesigen Bunker-Experten Jurica und Mladen uns die wichtigsten
Lokalitäten in Zadar gezeigt haben, sind wir die letzten Tage auf grosser Entdeckungsreise gewesen. Dabei haben wir so vieles gesehen, dass es den Umfang dieses kleinen Textes sprengen würde. Auch hier haben wir
feststellen dürfen, dass das schöne an der Bunkersuche die Entdeckungen sind, die man nebenher macht. Sei es der Feldhase oder seien es die Fasane, die man aufschreckt, oder aber die Fledermauskolonie, die man
aufweckt, wenn man in alten italienischen Gängen rumläuft. Einzig an die Minenfelder, die es hier noch immer aus dem letzten Krieg gibt, haben wir uns noch nicht gewöhnen können. Es ist schade, wenn
einem der Zugang zu Anlagen durch Totenkopf-Schilder mit der Aufschrift "Ne Prilazite! Mine!" (Nicht betreten! Minen!) verwehrt wird.
Morgen geht's dann für uns weiter in Richtung Split und am Sonntag zu unserem zweiten Hauptziel. Wo das sein wird, verraten wir dann, wenn wir dort sind. Soviel sei gesagt - auch dort erwarten uns ein
paar ganz besondere Anlagen. Trotzdem verabschieden wir uns noch nicht von Zadar. Wir werden die letzte Woche unserer Ferien wieder hier verbingen und die hiesige Gastfreundschaft noch weiter geniessen. Es gibt auch
noch ein paar Anlagen, die wir uns für die letzte Woche aufgespart haben.
PS: aktuelles Wetter ist Sonne bei 24° und angenehmen 22° im Meer. :-)
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Rückblick

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22.09.08: Auf den Spuren der italienischen Bunker in Zadar
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Hallo zusammen. Wie ihr seht, sind wir gut in Zadar (Kroatien) angekommen. Zadar war schon viele Male das Ziel unserer Ferien und ist - wegen der Wurzeln, die ein Teil von uns hier hat -
unsere zweite Heimat. Zadar ist ein Ort reich mit Geschichte, die bis weit in die Zeiten der Römer reicht. Und so wie die Römer ihre Spuren in der Altstadt von Zadar hinterlassen haben,
haben ihre Nachfahren - die italienischen Besetzer von Dalmatien - in der Zeit zwischen den Weltkriegen ihre Spuren rund um Zadar hinterlassen. Dies nicht in Form von Palästen, sondern
in Form von Bunkern. Die Geschichten dazu werden wir euch nach unseren Ferien erzählen.
Über ein kroatisches Bunkerforum haben wir Kontakt zu den einheimischen Bunkerfans knüpfen können. Zwar wussten wir, dass es einige Bunker um Zadar gibt, waren dann überrascht, heraus zu
finden, dass es einmal über 250 Anlagen waren. Die Bunkerfans Jurica und Mladen haben sich sofort für uns Zeit genommen und uns durch den Bunkerring rund um Zadar geführt. Es gab viel zu fotografieren
und viele interessante Feststellungen zu machen. Die Ergebnisse - welche auch für Schweizer Bunkerfans von grossem Interesse sein werden - präsentieren wir euch nach unseren Ferien. Heute
geht es weiter mit Mladen, der uns den zweiten Teil der Anlagen zeigen wird. Einen ersten Fotoupdate davon werden wir euch dann sicher noch vor unserer Rückkehr auf die Page stellen.
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Kroatien 2006

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19.09.08: Tschüss zusammen! ......und ab in den Süden
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Die meisten von euch haben ihre Ferien schon hinter sich - wir gehen erst. Die nächsten knapp drei Wochen sind wir unterwegs nach und in Kroatien. Wir wären aber nicht wir, wenn
wir nicht auch dort einiges zu fotografieren gefunden hätten. Was genau und wo genau erzählen wir euch dann bei passender Gelegenheit. Zwar nehmen wir unseren Notebook mit, trotzdem
wird unsere Page die nächsten drei Wochen nicht so regelmässig aktualisiert wie ihr euch dies gewohnt seid, da wir nicht wissen ob und wie wir ins Internet können. Trotzdem habt ihr
jede Menge Fotos auf unserer Page und die alten Fotos werden auch gerne wieder angesehen. :-)
Damit ihr seht, wohin wir gehen und wie es dort aussieht, haben wir euch einen Link zu unseren Fotos von der Reise 2006 gemacht. Vielleicht bekommt ihr auch mal Lust dorthin zu reisen.
An dieser Stelle verabschieden wir uns von euch allen und wünschen euch eine gute Zeit. Schaut trotzdem regelmässig rein - es könnte einige Überraschungen zu sehen geben. ;-) Bis spätestens
in drei Wochen!
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07.09.08: Eine "Bunkerreise" mit den Besuchern unserer Page
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Am gestrigen Samstag fand eine für uns erstmalige Besonderheit statt. Hatten wir doch interessierte und treue Besucher und "Informanten" unserer Homepage dazu eingeladen, mit
uns eine "Bunker-Tour durchs Zürcher Weinland zu machen. Schlüsselöffner und Begleiter war wie schon viele Male auch diesmal N. V., dem wir an dieser Stelle einen besonderen
Dank aussprechen.
So trafen wir uns am Morgen auf einem grossen Parkplatz bei Paradies, um von hier aus zu den Bunkern aufzubrechen. Bereits zeitig trafen die Teilnehmer ein und so ergab sich
bereits das eine oder andere Gespräch mit Menschen, die wir bisher nur von Emails her kannten. Der Wettergott wollte uns auch den Tag nicht verderben und schickte uns zwar
keinen strahlenden Sonnenschein, doch aber keinen Regen. Nach einem kleinen Missgeschick - der Eschenzer MG-Bunker konnte von uns leider nicht mehr besichtigt werden, da sich
Vandalen am Schloss vergriffen hatten und der Bunker deshalb nicht mehr zugänglich war, kam es dann doch zum ersten Highlight - dem Centurionbunker in Unterstammheim. Hier
durfte auch jeder der Teilnehmer einmal selber "kurbeln" und so ausprobieren, dass es gar nicht so leicht ist, das Gschütz zu bewegen und dabei auch noch zu zielen.
Zwischendurch ergaben sich immer wieder sehr interessante Gespräche mit den Teilnehmern. Anschliessend ging es zum 8.1 cm Minenwerfer in Hohbühl, wo wir immer wieder
hörten, dass mit Schweizer Präzision sogar eine Mause- und eine Rattenfalle "eingebaut" wurde. :-) Bei der dort stattfindenden Mittagspause gab es wieder viel Gelegenheit zum
Informationsaustausch zwischen den Insidern.
Am Nachmittag konnten wir dann noch die KP-Anlage Riet, eine Pak-Garage bei Wildensbuch sowie die San-Hist-Anlage ebenfalls in Wildensbuch anschauen. Bemerkenswert war hier,
dass am Schluss alle gebückt herumliefen, sind die schmalen und engen Gänge doch für kleine Leute ausgelegt. Den krönenden Abschluss machte dann der 8.1 cm Festungsminenwerfer
Türni, der auch noch für uns geöffnet wurde. Einhellige Meinung auch hier war, dass die Soldaten, die durch die engen Gänge laufen mussten, zu bemitleiden waren.
Wir danken an dieser Stelle nochmals allen, die mit uns diesen Tag verbracht haben, die uns bisher mit Informationen versorgt haben, die uns immer wieder den Antrieb geben,
weiter zu machen. Ihr alle tragt zum Erfolg dieser Homepage bei und wir hoffen, euch alle bald wieder einmal zu sehen und so nette Gespräche führen zu können wie gestern.
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02.09.08: Igelsucher Live im "Treffpunkt" bei DRS 1
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Gestern war es soweit. Unsere Igelsuche hat uns bis ins Radio gebracht. Wenn wir das damals geahnt hätten, als wir vor unserem ersten Bunker standen.
Wie bereits berichtet, wurden wir vom Radio DRS 1 zur Sendung "Treffpunkt" zu einem Live-Interview eingeladen. Frau Simone Hulliger hat dabei mit uns ein Gespräch zu unserem
Igel-Projekt geführt. Um 8:30 Uhr sind wir im Studio eingetroffen und wurden gleich zu den Senderäumen geführt. Dass wir nervös waren, brauchen wir nicht speziell zu erwähnen.
Spannend war es aber allemal, den Radioleuten bei der Arbeit zusehen zu dürfen. Im Vorgespräch erklärte uns Frau Hulliger, welche Fragen sie uns stellten möchte und versuchte,
uns die Nervosität zu nehmen. Ob die Bemerkung - eine Minute vor Sendung - dass wir nicht dran denken sollen, dass einige 100'000 Leute uns zuhören werden, wirklich eine Hilfe
war, wissen wir immer noch nicht. ;-) Als es dann losging, verflog die Nervosität jedoch schnell und die 8 Minuten live auf dem Äther waren ruck-zuck vorbei.
Die Reaktionen unserer Arbeitskollegen im Büro waren entsprechend positiv. Auch können wir alle beruhigen: Nur weil Zarko Christiane live im Radio korrigiert hat, hängt der
Haussegen bei uns nicht schief. Im Gegenteil, wir haben herzlich darüber gelacht ;-) Komisch, dass uns alle deswegen angesprochen haben. ;-)
Wir bedanken uns herzlich bei Redaktor Tobias Fischer für die freundliche Einladung und bei Frau Simone Hulliger für das interessante und kurzweilige Interview. Es hat uns
viel Spass gemacht, über unser Projekt berichten zu dürfen. Das Interview war zweifellos das bisherige Highlight unseres Projektes. Die vielen positiven Reaktionen in unserer
Email-Box und die Zugriffszahlen von gestern auf unsere Page zeigen, dass wir offenbar bei einigen von euch das Interesse für die vergessenen Igel wecken konnten. Auf
www.drs.ch könnt ihr die ganze Sendung - und unser
Interview - nachhören.
An dieser Stelle noch ein grosses Danke an alle Besucher unserer Page. Es freut uns riesig, dass unsere Reportagen sich immer grösserer Beliebtheit erfreuen. Alleine im August
konnten wie wieder einen neuen Besucherrekord auf der Page verbuchen. Total haben sich 5501 Besucher 62'046 Seiten angesehen und dabei 838'524 Zugriffe generiert. Dies entspricht
einer übertragenen Datenmenge von 20.42 GByte. Dies ist alleine gegenüber dem diesjährigen März eine Zunahme um fast 100%.
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Rückblick








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01.09.08: Ab in den Süden - oder Andermatt reloaded
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Nachdem wir letzte Woche zwei Tage in Andermatt verbracht haben, hat es uns die wunderbare Gegend besonders angetan. Was lag also näher, als das schöne Wetter am Wochenende
auszunützen und unsere Fotoreportagen am Gotthard fortzusetzen. Also fuhren wir am Samstag in aller Herrgottsfrühe los in den Süden.
Unser erstes Ziel war nochmals der Bäzberg. Wir haben das letzte Mal gesehen wie die Morgensonne auf den Bäzberg scheint und so einige besser beleuchtete Aufnahmen ermöglicht.
So konnten wir hier einige Sujets nochmals in perfektem Sonnenlicht einfangen. In solchen schönen Momenten halten wir besonders gerne inne. So auch hier, wo wir mit Kaffee und
Gipfeli den Sonnenaufgang und die Ruhe genossen haben. Solche Momente sind es, welche unsere Touren für uns so besonders machen.
Frisch gestärkt sind wir von hier Richtung Realp und den Furkapass gefahren. Dort wartete das Turm-Artilleriewerk Fuchsegg auf uns. Die Fuchsegg wird zur Zeit ausgeräumt. Ein
Grund mehr für uns, hier vorbei zu schauen. Man weiss ja nie, wie weit der "Rückbau" geht -und was am Ende noch zu sehen ist. Irgendwie traurig, die Reste des Maschinenraumes
vor dem Werkseingang liegen zu sehen. Jahrelang haben sie für Licht im Werk gesorgt und treu ihren Dienst geleistet - heute sind sie nur noch Schrott. Die vier Panzertürme der
Fuchsegg sind besonders gut getarnt und auf den ersten Blick war es nicht einfach, alle zu sehen. Auch die liebevoll aufgemalten Fenster an den Aussenbunkern zeugen wieder
einmal von der Präzision schweizerischer Tarnkunst. Ein besonderes Highlight gab es an der Fuchsegg für Christiane zu sehen, lief ihr hier doch zum ersten Mal ein Murmeltier
über den Weg. Auch solche Momente gibt es, wenn man auf der Spur von vergessenen Igeln ist.
Von der Fuchsegg ging es dann endlich hinauf zum Gotthardpass. Die Menschenmassen auf dem Pass gestalteten das Fotografieren jedoch schwierig. Also haben wir uns für das Erste
auf das Werk San Carlo beschränkt. Aber auch hier gab es neben den zwei Panzertürmen einiges zu sehen. Die Kühe sorgten dafür, dass gleich einige Klischees gleichzeitig
fotografiert werden konnten.
Da am Fort Hospiz und am Sasso da Pigna die Touristen herum liefen, fuhren wir die Tremola hinunter und gelangten so zum ersten Mal seit Bestehen unseres Projekts auch ins
Tessin. Hier fanden wir neben der Sperre Tremola auch den kleinen Bruder vom San Carlo - das Werk Foppa Grande -, welches neben einem Panzerturm auch den ersten 12 cm
Festungsminenwerfer besitzt, der in der Schweiz gebaut wurde. Da die Anlage entklassifiziert ist, dürfen wir auch sagen, dass sie hier steht.
Weil wir zum ersten Mal hier waren, haben wir die weiteren Aktivitäten auf eine erste Erkundung beschränkt. Wir werden sicher wieder ins sonnige Tessin reisen und unsere Igel
hier suchen gehen. Der Tag neigte sich dem Ende entgegen und so bezogen wir abermals Quartier im idyllischen Andermatt.
Wenn wir auf Reisen sind, ist ausschlafen nicht unsere erste Priorität. Gleich um sieben hiess es Frühstück und danach wieder ab auf Igelsuche. Der Himmel präsentierte sich über
dem Gotthard und Andermatt wolkenverhangen. Das konnte uns aber nicht davon abhalten, wiederum Richtung Gütsch zu fahren. Dieses Mal wollten wir aber das alte Fort Stöckli auf
2480 m ü.M. näher ansehen. Dieses Werk, welches 1893 erbaut wurde, erfuhr 1915 eine Erweiterung um eine Gewehrgalerie. Das trübe Wetter, die rauhen Felsen, die Architektur und
die Integration dieses Werks auf dem Berg machten einen besonderen Eindruck auf uns. Kein Wunder waren wir hier 4 Stunden unterwegs, um alle Winkel zu fotografieren. Am Schluss
zeigte sich der Wettergott gnädig mit uns und einge Sonnenstrahlen sorgten dafür, dass doch noch etwas blauer Himmel zu sehen war. Am Gütsch sind uns dann haufenweise weitere
Murmeltiere begegnet, so dass Christiane nun auch aus eigener Erfahrung weiss, wie diese ängstlichen Bergbewohner von nahe aussehen.
Gegen Mittag hiess es dann aber für uns den Rückweg anzutreten. Über den Oberalppass fuhren wir in Begleitung von dutzenden Motorradfahrern Richtung Heimat. Jedoch hatten wir noch
nicht ganz genug. In Disentis haben wir uns noch die Anlagen der Sperre Russein vorgenommen. Neben einigen Bunker, einem Festungsminenwerfer und einem bestens getarnten
Infanteriewerk hoch oben im Fels, gab es auch noch eine Toblerone-Sperre zu sehen. Highlight war auch hier wiederum die Perfektion der Tarnung. Liebevoll aufgemalte Türen und
Fenster sollten die Anlagen vor den Augen der Spione verstecken. Es ist für uns immer wieder erstaunlich, mit wieviel Energie die Anlagen getarnt wurden und was man sich dafür
alles einfallen liess.
Auch in diesen zwei Tagen sind uns noch Teile der Bison-Herde vor die Linsen gekommen. Zu unserem grossen Erstaunen wurde aber einer dieser Büffel mit einem Dach vor den Blicken
all zu Neugieriger geschützt. Dafür zeigte sich der andere voll ausgerüstet unseren Kameras. Die neue Form der Tarnung kann sich aber nicht im geringsten messen mit den Künsten
der Maler an der Fuchsegg oder bei Disentis.
So ging auch dieser zweitätige Ausflug für uns zu Ende. Unser Igel-Projekt hat uns innerhalb von einem Jahr vom Bodensee bis zum südlichen Gotthardportal geführt. Erstaunlich -
wollten wir doch zu Beginn nur die Anlagen "vor der Haustüre" dokumentieren. Aber die Resonanz unserer treuen Besucher und auch die vielen Kontakte, die wir knüpfen konnten,
haben dafür gesorgt, dass wir immer noch unterwegs sind auf den Spuren der vergessenen Igel der Festung Schweiz.
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26.08.08: Wir am 1. September 2008 im Radiointerview auf DRS 1
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Nächsten Montag (1. September 2008) wird das Radio DRS 1 zwischen 9 und 11 Uhr in der Sendung Treffpunkt das Thema „Bunker“ behandeln. Das Thema wird aus verschiedenen Gesichtspunkten
erläutert werden. Dazu werden zahlreiche interessante Reportagen und Interviews gestaltet. In einem dieser Live-Interviews werdet ihr auch uns (ca. 09:20 Uhr) hören.
Es ist uns eine grosse Freude und Ehre, dass wir vom Radio DRS 1 eingeladen wurden, das Thema aus unserer fotografischer Sicht zu erläutern. Bei dieser Gelegenheit erzählen wir euch, wie
wir zum Thema der Bunkerfotografie gekommen sind und was unsere Motivation hinter dem Thema ist.
Schaltet also nächsten Montag Radio DRS 1 ein (Link zur Sendung).
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Rückblick










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26.08.08: Zwei Tage unterwegs in der Innerschweiz
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Aus der in unserem diesjährigen Jahresprogramm anvisierten Mehrtagesreise in die Gotthardregion ist aufgrund des dicht gedrängten Programms nun zuerst einmal eine Zweitagesreise geworden. Angeregt
durch das schöne Wetter und mit dem Willen, in der Gotthardregion die Anlagen Gütsch und Bätzberg zu fotografieren, planten wir für das vergangene Wochenende einen Kurztrip in die Zentralschweiz
ein. Da die beiden Ziele nur über Militärstrassen erreichbar sind, holten wir uns vorgängig eine Fahrbewilligung ein. An dieser Stelle herzlichen Dank für die unkomplizierte und freundliche
Erteilung dieser Bewilligung an das Infracenter Andermatt.
So ausgerüstet ging es am Sonntag in aller Herrgottsfrühe los, was jedoch im Surselvatal mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt wurde. Angekommen am Oberalppass machten wir im Vorbeifahren
eine erste Erkundungsfahrt. Da wir aber den frühen stillen Sonntagmorgen ausnützen wollten, fuhren wir dann doch gleich weiter auf den Gütsch. Schon auf der Bergfahrt konnten wir erste Fotos vom
gegenüberliegendem Bätzberg schiessen, wo wir dann auch gleich sehen konnten, was für eine steile Strasse uns dann später erwarten sollte.
Angelangt auf dem Gütsch wurden wir begrüsst von einer neugierigen Kälberherde, die doch gleich schauen musste, was denn da für Eindringlinge unterwegs waren. Auf dem Gütsch befindet sich ein
grosses Turmartilleriewerk, das es zu erkunden gab. So marschierten wir dann auch gleich los, um die zahlreichen Bunker, Panzertürme und Unterstände zu erkunden. So nebenbei genossen wir natürlich
auch die wunderschöne Bergwelt mit Blick auf Andermatt. Das schöne Wetter zog aber nicht nur uns auf den Gütsch, sondern auch noch andere (weniger bunkerbegeisterte) Menschen. So fand sich eine
ganze Gruppe ein, um das ebenfalls auf dem Gütsch befindliche Windkraftwerk anzuschauen. Für uns jedoch war es das erste Mal, dass wir Panzertürme nicht als Hütten getarnt sahen, sondern als
Felsen. Überhaupt ist es immer wieder faszinierend, wie die militärischen Anlagen in die Landschaft integriert getarnt wurden.
Nach einer kleinen Mittagspause, bei der wir die Sonne und die tolle Bergwelt genossen, ging es dann weiter auf die andere Seite - zum Bätzberg. Wie schon gesagt kommt man über eine abenteuerliche
Strasse, die sich steil den Berg hinauf windet zu der Anlage Bätzberg, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Auf dem Weg dorthin befindet sich auch noch das Blockhaus Brückwaldboden,
das die Strasse zum Bätzberg schützen sollte. Für uns war es eine Premiere, ein solches Blockhaus zu sehen. Oben angelangt erschloss sich eine Vielzahl von Motiven für uns, wobei die dortigen
Panzertürme etwas UFO-artiges an sich haben. Auch die alte Kaserne und die offenen Waffenstellungen geben Zeugnis von der Geschichte dieses Werkes. Zur Krönung lief uns dann noch eine ganze
Ziegenherde über den Weg, was natürlich ganz besondere Motive ergab. Nachdem wir uns noch ein bisschen an den Heidelbeeren, die dort auch zu finden sind, gütlich getan hatten, fuhren wir wieder
ins Tal.
Aber weil der Tag ja noch nicht zu Ende war - und wir beide noch nie in der Gotthardregion waren - liessen wir es uns nicht entgehen, auch noch ein kleines Tourismusprogramm zu machen, weshalb
wir die auf dem Weg liegende Teufelsbrücke besichtigten. Wir wären aber nicht bunkerbegeistert, wenn wir nicht die Scharten der Sperre Schöllenen gesehen hätten, die über die enge Schlucht wachen.
So ging es nicht lange und wir wussten, wie es weiter gehen sollte. Zuerst fuhren wir deshalb zu dem kleinen IW Altenkirch, um dieses auf unseren Chip zu bannen. Anschliessend wechselten wir zur
anderen Seite der Verkehrswege, wo das Werk Bühl liegt. Hier kann die eine oder andere Scharte und der eine oder andere Bunker entdeckt werden. Eingebettet und äusserst gut getarnt liegt dieses
Werk in einem steilen Geröllhang.
Nun ging es aber - weil wir endgültig müde und hungrig waren - auf Hotelsuche in Andermatt, da unsere Reise ja am Montag noch weitergehen sollte. Ganz fertig war der Tag aber noch nicht, da wir
ja noch die ganzen Fotos herunterladen und sichern wollten. Schliesslich durften aber auch wir - beide mit Muskelkater und Zarko mit Wadenkrämpfen - ins Bett.
Gut ausgeruht standen wir am Montag auf und mussten feststellen, dass sich der strahlend blaue Himmel in einen wolkenverhangenen Himmel verwandelt hatte. Aber auch das ist aus Bunkerfotografensicht
nichts schlimmes, da das gleichmässige Licht auch seine Vorteile hat. Nach dem Frühstück wollten wir noch ein paar Fotos von der Sperre Schöllenen nachholen, die am Vortag aufgrund der harten
Licht/Schattenverhältnisse nicht optimal geworden waren. Dann aber fuhren wir nochmals auf den Oberalppass, um die dortigen vier Bunker auf unserem Chip zu verewigen. Belohnt wurde vor allem
Christiane mit einer wunderschönen blühenden Bergwiese.
Nun hiess es aber Abschied nehmen von der Gotthardregion, da wir am Nachmittag an einer kleinen privaten Führung durch die BL64-Stellung in Menzingen teilnehmen durften. An dieser Stelle
herzlichen Dank an unseren Türöffner und Führer Herr Stickler und an Didi für die Organisation und die Einladung. Hier konnten wir dann endlich die Fotos nachholen, die wir bei der letzten
öffentlichen Führung nicht schiessen konnten, weil immer irgendwer im Weg stand und sich nicht verscheuchen liess. Auch war es uns so möglich, Anlagenteile zu fotografieren, die bei der
öffentlichen Führung nicht gezeigt werden.
Bei unserer Fotoreise sind wir dann auch noch über modernere Anlagen gestolpert. So konnten wir überraschender Weise zwei Bisons entdecken - einen sogar mit montierten Kanonen und der eine oder
andere 12 cm Minenwerfer stellte sich uns auch noch in den Weg. Natürlich konnten wir es nicht lassen und haben auch diese Anlagen fotografiert.
So ging dann am Montagabend unsere erste Fotoreise in die Gotthardregion zu Ende. Zahlreiches Fotomaterial wartet jetzt auf uns zum Sortieren, Aussuchen und Bearbeiten. Wir freuen uns - nicht
nur wegen dem vielen Material, das wir nach Hause mitgebracht haben - auf weitere Fotoreisen ins Urnerland, über die wir euch dann gerne wieder berichten werden. Es gibt noch einiges zu sehen und
zu fotografieren für uns.
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25.08.08: Grüsse aus dem Urnerland!
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Hallo Freunde und Besucher unserer Page. Heute gibt es (leider) keinen Update. Warum? Nun, wir sind gestern und heute unterwegs im Urnerland und haben über Nacht unsere "Zelte" in
Andermatt aufgeschlagen. Nachdem wir gestern um 4 Uhr früh los sind und bis abends um 5 mit der Kamera auf den Bergen rumgewandert sind, sind wir zu müde um euch einen Update
- aus dem Hotelzimmer und mit 4in1 Karte - zu liefern. Aber für ein paar Grüsse aus dem sonnigen Herzen der Schweiz reicht es alle mal. Was wir gesehen haben? Nun, das berichten wir
euch ausführlich, wenn wir zurück sind. Es war aber jede Menge. Festungen von 1890 bis 1995, grosse Kaliber, kleine Kaliber, sehr alte Bauweise, alte Bauweise, ganz moderne Bauweise usw.
Am Ende des Tages haben sich so sage und schreibe 1'716 Bilder auf unseren Speicherkarten befunden. Dass wir am Abend fix und fertig waren, brauchen wir nicht extra zu erwähnen.
Heute sind wir dann nochmals in der Innerschweiz unterwegs und werden noch eine private Führung erhalten. Details dazu in unserem morgigen Reisebericht. Damit ihr aber nicht ganz
vor Neugier sterbt, haben wir euch zwei kleine Vorschaubilder rein gestellt. Das sollte euch schon einen Eindruck geben, was wir so gesehen haben.
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Rückblick




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17.08.08: ...und es gibt Tage da gewinnt man.
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Und gestern war so ein Tag! Nachdem wir in der letzten Zeit wegen anderer Angelegenheiten unser Igel-Projekt etwas vernachlässigt hatten , juckte es uns nun doch wieder gewaltig in den
Fingern, an unserem Projekt wieder weiter zu machen. Für den gestrigen Samstag hatten wir uns daher ein umfangreiches Programm zurecht gelegt. Und am Ende des Tages hatten wir sage und
schreibe 367 Kilometer mit dem Auto zurück gelegt.
Zuerst ging es gleich in der Früh Richtung Niederurnen, um dort die uns noch fehlenden Anlagen fotografieren zu können. Der Wettergott spielte gleich in der Früh mit und so konnten wir
gleich einige wunderbare Fotos schiessen, sodass die letzten noch fehlenden Anlagen von Niederurnen nun auch auf dem Kasten waren. Weiter ging es nach Ziegelbrücke, wo wir einerseits noch
bessere Fotos einer Anlage machen wollten und andererseits noch ein Bunker und ein Unterstand dokumentiert werden wollte. Von hier ging gleich weiter zu dem kleinen IW Windegg. Und hier
zeigte sich zum ersten Mal, dass der gestrige Tag ein Glückstag war. Beim Fotografieren des Eingangs mussten wir feststellen, dass das Werk offen war und so liessen wir es uns nicht nehmen,
bewaffnet mit Taschenlampen, auch das Innere zu erkunden. Offensichtlich benutzt die örtliche Feuerwehr dieses IW als Atemschutzparcour und Übungsplatz, weshalb die ganze Anlage- und nach
der Besichtigung auch wir - nach Rauch riecht.
Für den Nachmittag hatten wir uns dann eine ganz besondere und einzigartige Anlage vorgenommen, nämlich die BL64-Stellung in Menzingen, die von der Militärhistorischen Stiftung des Kantons
Zug liebevoll erhalten und gepflegt wird. Gelegentlich gibt es öffentliche Führungen und an einer solchen haben wir gestern Nachmittag teilgenommen. Interessant auch hier, dass dieses
Thema doch einige Menschen zu interessieren scheint - hatte sich doch ein ansehnliches Häufchen zusammengefunden. Die BL64-Stellung in Menzingen ist eine Doppelstellung von Bloodhounds und
befindet sich auf etwa 900 m Seehöhe auf einem Hügel mit wunderbarer Sicht in die Umgebung. Zur Stellung gehören neben der eigentlichen Stellung auch eine eigene Stromversorgung, ein Radar,
eine Einsatzleitstelle und natürlich auch die "Garagen" der Bloodhounds und die obligatorschen ASUs. Unter der fachkundigen Führung konnten wir alle Anlagen besichtigen und dabei natürlich
auch so manches Foto schiessen. Nebenher liess sich so einiges von der Stellung erfahren. Die Besichtigung können wir jedenfalls jederzeit jedem empfehlen. Lernt man hier doch ein Stück der
jüngeren Militärgeschichte der Schweiz kennen.
Das war aber noch nicht alles für den gestrigen Samstag. Nebenher - und weil's halt so schön ist - mussten auch noch ein paar 12cm Festungsminenwerfer daran glauben. Und weil's ja gestern
unser Glückstag war, präsentierten sich fast alle von ihnen oben ohne, dh. ausser einem waren alle noch nicht zugeschüttet, sodass auch hier das eine oder andere interessante Foto entstehen
konnte.
Aber auch wir werden einmal müde, und so ging es dann gegen Abend mit vollen Chips und leeren Batterien wieder retour in die Ostschweiz, wo wir den wunderbaren gelungenen Tag bei einem
guten Nachtessen ausklingen liessen.
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Rückblick


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10.08.08: Endlich auch einmal vor der "Haustüre".....
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Seit nun einem Jahr verfolgen wir unser Igel-Projekt. In dieser Zeit haben wir hunderte Kilometer mit dem Auto zurück gelegt und Anlagen von Schaffhausen über Sargans bis zum Klausenpass
fotografiert. Dabei haben wir aber immer die Anlagen vor der "eigenen Haustüre" vernachlässigt. Das haben wir nun gestern endlich nachgeholt. So sind wir am Nachmittag in Rorschach und Goldach
unterwegs gewesen und haben die wenigen, aber doch interessanten Anlagen fotografiert.
Highlight war der einzige Bunker bei uns im Goldach. Diese direkt am See gelegene Anlage wurde bei seiner Entklassifizierung vom Segelclub Rorschach übernommen und 2004 zu einem Partybunker
umgebaut. Spontan hat man uns den Bunker geöffnet, nachdem wir um Erlaubnis gebeten haben, ob wir den Bunker fotografieren dürften. Dafür bedanken wir uns recht herzlich bei den anwesenden
Mitgliedern des SCR. Neben dem MG Bunker in Goldach haben wir noch 2 weitere Bunker in Rorschach und auch zwei ASU dokumentiert. Unsere Region hatte einige wichtige Durchmarschrouten und
wichtige Brücken über den Fluss Goldach. Diese wurden auch entsprechend gesichert, wovon heute noch einige PMS zeugen.
Alles in allem ein kurzer Nachmittag, der uns endlich die Zeit gegeben hat, für euch auch einmal unsere Wohnorte zu dokumentieren. Die Bilder davon demnächst auf unserer Seite.
Nachtrag 11.08.08: Zur Zeit haben wir Besuch einer guten Bekannten aus Deutschland. Sie kennt unsere früheren fotografischen Arbeiten (stand sie uns doch schon Model) und zeigte grosses
Interesse für unser Igel-Projekt. So wollte sie einmal eine solche Anlage aus der Nähe sehen und wenn es geht ein paar Berge dazu. Also haben wir am Sonntag einen kleinen Ausflug mit ihr auf
den St.Margarethenberg zum AW Furggels gemacht und bei dieser Gelegenheit ein paar neue Fotos geschossen.
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02.08.08: Zeit für einen Sommerservice
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Den gestrigen Feiertag haben wir genutzt, um einige längst überfällige Arbeiten zu erledigen. Jede Menge Fotos warteten darauf, bearbeitet zu werden und die Seite musste mal wieder an vielen
Stellen kleine Korrekturen erfahren. Also haben wir uns dahinter geklemmt und diese notwendigen, aber zeitraubenden Arbeiten erledigt. Dem einen oder anderen werden diese vielleicht auffallen.
Markanteste Änderung ist aber eine neue Auflistung unserer Fotos. Wir haben neu auch eine Auflistung nach Anlagentyp eingebaut. Das Ganze soll
so etwas übersichtlicher wirken und eine spezifische Suche nach Anlagetypen erleichtern. Wir hoffen, diese Änderung gefällt euch. Für konstruktives Feedback oder Korrekturvorschläge sagen wir
jetzt schon danke.
Des weiteren haben wir die Teilnehmer unserer Exkursion ins ZH Weinland bestimmt und informiert. Es hat noch den einen oder anderen Restplatz
frei, falls jemand kurzfrisitg teilnehmen will.
Obwohl Ferienzeit ist, haben wir zum ersten Mal die 5000er Marke auf unserer Page geknackt. Im Juli haben sich 5088 Besucher unsere Seiten angeschaut. Erstaunlich, hatten wir doch wegen den
Ferien mit rückläufigen Zahlen gerechnet. An dieser Stelle ein grosses Danke an alle Besucher. Toll, dass Ihr soviel Interesse an unserem Fotoprojekt zeigt.
Im Moment ist wegen der Vegatation und der Sonne keine ideale Fotozeit. Für den kommenden Herbst haben wir aber zahlreiche Einladungen bekommen, welche wir gerne annehmen, um euch neue Anlagen
zeigen zu können. Davor steht aber im September unser Urlaub an. Die Reise wird uns an einen Ort führen mit zahlreichen "ausländischen vergessenen Igeln", welche wir für euch dokumentieren wollen.
Seid gespannt, es wird etwas wenig bekanntes zu sehen geben. Mehr wird im Moment (noch) nicht verraten.
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Rückblick




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20.07.08: Unterwegs im Ebersberg zu unserem "Einjährigen"
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Nachdem wir schon vor einiger Zeit von der Militärhistorischen Stiftung des Kantons Zürich eingeladen wurden, einige der Werke in ihrer Obhut zu besichtigen, haben wir gestern endlich Zeit
gefunden, dieser freundlichen Einladung nach zu kommen.
So führte uns der Weg gestern nach Flaach und Berg am Irchel, stehen dort doch die Bunker und das Artilleriewerk der Sperre Rüdlingen. Die beiden Bunker bei Rüdlingen haben wir schon vor
einigen Wochen von aussen fotografiert und dabei den erneuerten Tarnanstrich bewundert. Gestern konnten wir diese beiden Anlagen ein erstes Mal von innen sehen. Sie werden nun auch von
innen neu gestrichen und wieder neu ausgerüstet.
Das Highlight war aber die Innenbesichtigung des Artilleriewerks Rüdlingen, welches im Volksmund besser bekannt ist als Ebersberg. Dieses Werk war zusammen mit Reuenthal (AG) und Heldsberg (SG)
eines der ersten Werke, welches im Rahmen der Grenzbefestigungen ab 1938 errichtet wurden. Zwar etwas kleiner als das Werk Heldsberg - welches wir schon früher fotografiert haben - trotzdem
nicht minder beeindruckend. Speziell zu erwähnen ist der herausragende Zustand, in welchem sich dieses fast noch komplett ausgerüstete Werk präsentiert. Leider sind aber die beiden
Bunkerkanonen bereits 1979 aus dem Werk ausgebaut worden, und bis heute hat es die Stiftung nicht geschafft zumindest eine davon wieder zu bekommen. Zwar ist bekannt, wer diese Geschütze heute
in seiner Obhut hat, jedoch ist es bisher noch zu keiner gütlichen Lösung gekommen. Schade, ist dieses Werk wegen diesem Umstand eines wesentlichen Bestandteils beraubt. Wir hoffen aber, dass
sich diesbezüglich bald eine gütliche Einigung finden wird.
Auch eine kleine Aussenbesichtigung war möglich. Dazu mussten wir aber durch den kleinen Stollen des Notausgangs kriechen, was für Leute mit Platzangst sicher nicht das Richtige gewesen wäre.
Leider waren aber die Wege aussen völlig aufgeweicht, so dass wir nur einen Beobachterstand gefahrlos fotografieren konnten. Wir holen die anderen Stände bei einer späteren Gelegenheit sicher
nach, sind doch einige Umbauten und Sanierungen im Aussenbereich geplant.
An dieser Stelle richten wir ein grosses Danke an Herrn F. Nöthiger von der Militärhistorischen Stiftung des Kantons Zürich, welcher uns als kompetenter Führer zur Seite gestanden hat. Seine
ausführlichen Erzählungen von vielen bekannten und weniger bekannten Geschichten haben diesen Nachmittag im Ebersberg zusätzlich bereichert. Wir freuen uns schon auf weitere Führungen.
In eigener Sache: Es ist nun fast genau 1 Jahr her, dass wir mit unserem Projekt der "vergessenen Igel" gestartet haben. Ursprünglich als zeitlich und lokal begrenztes Projekt gestartet, hat
es inzwischen eine Grösse und Dynamik angenommen, welche uns selber überrascht hat. Wir werden sicher weiter machen, zumal wir von Seite unserer Besucher immer wieder grosses Lob und
Anerkennung erfahren. Des weiteren liegen bei uns auf dem Stapel noch zahlreiche Einladungen zu anderen Werken, welche wir auch gerne annehmen wollen. An dieser Stelle ein grosses Danke an
all die vielen freundlichen und netten Menschen, die uns in unserem ersten Jahr geholfen haben. Ohne sie alle wären wir nicht dort, wo wir heute sind mit unserem Fotoprojekt. Und auch ein
Danke an die vielen Besucher die Tag für Tag auf unsere Seite kommen und so ihr grosses Interesse bekunden für die Geschichte der "vergessenen Igel" der Festung Schweiz.
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Rückblick




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18.07.08: Der letzte "Mohikaner" (sprich Minenwerfer) am Klausenpass
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Am gestrigen Donnerstag hatten wir dank der überaus guten und angenehmen Kontakte mit Herrn Werner Pfenninger die Gelegenheit, bei der Innenbesichtigung von zwei Anlagen dabei zu sein.
Leider hatte sich der Wettergott aber nicht sehr einsichtig gezeigt - sollte der Donnerstag doch der einzige Tag der Woche sein, der der ganzen Schweiz Regenwetter bescherte. Glück im
Wetterunglück hatten wir dann aber doch. Aber dazu später.
Am frühen Morgen machten wir uns also auf, um auf den Klausenpass zu fahren. Nach einer aufregenden Fahrt durch die atemberaubende Landschaft kamen wir dort an, wo uns auch schon W. Pfenninger,
sein Begleiter Didi und ein sehr freundlicher Herr von der armasuisse erwarteten. Nach einer kurzen Fahrt auf einer schmalen Schotterstrasse in einer wunderbaren Bergwelt mit blühenden
Alpenrosen trafen wir dann schon am ersten Ziel des heutigen Tages - dem 8.1 cm Festungs Minenwerfer A8744 - ein. Kurz ein paar Fotos von den Minenwerferdeckeln, der Wasserfassung, dem
Trafohäuschen und dem dazugehörigen Notausgang geschossen und schon ging es hinein in diese Anlage, die von aussen klein wirkt, sich dann aber als wesentlich grösser und weitläufiger als
erwartet entpuppte. Leider ist diese Anlage bereits ausgeräumt. Wenn man aber so wie wir bereits andere 8.1 cm Festungs Minenwerfer kennt, vermittelt diese Anlage denoch einen Eindruck
dessen, wie es früher einmal ausgesehen hat. Mit der Dokumentation dieses Felsenwerks ist es uns gelungen, die vierte und letzte uns noch ausstehende Bauweise der 8.1 cm Fest Mw zu
fotografieren. Alleine durch ihre Lage am Klausenpass stellt diese Anlage eine Besonderheit dar.
Mit dieser Fotoexkursion haben wir auch unser erstes Objekt im Kanton Uri fotografiert. Es war uns ein besonderes Vergnügen, gerade eine weniger bekannte und eher kleine - aber doch umso
interessantere - Anlage als "Einleitung" in diesem Kanton vor der Linse zu haben, sind doch die grossen Werke in diesem Kanton schon oft fotografiert worden. Ziel unseres Projektes war und
ist es immer noch, die unbekannten Anlagen auch ins rechte Licht zu rücken. Da diese Anlage noch die einzige und letzte stehende Anlage auf dem Klausenpass ist, ist uns dieser Ausflug umso
wertvoller gewesen. Und zu allem Glück war uns der Wettergott auch noch hold, so dass wir alle Fotos am und um den Klausenpass noch im Trockenen schiessen konnten.
Nachdem wir uns auf dem Klausenpass noch mit einem Kaffee gestärkt hatten, ging es dann noch weiter zu einem kleinen Mob Platz Kp in Glarus, das sich inzwischen im Eigentum der Gemeinde
Glarus befindet und an verschiedene Vereine vermietet ist. Auch hier konnten wir dank der Hilfe von W. Pfenninger und dem freundlichen Herrn von der Gemeinde ein paar Fotos von einem alten
Kp schiessen - so wie es heute genutzt wird.
Aufgrund des nun doch eingetroffenen anhaltenden Regens ging es dann aber - leider ohne die Fotos der noch letzten ausständigen Bunker in Niederurnen - auf den Heimweg. Wir versprechen aber,
diese kleinen Lücken in Niederurnen bei Gelegenheit noch aufzufüllen.
An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei W. Pfenninger, der uns diese Innenbesichtigungen ermöglicht hat. Herzlichen Dank auch an den netten Herrn von der armasuisse - welcher,
wie wir erfahren konnten auch einer der Besucher unserer Seite ist - der uns zu dem Minenwerfer geführt und ihn auch geöffnet hat und uns dabei allerlei Interessantes zu erzählen wusste.
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Rückblick


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07.07.08: Auf Schindlers Spuren im Rheintal
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Der gestrige Sonntag versprach zumindest am Morgen Sonnenschein. Das wollten wir ausnutzen, und so haben wir eine lange aufgeschobene Tour endlich einmal nachgeholt. So haben wir uns gestern Morgen
auf die Spuren des Herrn Schindler und seiner Zuckerstock-Bunker entlang dem Rheintal von Buchs bis Widnau gemacht. Diese Normbunker des Typs Schindler I sind in diesem Grenzabschnitt besonders
zahlreich zu finden. Praktisch jede Brücke von Sevelen bis St. Margrethen wird von einem solchen Bunker bewacht. In diesen Bunkern befanden sich meistens die Zündstellen zum Sprengen der
Grenzbrücken. Spuren davon waren zahlreiche zu finden. Ebenso zahlreich bei allen Brücken waren die vorbereiteten Strassenbarrikaden und Barrikaden-Depots. An einigen modernen Brücken,
welche erst nach dem Krieg errichtet wurden, fehlten die Schindler-Bunker. Dafür fand man dort die Deckel der KUBU's.
Speziell zu erwähnen ist noch der Panzerabwehr Bunker in Buchs. Dieser zum ehemaligen Stüzpunkt Buchs gehörende Bunker ist einer ganz und gar friedlichen Nutzung zugeführt, dient er doch den
Kindern des Kindergartens als Teil ihres Spielplatzes.
So haben wir dann bis zum Mittag alle Schindlerbunker ab Sargans bis St. Margrethen einfangen können und werden euch diese demnächst zeigen können.
Nachtrag 08.07.08: Hier noch die Juni-Statistik unserer Page. Zu unserer grossen Freude, sind die Zahlen weiter nach oben gegangen. Im letzte Monat haben im Schnitt täglich 155 Besucher unsere Seite
angeklickt. Total hatten wir 4'627 Besucher, welche 53'556 Seiten angeschaut haben und dabei 696'981 Zugriffe generiert haben. Total wurden so 17,2 GB Daten transferiert. Diese Zahlen und euere
zahlreichen E-Mails zeigen uns, dass wir offenbar doch einiges richtig machen. Danke an dieser Stelle wieder an alle unsere Besucher. Euer reger Besuch ist uns Anspron, das ursprünglich räumlich
und zeitlich begrenzte Foto-Projekt weiter zu ziehen.
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30.06.08: Sommer, Pläne .....und eine Einladung
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Wegen einige anderer Projekte sind unsere Reisen in letzter Zeit etwas spärlich geworden. Ausserdem sind die Lichtverhältnisse im Sommer alles andere als optimal und die dichte Vegetation
sorgt dafür, dass es immer schwerer wird, die Anlagen zu finden. Ausserdem ist wandern und klettern bei 30 Grad im Schatten auch nicht wirklich lustig. Das alles durften wir gestern wieder
lernen, als wir einen Ausflug an den Rhein unternommen haben. Die Ausbeute war sehr mager. Wir werden also die nächsten Wochen uns nach anderen Objekten umschauen bis wieder geeignetere
Verhältnisse herrschen. Derweil arbeiten wir an anderen grösseren Projekten rund um die vergessenen Igel. Mehr dazu bei Gelegenheit.
Wie ihr festgestellt habt, haben wir angefangen, Pläne zu Anlagen einzustellen. Da wir zum Glück Zugang zu einem Grosskopierer haben, konnten wir einiges digitalisieren. Einige von euch haben
allerdings die teilweise schlechte Qualität bemängelt. Das ist Absicht. Die bessere Qualität kommt dann in den Memberbereich rein.
Was den Memberbereich angeht, so schreiten die Arbeiten wegen oben genannter Projekte nicht so zügig voran, wie wir das gerne hätten. Also sorry, dass es noch etwas dauern wird. Als kleinen
Trost haben wir aber ein kleines Zückerchen online gestellt. Wir laden alle Besucher unserer Page und im Besonderen die vielen "Helfer" ein, welche uns in der Vergangenheit bei unserem Projekt
geholfen haben, zu einer Exkursion ins Zürcher Weinland ein. Weitere Details dazu findet ihr im Member-Bereich. Wir freuen uns auf
zahlreiche Anmeldungen.
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Rückblick





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15.06.08: Kulturaktiv im Glarnerland
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Ein Zufall wollte es, dass wir im Internet eine von "kulturaktivGLARUS" veranstaltete Exkursion entdeckten, welche einige Festungsanlagen in Glarus zum Ziel hatte. Da wir seit einiger Zeit
versuchen, ein paar dieser Anlagen auch von innen zu fotografieren, war dieser Ausflug für uns ein Glücksfall. Diese Exkursion fand am gestrigen Samstag unter der sehr kompetenten Leitung
von Herrn Werner Pfenninger statt.
Erstes Ziel war das voll ausgerüstete IW Hang in Näfels. Zu erwähnen ist hier, dass das IW in den 1960er-Jahren erweitert wurde (Infrarotscheinwerfer) und dass man diese Erweiterung in der
Bauweise sehr gut erkennen kann. Nach diesem Einstieg ging es gleich weiter zum AW Niederberg, das in der letzten Zeit von der Gemeinde Näfels übernommen wurde. Da sich aus den roh aus dem
Fels gehauenen Gängen immer wieder Steine lösen, mussten wir alle uns zuerst mit Warnweste und Helm ausrüsten. So ausstaffiert ging es dann in das noch sehr gut erhaltene AW. Die Geschützstände
sind hier alle mit Namen benannt. Zu den Highlights in dieser Anlage gehörte es, dass wir durch die Notausgänge ins Freie konnten und so auch ein paar Fotos der Scharten entstanden. Aber auch
die Unterkunft barg einiges an Neuem für uns. So hatten wir noch nie eine Badewanne in einer Anlage gesehen und auch die Küche ist noch wunderbar eingerichtet und betriebsbereit. Die
Holzvertäfelungen sind sehr speziell und sonst nicht so oft zu sehen. Leider sind jedoch die 10.5cm Geschütze allesamt zerlegt und nicht mehr eingebaut.
Nach dieser sehr interessanten Besichtung verschoben wir uns nach Ennetberge, wo wir an Pfingsten bereits Fotos der Anlagen von aussen gemacht hatten. Während die restliche Gruppe zu Mittag
ass, hatten wir die Gelegenheit, die Artilleriebunker und die Feuerleitstelle von innen zu fotografieren, ohne dass jemand im Weg stand. Und auch das eine oder andere Aussenfoto entstand
nochmals, da das weniger harte Licht die Licht-Schattenkontraste milderte.
Nachdem auch wir uns noch mit einem Imbiss gestärkt hatten, ging es mit der Gruppe weiter zum KP Bergli, wo sehr eindrücklich die Beengtheit in einem solchen KP gezeigt wird. Einen langen
Arbeitsweg hatten die Soldaten jedenfalls dort nicht, mussten sie doch nur aus dem Bett steigen und unterhalb diesem an den Arbeitsplatz sitzen. Und so manche Hausfrau einer vierköpfigen
Familie hat eine wesentlich grössere Küche als dies der Koch im KP Bergli hatte. Weiter ging es dann noch zum KP Feldbachrippe, in dem es noch beengter war als im KP Bergli - und eine
Kochstelle gab es hier gar nicht.
Nach all diesen Besichtigungen ging es für die meisten dem Ende zu, wir hatten aber dank Herrn Pfenninger die Möglichkeit, noch drei ASU in Näfels und Niederurnen zu besichtigen, wobei
Christiane bei einem dieser Unterstände aufgrund der Riesenspinnen nur einen Blick von oben hineinwagte. ;)
An dieser Stelle danken wir "kulturaktiv GLARUS", die uns durch ihre Organisation ermöglichte, diese Anlagen von innen zu fotografieren. Ebenso danken wir Herrn Werner Pfenninger für die
sehr kompetente und informative Führung, sowie dafür, dass er die Führungen so gemacht hat, dass wir praktisch ungestört fotografieren konnten. Natürlich danken wir auch dem "Schlüsseljungen"
Didi dafür, dass er uns die Bunker in Ennetberge und die ASU geöffnet hat. Alle sie haben dazu beigetragen, dass wir euch wieder einige Anlagen von innen zeigen können.
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11.06.08: Furggels reloaded
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Wie bereits berichtet, sind zur Zeit Aktivitäten im Gang, das AW Furggels in Form eines Museums der Nachwelt zu erhalten. Dass dazu umfangreiche Abklärungen notwendig sind, liegt auf der Hand.
Dabei ist es immer mal wieder notwendig, auch vor Ort Termine durchzuführen um Details zu besprechen und zu besichtigen. Wir hatten gestern Gelegenheit bei einem solchen Lokaltermin auch dabei
zu sein. Natürlich war unsere Kamera auch dabei und so haben wir noch einige Aufnahmen nachgeholt. Somit werden wir die Fotoreportagen aus dem Inneren in nächster Zeit um einige Fotos ergänzen
können.
Zur Zukunft von Furggels werden wir zu gegebener Zeit (hoffentlich bald) mehr berichten können.
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Rückblick





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02.06.08: Surprise Surprise im Toggenburg
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Nachdem wir krankheitsbedingt und wegen einiger anderer privater Projekte die letzten Wochenenden uns nicht so stark unserem Igel-Projekt widmen konnten, haben wir uns gestern wieder mal
Zeit genommen, einige Igel in unserem Kanton zu erkunden. Wir haben das Toggenburg immer vor uns her geschoben, aber gestern sind wir dann doch einmal auch dorthin gegangen. Zwar sind die
Anlagen im Toggenburg gut dokumentiert und auch auf einigen anderen Seiten zu sehen, trotzdem sind uns einige neue Ein- und Anblicke gelungen.
Als erstes sind wir zur Sperre Starkenbach gegangen. Die Panzermauer ist heute bereits abgebrochen / zugedeckt, und nur noch einige Überreste davon sind vergraben zu sehen. Das dortige Infanteriewerk
war von aussen einfach zu erkunden und die Scharten und der Eingang schnell gefunden. Die harten Lichtverhältnisse, welche der starke Sonnenschein produzierte, machte aber das Fotografieren schwer.
Auch das Laubwerk vereinfachte die Sache nicht gerade. Wir werden hier wohl im Herbst nochmals vorbei kommen und einen weiteren Versuch machen. Vielleicht gehts dann besser. Nachdem das Sprengobjekt
und das Gegenwerk fotografiert waren, haben wir uns ein feines Mittagessen gegönnt.
Am Nachmittag führte uns der Weg nach Wildhaus. Hier sind einige kleine MG Bunker verstreut, welche nicht durch eine aufwendige Tarnung glänzen oder wegen ihrer Grösse imposant wären. Hierbei
handelt es sich fast durchwegs um kleine MG Bunker, welche in einer Linie quer über das Tal gelegt wurden. Bei einigen von ihnen nagt der Zahn der Zeit kräftig und der Beton bröckelt schon massiv ab.
Neben den 4 Bunkern ist in der Wilderburg auch noch ein kleines Infanteriewerk mit zwei MG Stellungen zu finden. Auch diese Anlage wäre wenig spektakulär gewesen, wäre hier nicht eine grosse Überraschung
passiert. Aus irgendeinem Grund war die Türe zu diesem Werk offen, und so konnten wir einen Blick von innen erhaschen. Offenbar hat auch diese Anlage bereits einige Untermieter, haben wir doch Überreste
von Partys in dieser Anlage gefunden. Nachdem die Anlage von innen fotografiert wurde, und auch der letzte Bunker im dichten Wald gefunden war, haben wir auch das Kapitel Wildhaus (vorläufig) abschliessen
können. Eventuell schauen wir auch hier im Herbst nochmals vorbei.
Im Toggenburg ist neben den Anlagen aus dem 2. Weltkrieg und den 60er Jahren auch irgendwo ein 12 cm Festungsminenwerfer zu finden. Diese Anlage an und für sich ist von aussen wenig spektakulär, sind
sie heute doch mit Erde bedeckt und meistens nicht mehr aktiv. Bei diesem hier war es anders. Da es sich hier um ein aktives Exemplar handelt, wurde hier einmal auch bei einem 12er Igel viel Wert auf
Tarnung gelegt. In typisch schweizerischer Perfektion ist der Deckel mit einem eigenen kleinen demontierbarem Häuschen getarnt. Sogar bei den Fensterläden handelt es sich um Fälschungen. So
entpuppte sich diese Anlage als zweite kleine Überraschung des Tages, haben wir doch bisher noch keinen "richtig getarnten" Deckel gefunden. Bisher bestand die "Tarnung" immer aus einem Haufen Erde mit
mehr oder weniger Gras drauf. ^^ So konnten wir einmal auch eine "moderne" Tarnung sehen und dokumentieren, sind doch die anderen Anlagen, welche mit landwirtschaftlichen Geräten oder mobilen Erdabdeckungen
bestückt waren inzwischen auch mit Erde "getarnt" worden.
Müde vom langen Tag, der warmen Sonne und der vielen Lauferei haben wir dann später als sonst unseren Tag im Toggenburg beendet. Ach ja, auch ein selten lustiger Schnappschuss mit zwei typisch schweizerischen
"Bunker-Gallionsfiguren" ist uns gelungen. Vielleicht müsst ihr dann bei den Fotos auch so lachen, wie wir es mussten. ;-)
Einige Infos in eigener Sache: Leider hat sich Christiane bei der "Kletterei" verletzt, so dass wir am Abend noch in die Notaufnahme mussten. Diagnose: Nerv eingeklemmt, besser bekannt als Hexenschuss.
Somit wird die Arme einige Tage ruhig liegen und die Schmerzen aushalten müssen. Auf diesem Wege wünschen wir alle ihr sicher gute Besserung.
Der Mai war ausserdem ein Rekordmonat. Es haben sich 4092 Besucher auf unsere Page "verirrt" (48'209 Page-Views und 630'461 Hits) und auch der erste 200er an einem Tag (228 Visits) wurde geknackt. Vielen
herzlichen Dank für eueren regen Besuch auf unserer Page und die vielen positiven Reaktionen. Offenbar sind die alten Bunker für viele Menschen interessant. Danke auch für die konstruktive Kritik, die wir
öfters bekommen haben. Wir freuen uns immer, wenn Verbesserungsvorschläge kommen oder uns Fehler gemeldet werden.
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23.05.08: Ein Blick in die Vergangenheit
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Wie der Zufall es so will, wurde uns ein kleiner "historischer Schatz" zugespielt. Wir haben eine Schachtel gefüllt mit Originalabzügen von Fotografien aus den Kriegsjahren bekommen. Diese
Fotos wurden gemacht, um daraus die Schiesspanoramafotos zu machen. Auf der Rückseite der Fotos ist ein Stempel zu finden, welche Fotos verwendet werden sollten und in welchem Jahr das
Foto gemacht wurde. Die Fotos zeigen, wie die Umgebung der Bunker aussah - kurz nachdem sie fertig gestellt wurden. Auf einigen Fotografien sind sogar Wehrmänner auf Wache oder das
"Begleitkommando" des Fotografen zu sehen. Es ist erstaunlich, wie sehr sich Landschaften innert zwei Generation verändern können. Wo damals nur Wiese war, stehen heute dichte Wälder. Auch
diesen Vergleich könnt ihr an Hand der Fotos von damals und heute selber machen. Danke an den edlen Spender, für diesen kleinen historischen Schatz.
Wir haben uns abends einige Male hingesetzt und alle Fotos eingescannt. Durch nachträgliche Bearbeitung haben wir sie optimiert und danach die einzelnen Fotos zu Panoramas zusammengesetzt. Die
nächsten Wochen werden wir euch diese Fotos in der Rubrik "Das Panaorama des Tages" zeigen. Heute starten wir mit einem Foto der
Sperre Landmark beim Ruppenpass (AR).
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Rückblick


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13.05.08: Ein freier Montag in sonniger Höhe
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Den gestrigen Pfingstmontag haben auch wir, wie sicher viele von euch auch, draussen an der Sonne verbracht. Die meisten suchten aber die Sonne drunten im Tal irgendwo an einem Gewässer -
wir sind in die Höhe hinauf gegangen.
Das Ziel des gestrigen Tages war das Artilleriewerk Ennetberg oberhalb von Netstal im Glarnerland. Dieses auf knapp 1000 Meter gelegene Werk besteht aus acht Bunkern, welche über das kleine
Tal verstreut liegen und als Scheunen getarnt sind. Bevor wir aber dort angekommen sind, haben wir noch am Flugplatz Mollis die Ruhe vor dem Sturm ausgenützt und ein paar Fotos nachgeholt.
Dann gings ab in die Höhe über eine enge Bergstrasse. Zum Glück waren nur Radfahrer unterwegs, sonst wärs auf dieser Strasse sehr eng geworden. Oben wurden wir belohnt mit einer tollen
Sicht auf die Glarner Alpen und einer Postkartenlandschaft. Die herrliche Ruhe mussten wir ausnutzen bei Kaffee und Kuchen im dortigen einzigen Restaurant, welches sinnigerweise den
passenden Namen Alpenblick trug. Frisch gestärkt wanderten wir durch das flache Tal und haben dabei die Anlagen erkundet. Zum Glück hatten wir die Koordinaten, denn sonst wär es schwer
geworden die einzelnen Anlagen von echten Ställen auseinander zu halten. Aber das geübte Auge hat dann schnell die einzelnen Bunker erkannt.
Den Abschluss dieses Teils bildete ein gemütliches Picknick auf einer sonnigen Wiese bei herrlichem Sonnenschein und sensationellem Ausblick. Montage können ja so schön sein. :-)
Von hier machten wir am Nachmittag einen Sprung nach Niederurnen, wo wir einige Teile der dortigen Sperre und Anlagen fotografiert haben.
Auch ein solcher Montag geht aber einmal zu Ende und so zog es dann auch uns wieder nach Hause. Im Gepäck viele neue Fotos, Sonne auf der Haut, ein zufriedenes Lächeln im Gesicht und
frisch gestärkt für die neue (kurze) Arbeitswoche.
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Rückblick


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11.05.08: In der Kürze liegt die Würze
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Zwischendurch müssen auch wir uns um andere Dinge kümmern, als um unsere Fotografie. Darum war gestern nur ein kurzer Ausflug geplant.
Als erstes ging es nach dem Mittag nach Truttikon. Dort konnten wir zusammen mit N.V. schnell ein Batallions-Kommandoposten (Bat-KP) besichtigen. Dabei handelt es sich um eine gut im Wald
versteckte Monoblockanlage, welche sich über zwei Stockwerke erstreckt. Typisch für KP sind die vielen Arbeitsplätze für die diversen Stabsangehörigen. Bei diesem KP-Typ handelt es sich um
einen "Normbau", wie er des öfteren in der Region gebaut wurde. Darum ist diese Innenbesichtigung umso interessanter gewesen, können wir euch so das Innenleben einer weit verbreiteten
Anlage zeigen. Die Besichtigung eines weiteren Kompanie KP mussten wir leider auf einige Aussenfotos beschränken. Die armasuisse hat just am Montag genau diese Anlage leergeräumt. Na ja,
einmal gewinnt man, einmal verliert man. Danke an N.V., dass er sich Zeit genommen hat, uns wieder eine spezielle Anlage zu öffnen.
Da N.V. leider auch noch andere Termine hatte, trennten sich nach dieser Besichtigung unsere Wege wieder und wir sind nach Rüdlingen gefahren. Der Festungsverein, welcher das AW Ebersberg
betreut, hat die beiden Aussenbunker wieder neu bemalt. Diese wollten wir schnell fotografieren und dabei auch ein paar Aussenaufnahmen vom AW Eberseberg machen. Wegen der fortgeschrittenen
Zeit und der Müdigkeit, haben wir dann die Scharten für ein anderes Mal aufgehoben und sind wieder langsam Richtung Heimat gefahren.
Zwar war das gestern ein kurzer Ausflug, der uns aber trotzdem einige neue Eindrücke hinterlassen hat.
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Rückblick


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05.05.08: Unterwegs am grossen Wassergraben
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Der gestrige Sonntag führte uns wieder ins Glarnerland. Bereits in den Morgenstunden waren - so wie wir - viele andere unterwegs, um den Tag draussen zu geniessen.
Als erstes sind wir zum AW Niederberg ob Näfels gefahren. Wir hofften, dort einige Aussenaufnahmen machen zu können. Leider gab es ausser der Zufahrt zum Werk, der Brücke über den
Wasserfall und dem Eingang nicht viel zu sehen. Auch ein Weg entlang dem Werk führte uns nicht zu den erhofften Scharten. Vielleicht haben wir sie auch wegen der vielen Blätter
nicht gesehen. Nun, trotzdem gab es einmalige Fotos vom grossen Wassergraben - dem Tankgraben - in Näfels. Erst von dort oben sieht man, wie dominant dieser Wassergraben ist. Kein
Wunder wurde er ins nationale Inventar der zu schützenden militärhistorischen Bauten aufgenommen.
Wieder im Tal angekommen sind wir weiter um und entlang dem Tankgraben spaziert und haben neben dem imposanten Graben - samt Sperren - die Bunker fotografiert. Auch um den Graben gab
es so einige interessante "Bewohner" zu sehen. Der Graben hat sich über all die Jahre zu einem kleinen ökologischen Reservat gewandelt.
Nach einem Picknick am Escherkanal haben wir noch einige der dortigen Anlagen fotografiert. Ein Bunker fällt besonders durch seine Bauweise auf. Weil dieser direkt am Kanal erbaut wurde
und der Eingang frei in der Luft steht, kann man hier sehen, wie diese Anlagen zum Teil unter der Erde aussehen.
Als wir diesen Teil auch abgeschlossen haben, zog es uns langsam heimwärts und bei einer gemütlichen Cabriofahrt über die romantischen Strassen entlang dem Walensee und Rheintal
ging es heimwärts. Sollte jemand von euch einen Tipp oder Hinweis haben, wie oder ob man beim AW Niederberg an die Scharten kommt, so sind wir für Hinweise dankbar. ;-)
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Rückblick



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04.05.08: Abschluss eines "Kapitels" am Rhein
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Gestern hat endlich der Frühling richtig losgelegt. So konnten auch wir bereits in der Früh komplett ausgerüstet - dieses Mal mit Sonnencreme - losfahren. Wir wollten wieder an den
Rhein, um dort weiter zu machen, wo wir letzten Sonntag aufgehört haben.
Unser Weg führte uns somit gestern von Rheinau bis an den Rheinfall bei Dachsen. In Rheinau stehen einige weit bekannte Anlagen. Bekannt sind diese Bunker erstens wegen ihrer Lage
auf am Rheinauer Stadtgraben - wo schon zur Keltenzeit eine Wehranlage stand - zweitens wegen dem als "Räbhüsli" getarnten Bunker, und drittens wegen einem der wenigen Bunker, welche
noch nach dem Weltkrieg (1955) am Rhein errichtet wurden. Eine weitere kleine Besonderheit versteckt sich im Wald. Dort ist ein KUBU zu finden, welcher zwei mit Stahlblech überzogene
Deckel besitzt. Ein absolutes Unikat, haben wir doch bisher noch keine solche Abedeckung gefunden. Die Sonne und das tolle Panorama trug das seine zu tollen Fotos bei.
Weiter ging es dann Richtung Dachsen. Dort trennten sich unsere Wege. Während die eine Hälfte von uns dem Rhein entlang lief und die dortigen Bunker ablichtete, fuhr das schönere
Geschlecht ans andere Ende und schoss einige Naturfotos. So hatten wir am Ende nicht nur Bunker auf der Speicherkarte, sondern auch ein Blässhühnerpärchen, welches seine Jungen
auf dem Rhein zum Schwimmen und Füttern ausführte. So hat jede Jahreszeit seine Besonderheit und ihren Reiz. Zum Schluss sind wir dann am Rheinfall angelangt. Der letzte Bunker dort
entzog sich einer nähreren Betrachtung, hatte doch der Bauer seine Wiese sehr gut umzäunt und unter Strom gesetzt. So konnten wir diesen letzten Bunker nur aus der Ferne dokumentieren.
Die nun austreibenden Blätter und die starke Sonne taten das ihre dazu bei, dass wir hier im Herbst wieder einmal vorbei schauen können.
Nachdem wir heute viele Kilometer entlang dem Rhein gelaufen sind, ging es dann gemütlich nach Hause. Mit der heutigen Tour haben wir - bis auf drei, vier Ausnahmen - alle Bunker
zwischen Mammern und Thur dokumentiert, welche unmittelbar am Rhein stehen. Dieses Kapitel der "Wacht am Rhein" ist somit vorläufig beendet. Allerdings gibt es im Hinterland noch
einiges zu entdecken und die Wacht am Rhein geht ja noch weiter bis Basel. Mal schauen, wann wir dort ankommen werden.
Ach übrigens, für sachdienliche Hinweise zu Anlagen entlang dem Rhein bis Basel sind wir immer dankbar.
Da kommt uns noch was in den Sinn..... DANKE an alle unsere Besucher! Am 1. Mai war es genau 6 Monate her, dass wir diese Homepage in Betrieb genommen haben. Auch ein DANKE an die
zahlreichen Menschen, welche uns geschrieben haben. Wir freuen uns über jeden netten Kontakt. Inzwischen scheint man unsere Seite zu kennen, und jeden Monat werden es mehr von euch,
welche mehr oder weniger regelmässig auf unsere Seite schauen. Alleine im April waren es 3446 Besucher, welche sich 47.024 Seiten angesehen haben und 595.747 Zugriffe generiert haben.
Mit einer solchen Resonanz hatten wir niemals gerechnet bei einem so speziellen Thema wie den "vergessenen Igeln" der Festung-Schweiz.
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Rückblick


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28.04.08: Viel interessantes an Thur und Rhein
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Eigentlich wollten wir den gestrigen Tag daheim verbringen, aber nachdem die Sonne am Morgen schon so toll gescheint hat, mussten wir doch wieder raus. Also ging es spontan an
den Zusammenfluss von Thur und Rhein bei Ellikon a.R.
Auf kleinem Raum gibt es hier allerhand Interessantes zu sehen. Zum einen liegen praktisch alle Anlagen in idyllischer Lage direkt am Rhein, zum anderen sind viele architektonisch
seltene Anlagen zu bewundern. Erwähnt sei hier das Sprengobjekt Thurbrücke, welche einen seltenen Unterstand besitzt, der Unterstand mit Schiessscharte und Beobachterbunker in der
Thurau sowie der Lmg Bunker in der Hausfassade im Ortskern von Ellikon. Die ausgedehnten Spaziergänge zu den Anlagen blieb auch für den Hunger nicht ohne Folgen und so verköstigten
wir uns in Ellikon bei einem feinen Mittagessen in der Frühlingssonne am Rhein.
Nach dem feinen Essen wurden dann noch die letzten Anlagen im Strickboden fotografiert. Für unsere Verhältnisse früh ging es dann Richtung Heimat, wollten wir doch unterwegs noch
einem sehr guten Kollegen einen Besuch abstatten und ein paar selbstgemachte Blueberry-Muffins vorbei bringen. Danke an dieser Stelle für den feinen Kaffe, das Limelite und die
Geschenke. ;-)
Auf der gemütlichen Heimfahrt bei offenem Cabriodach ging dann auch dieser Sonntag zu Ende, welcher einige tolle Fotos und den ersten kleinen Sonnenbrand gebracht hat. Das nächste Mal
werden wir die Sonnencreme bestimmt nicht vergessen.
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Rückblick



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27.04.08: Ein sonniger Samstag im Glarnerland
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Es scheint, als würde der Frühling nun doch endlich kommen. Also hiess es gestern für uns, Cabriodach runter, Kameras gepackt und ab über gemütliche Bergstrassen in Richtung
Glarnerland.
Auf dem Weg dorthin haben wir einen kleinen Stop in Sargans gemacht und noch einen "kleinen Rest" aufgenommen, bevor es dem Walensee entlang und über Filzbach in Richtung
Glarnerland ging. Als erstes wollten wir die Sperre Beglingen dokumentieren. Hier liegen zwei gut getarnte Bunker, welche die östliche Zufahrt nach Mollis / Näfels sichern. Nur wer
genau hin sieht erkennt die kleinen Details, welche die beiden Scheunen als Bunker "outen". Leider waren die Lichtverhältnisse für den einen Bunker nicht ganz optimal, so dass wir
hier sicher nochmals einen kleinen Stop einlegen werden.
Von hier fuhren wir nochmals weiter zum Flugplatz Mollis, hatte letzte Woche doch ein Anlass uns daran gehindert, dort einige Unterstände zu fotografieren. Dort angekommen hinderte
uns auch dieses mal ein - die Pferdeliebhaber mögen es uns verzeihen - "Mostbröcklispringen" daran. OK, wir werden es beim nächsten Mal wieder probieren. Es wird ja auch einmal nix
los sein am Flugplatz Mollis. ;-)
Nachdem wir in Näfels noch ein paar der bekannteren Bunker fotografiert haben, wollten wir die Anlagen am Linthkanal von Mollis bis Niederurnen ablaufen und fotografieren. Der
Sonnenschein machte das ganze zu einem herrlichen Spaziergang, bei dem es allerlei zu entdecken gab. Es fällt auf, wie sich die Bauweise der bisher im Glarnerland gesehenen Bunker
von den Anlagen in Sargans oder am Rhein unterscheidet. Zum einen wurden sehr oft Quadersteine für die Aussenhülle verwendet - Kostengründe? Bauliche Gründe? - und zum anderen wurden
eine spezielle Bauform für Unterstände gewählt, welche oft schlecht geschützt mitten im Gelände liegen. Zum grossen Glück mussten diese quadratischen Klötze nie beweisen, wie "hart"
sie wirklich sind. Auch fällt auf, wie gerne in dieser Gegend metallische Panzerkuppeln für Beobachtungsposten auf den Bunkern und Unterständen verwendet wurden.
Zufrieden, aber müde vom langen Tag und den ausgedehnten "Spaziergängen" haben wir dann noch die Abendsonne bei einer gemütlichen Heimfahrt genossen. Dieser Teil des Linthkanals ist
abgeschlossen, aber es warten noch einige weitere Anlagen auf uns entlang des Kanals.
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Rückblick



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21.04.08: Ein Abstecher bis ins Aargau
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Nachdem der Wetterbericht seit Tagen für gestern jede Menge Sonnenschein prognostiziert hat, wollten auch wir diesen sonnigen Tag geniessen. Komisch, wir wussten gar nicht, dass soviele
Wolken zu "einem strahlenden sonnigen Tag" gehören. OK - nach dem vielen Regen, den wir hatten, wird man bescheiden in Sachen Sonnenschein. ;-)
Trotzdem haben wir uns auf den Weg nach Stadel gemacht. Nachdem wir im Februar die Stadlerlinie besucht haben, wollten wir mit unserem Cabrio an einem passenden Tag auch einen Ausflug
auf den Aussichtsturm auf dem Stadlerberg machen. Ausgerüstet mit Kamera und Picknick sind wir dann nach einem Fussmarsch gegen Mittag dort angekommen und konnten dort herrliche
Aufnahmen aus der Vogelperspektive machen. Nach so einer Wanderung macht ein Picknick mit Aussicht doppelt soviel Spass. Neben der Aussicht ist uns auf dem Stadlerberg noch etwas
aufgefallen: Der Geruch von Kerosin. Die Flugzeuge in der Einflugschneise des Flughafen Kloten machen nicht nur Lärm, sondern stinken auch noch gewaltig.
Der weitere Weg führte uns dann bis Kaiserstuhl, wo wir dann auch den ersten Aargauer-Bunker unseres Projektes fotografiert haben. Die Bunker am Rhein bestechen immer wieder durch die
herrliche Lage, die sie haben. So mancher Hausbesitzer würde sich solches Bauland wünschen. Zumindest dann, wenn der Rhein kein Hochwasser hat.
Unterwegs haben wir dann noch den einen oder anderen Ort aufgesucht, welcher sich als mehr oder weniger interessant erwiesen hat. Überraschungen erlebt man aber immer mal wieder.
Auf dem Rückweg legten wir noch spontan einen Fotohalt bei Zweideln ein, sahen wir doch, dass die Bunker nur noch kurze Zeit sichtbar sein werden, bevor das Blattwerk sie wieder
verdeckt. Der Frühling kommt nun doch mit grossen Schritten und es wird immer schwieriger, die Bunker zu fotografieren. Ohne Blätter und Laub sind sie halt doch besser sichtbar.
Jedenfalls wird das sicher Auswirkungen auf unsere weitere Projektplanung haben. Welche wissen wir aber auch noch nicht genau.
Trotzdem brachte der gestrige Tag wieder jede Menge interessanter Eindrücke und die Erkenntnis, dass noch jede Menge Igel entlang dem Rhein und im Hinterland auf uns warten. Sie
werden sicher auch noch dort "treu auf Wacht am Rhein" stehen, wenn die Blätter im Herbst wieder fallen werden.
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Rückblick


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20.04.08: Start mit neuem "Linth" Projekt
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Der gestrige Samstag versprach am Morgen alles andere als Sonnenschein. Doch Geduld und Wagemut zahlt sich oft aus und so haben wir uns von den Wolken und Regentropfen nicht täuschen
lassen und sind gegen Mittag ab ins Glarnerland.
Nach unserer Erkundung letzter Woche hatten wir uns einen Plan festgelegt, wie wir vorgehen wollten, und so haben wir uns entschlossen, beim wenig bekannten Artilleriewerk in Beglingen
zu starten. Dort angekommen hatte es zwar immer noch Wolken, aber zum Fotografieren hat es gereicht. Das Werk war schnell gefunden und die Scharten auch bald entdeckt. Diese liegen gut
getarnt als "Felsen" in einer Felswand, aber mit geübtem Auge und guten Objektiven stellen sie "leichte Beute" dar. Auch die umliegenden Bunker wurden gleich mit fotografiert. Leider ist der
Zugang zum Werk eingezäunt, so dass die MG Kavernen beim Eingang nur aus der Distanz fotografiert werden konnten.
Bald hat sich dann aber doch die Sonne gezeigt, und so haben wir im zweiten Teil uns einmal einem etwas spezielleren Igel gewidmet. Seit Anfang 2008 ist der Flugplatz Mollis nicht mehr im
Inventar der Armee und wird nun von einer privaten Betreiberorganisation geführt. Wer auf der Ost-Seite des Tals Richtung Netstal fährt, erkennt einige Flugzeugunterstände unterschiedlichen
Bautyps, Baracken, Tankanlagen und auch den "Tower" hoch oben in der Felswand. Diese etwas anderen Igel haben wir dieses Mal für euch dokumentiert.
Auch wenn es eher eine kurze Reise war gestern, so sind trotzdem viele neue und andere Fotos entstanden. All diese Bilder werden demnächst im neuen Kapitel der Linthgegend zu sehen sein.
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Rückblick

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14.04.08: Auf Spähtrupp im neuen Zielgebiet
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Nachdem wir den Sonntag zuerst zum Ausschlafen benutzt haben, stand gestern ein etwas anderes Tagesprogramm auf dem Plan. Wie wir schon angekündigt haben, wollen wir als nächstes das
Linthgebiet und Glarus näher anschauen und für euch dokumentieren. In den letzten Wochen haben wir recherchiert und dank zahlreicher Infromationen, die wir von vielen Besuchern
bekommen haben, das Kartenmaterial vorbereitet.
Als erstes wollten wir uns darum einen ersten Überblick vor Ort verschaffen. Deshalb haben wir es gestern ruhig angehen lassen und sind etwas später los als sonst auf unser
Spähtruppunternehmen in die Linthgegend. Dabei konnten wir schon viele Anlagen erkennen und auch erste Unterschiede in Bauweise, Bauform und Tarnung erkennen. Auch scheint es so,
dass viele Anlagen in diesem Gebiet bereits "zurück gebaut" - sprich zerstört - wurden. Was aber am meisten aufgefallen ist, waren die Menschenmassen die unterwegs waren.
Offenbar haben alle Einwohner dieser Gegend den ersten Sonnentag seit Wochen dazu genutzt, um aus ihren Häuseren ans Licht zu fliehen. Zum Glück war gestern nur Spähtrupp auf unserem
Programm, weil mit gescheit fotografieren wär gestern nix gewesen.
Jedenfalls haben wir unseren Überblick erhalten und in der nächsten Zeit werden wir des öfteren in dieser Gegend anzutreffen sein.
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Rückblick






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13.04.08: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt.
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Dem Wetterbericht kann man auch immer weniger trauen, zeigte sich das Wetter gestern doch besser als angekündigt. So haben wir - misstrauisch wie wir sind - eine spontane Fototour in
die nähere Umgebung gemacht, sollte der Sonnenschein doch täuschen.
Also fuhren wir Richtung Kreuzlingen, wo wir einige Anlagen nochmals fotografieren wollten. Als wir letzten Herbst dort waren, hat der Blattbewuchs einige Anlagen verhüllt. Jetzt wo
die Blätter erst zu spriesen angefangen haben, waren diese Anlagen besser sichtbar. Dazu kommt noch, dass wir damals unser Weitwinkelobjektiv noch nicht hatten. So wollten wir diese
Umstände nützen und ein paar Bunker nochmals ablichten. Dazu starteten wir in Münsterlingen, wo am See noch 3 Bunker stehen. Danach sind wir in Schwösterraa unterwegs gewesen, wo die
wunderbare Natur und die sehr gut erhaltene Sperre zusammen mit den Bunkern tolle Motive ergaben, welche wir auch nochmals ablichten wollten. Entstanden sind dabei einige tolle neue
Fotos, mit welchen wir unsere Dokumentation des Festungsgürtels aktualisieren werden.
Die Überraschung war aber die Entdeckung eines weiteren 12 cm Festungsminenwerfers - obwohl wir eigentlich verzweifelt einen Unterstand gesucht (und später dann gefunden) haben. Leider
war dieser 12er schon abgedeckt. Dieser sollte aber nicht der letzte des gestrigen Tages sein. So haben wir gestern einen weiteren abgelichtet, welcher sich ebenfalls im Kanton Thurgau
befindet und welcher noch nicht abgedeckt war. Danke an den Besucher unserer Page, welcher uns den Standort mitgeteilt hat. Deine Vermutung, dass "dort oben auch so ein Ding steht" war
richtig.
Das "frustrierendste Erfolgserlebnis" hatten wir allerdings unter der Woche. Als wir bei uns oben eine Bergstrasse gefahren sind - welche wir öfters fahren - entdecken wir zu unserer
Überraschung einen weiteren 12 cm Festungsminenwerfer. Jahrelang sind wir wenige Meter an so einem Teil vorbei gefahren, ohne ihn zu realisieren. Unser inzwischen geübtes Auge hat
aber jetzt erkannt, was da steht und zu unserer grossen Freude war dieser auch noch nicht abgedeckt. Man sollte halt wenn man Auto fährt als Beifahrer nicht träumen - sonst hätten wir
die Anlage schon viel früher entdeckt.
Da die Sonne immer noch schien, haben wir zum Schluss auch noch diesen uns nächsten 12er Igel abgelichtet. Unsere Fotoaktivitäten blieben nicht unbemerkt und so kam der Besitzer des
Grundstücks auf uns zu und fragte unschuldig, was wir denn da fotografieren. Schnell bemerkten wir, dass dieser gute Mensch genau wusste, was da bei ihm in der Wiese steht. So haben wir
erfahren, dass diese Anlage 1989 gebaut wurde und aus ihm unbekannten Gründen keinen Unterstand für die Aussenverteidigung enthält. Offenbar seien sich die Bauherren über den Standort
nie einig geworden. Ebenso haben wir erfahren, dass der Deckel schon lange hätte abgedeckt werden sollen und dies in den nächsten Tagen geschehen soll. Der Vergesslichkeit des
Bauunternehmers ist es also zu verdanken, dass wir den 12er noch ohne Abdeckung fotografieren konnten. Ein Danke an dieser Stelle an den Bauunternehmer. Sie dürfen den Dreck nun drauf
werfen, wir haben die Fotos gemacht. ;-)
Ein erfolgreicher ungeplanter Tag, der uns mehr gebracht hat als erwartet. Man muss also nicht immer weit fahren, um viele interessante Eindrücke auf Kamera zu bannen. Getreu dem Motto:
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt. Freut euch auf zahlreiche Updates und neue Ansichten von bekannten und unbekannten Anlagen.
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06.04.08: Ein Blick in die Vergangenheit
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Die regnerischen Tage haben wir genutzt, das viele historische Material, welches wir bekommen haben, zu sichten und zu verarbeiten. Darunter waren auch Scans von den Original-Schiesspanorama-Fotos
der Anlagen der Grenz Brigade 6. Die Fotos zeigen, wie die Gegend vor den Anlagen zum Zeitpunkt der Erbauung - die meisten davon in der Zeit des Zweiten Weltkrieges - ausgesehen hat.
Dieses einmalige historische Material möchten wir euch ab heute auch zugänglich machen und haben die Fotos angefangen exklusiv in unserer Seite einzubauen. Dies ganz im Sinne unseres Projektes,
das Gestern mit dem Heute zu verbinden und so für Morgen zu erhalten.
Danke an N.V., welcher uns die Scans zur Verfügung gestellt hat, um sie euch zu zeigen.
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Rückblick





Rückblick

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06.04.08: Mit der Wacht am Rhein in und um Schaffhausen
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Nach einer fast zweiwöchigen Pause, die bedingt war durch schlechtes Wetter und andere private Termin, kribbelte es uns an diesem Wochenende wieder in den Fingern - oder besser gesagt,
im "Klick"-Finger und so machten wir uns bereits am Freitag Nachmittag nach der Arbeit ans Werk. Unweit von uns im Kanton Appenzell wacht ein weiterer 12-cm-Festungsminenwerfer - mit
Reichweite bis in unseren Garten - über uns. Die Fotos davon sind seit gestern bereits online.
Am Samstag ging es trotz schlechter Wetterprognose (die wir glücklicherweise ignoriert haben) bereits in der Früh los in Richtung Schaffhausen. Die Anlagen in diesem Kanton sind nicht
sehr zahlreich, jedoch kann jede für sich eine Besonderheit aufweisen. Dies konnten wir im Verlauf des Tages immer wieder feststellen. Wir hatten uns ein grosses Programm für den
gestrigen Samstag vorgenommen und begannen gleich dort, wo wir am Freitag aufgehört hatten, nämlich bei der Dokumentation eines 12 cm Festungsminenwerfers zur Sperre Unterstammheim.
Unsere Freude war gross, als wir sahen, dass dieser noch nicht "beerdigt" ist. An dieser Stelle ein herzliches Danke an unseren Informanten für diese zwei Anlagen.
Danach aber ging es dann in Richtung Schaffhausen, wo einige Bunker über den Rhein wachen. Besonders idyllisch gelegen wie diese Bunker sind, kann man auch gut nachvollziehen, welch ein
schönes Land diese Bunker zu schützen hatten. Wunderschön gelegen in der "Badi" Feuerthalen und mit einer perfekt gestalten Tarnung als Bootshaus besticht hier einer der zwei dort am
Rhein liegenden Bunker.
Von hier bewegten wir uns weiter Richtung Schaffhausen, wo auf der gegenüberliegenden Seite vom Munot ein als Bootshaus getarnter Bunker liegt, der auch auf den "Kasten" musste. Direkt
über der Autobahnbrücke liegt ebenfalls ein Infanteriewerk, dessen Besonderheit darin liegt, dass er in zwei Kantonen - nämlich Schaffhausen und Zürich - liegt. Hier hatten wir die
Gelegenheit, den Bunker auch von Innen zu fotografieren, da der Besitzer uns freundlicherweise die Türen öffnete. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die freundliche und kompetente
Führung.
Von der Stadt Schaffhausen hatten wir aber noch nicht genug. Gibt es hier doch eine besonders hohe Dichte an Bunkern, die es abzulichten gab. Und jeder dieser Bunker hat eine
Besonderheit zu bieten. Sei es der Bunker, der in den Stollen eines ehemaligen E-Werkes eingebaut wurde. Oder sei es der Bunker, der über den Büros des EW Schaffhausen errichtet wurde.
Oder sei es der Bunker der unter einer Hauptstrasse über den Rhein wacht. Nach einem längeren Fussmarsch durch die Bunkeranlagen der Stadt Schaffhausen waren aber auch diese
interessanten Anlagen fotografiert. Aber: wer in Schaffhausen war und den Rheinfall nicht gesehen hat, der hat etwas Wichtiges versäumt. So zog es uns auch zu diesem Naturdenkmal.
Jedoch waren wir sicher die Einzigen, die nicht wegen dem Rheinfall kamen sondern wegen dem Bunker, der über diese Sehenswürdigkeit wacht.
Noch hatten wir nicht genug, wollten wir doch noch drei offene Waffenstellungen vor Beringen fotografiern, auch wenn das mit einer kleinen Kletterpartie verbunden war. Diese
Waffenstellungen sind quasi Bunker für "den armen Mann", da diese doch recht einfach und schlicht gehalten sind. Last but not least fuhren wir dann zum Schluss noch nach Herblingen,
wo zwei riesige Bunker stehen. Diese wurden von Sprayern bereits ausgiebig benutzt, kann man hier doch sehr bunte und phantasievolle Kunstwerke bewundern. Nach dem auch diese Fotos
geschossen waren, kehrten wir hungrig und müde, aber sehr zufrieden mit dem gestrigen Tag nach Hause zurück.
Somit sind alle Anlagen, welche es auf dem Boden des Kantons Schaffhausen gibt dokumentiert und zumindest diesen Kanton haben wir - im Moment jedenfalls - fertig.
Den heutigen Morgen haben wir noch schnell genutzt, noch einen weiteren 12cm Festungsminenwerfer in unserer Nachbarschaft - dieses mal im Thurgau - aufzusuchen. Dieser scheint ein
älteres Model zu sind, welches schon vor einer ganzen Weile zugedeckt wurde. Trotzdem interessant zu sehen, wo überall alleine in unserer Umgebung solche Anlagen erbaut wurden. Auch hier
ein Danke an den aufmerksamen Thurgauer Spaziergänger.
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Rückblick


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31.03.08: Spione! - oder das Glück des Tüchtigen
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Das letzte Wochenende stand wieder im Zeichen der Fotografie. Jedoch waren wir am Samstag wieder einmal auf anderen fotografischen Pfaden tätig. Auch zwangen uns andere Verpflichtungen
dazu, unsere Igelsuche nicht ganz so intensiv betreiben zu können. Trotzdem hatten wir das Glück, dass wir wegen dieser Verpflichtungen in Gegenden kamen, in denen noch schnell etwas
abzulichten gab.
Dank den Informationen von uns wohlgesinnten "Spionen" haben wir in letzter Zeit einige interessante Ortsangaben bekommen. Angeblich sollen dort "12-er Igel" zu finden sein. Und so war
es auch. In der Gegend von Altstätten haben wir an idyllischer Lage den 12 cm Festungsminenwerfer zur Sperre Stoss gefunden. Leider war dieser auch schon deaktiviert und sein Deckel
"beerdigt". Am Sonntag haben wir dann im vorbei fahren zwei weitere solcher Anlagen des Festungsgürtels Kreuzlingen aufgesucht. Die erste Anlage lag in einer grossen Waldlichtung.
Ausser dem üblichen Häuschen gab es auch hier nur einen beerdigten Deckel zu sehen - Pech gehabt. Aber aller guten Dinge sind drei. Bei der zweiten Anlage in der Umgebung von Kreuzlingen
- welche mitten in einem stark frequentierten Naherholungsgebiet liegt - fanden wir einen Festungsminenwerfer, welcher noch nicht beerdigt wurde. Dieses heute seltene Bild galt es natürlich
zu verewigen. So sind auch wir noch zu einem Foto von einem 12-er Igel mit sichtbarem Deckel gekommen.
Ein Danke an unser Büro "Ha" für die Koordinaten! Können wir doch so zwei unserer Reportagen mit den dazu gehörenden Festungsminenwerfern ergänzen. Für weitere sachdienliche Hinweise zu
"vergessenen Igeln" sind wir jederzeit dankbar. ;-)
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29.03.08: Neue "Goodies" auf der Page im Test
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In letzter Zeit haben wir viele Feedbacks und Verbesserungsvorschläge von euch bekommen. An dieser Stelle ein grosses Danke für alle euere Mails und Zusendungen. Danke auch an all jene,
welche uns auf Fehler in unserer Page, Fotobeschreibungen und Dokumentationen aufmerksam machen. Niemand ist perfekt und schon gar nicht wir. Darum sind wir besonders froh, wenn aufmerksame
Besucher uns auf Fehler aufmerksam machen. Wir möchten jeden dazu ermuntern, sich bei uns zu melden, wenn er etwas findet was nicht stimmt.
Einige von euch haben uns vorgeschlagen, die Koordinaten der einzelnen Anlagen anzugeben oder zumindest eine genauere Karte zur Verfügung zu stellen. Eine Page wie die unsere ist mit sehr
viel Arbeit verbunden, wie ihr euch sicher denken könnt. Primär wollen wir unsere Zeit für die Fotografie aufwenden können. Was dann noch übrig bleibt soll in die Page fliessen. Wenn wir jede
Sperre oder Festung mit detaillierten Karten darstellen würden, würde das unsere spärliche Freizeit komplett auslasten. Wir haben aber versucht, euere Vorschläge umzusetzen. Eine Idee, wie
sowas aussehen könnte, seht ihr nun neu bei der Centurion Sperre Unterstammheim. Danke an N.V. für
die Karte.
Ein weiterer Vorschlag war, öfters Fotos zu Panoramas zusammen zu setzen. Wir haben daran bisher noch gar nicht wirklich gedacht, darum waren nur wenige Fotos bisher vorhanden, bei welchen wir
das ausprobieren hätten können. Bei Unterstammheim haben wir zwei Bilder gefunden und diese einmal als Test zusammen gesetzt und eingebaut.
Wir hoffen die beiden Vorschläge gefallen euch. Für Feedback, Fehlerkorrekturen und Verbesserungsvorschläge sind wir euch immer sehr dankbar. Meldet euch doch einfach bei uns. Dienen diese
Kontakte doch dazu, unsere Projektseite für unsere Besucher attraktiver zu machen.
Wir sind auch weiterhin dankbar für jeden Tipp zu "vergessenen Igeln". Wenn ihr Anlagen kennt, welche in unserem Einzugsgebiet liegen und von uns noch nicht erfasst wurden, so meldet euch doch
bei uns. Danke auch an alle, welche uns in letzter Zeit mit Koordinaten zu "noch nicht ganz so vergessenen 12-er Igeln" versorgt haben. Wir werden diese demnächst noch einfangen gehen. ;-)
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27.03.08: Artikel "Atombombe im Gully"
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Die Spiegel "einestages" Redaktion bringt
unter dem Titel "Atombombe im Gully" einen
interessanten Artikel über "Kollegen" in Deutschland, welche ehemalige permanente Sprengstellen in Deutschland aufspüren. Dabei fallen gewisse Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede
zu den Schweizerischen Sprengstellen und Sprengobjekten auf. Viel Spass beim lesen.
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Rückblick





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19.03.08: In Furggels begann es, in Furggels endet es (fast).
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Wie wir euch bereits berichtet haben, konnten wir mit dem neuen Eigentümer von Passati einen sehr wertvollen Kontakt knüpfen. Dieser Kontakt hat uns auch das Highlight dieser Woche
beschert. Derzeit laufen Verkaufsgespräche für das AW Furggels, für das ein touristisches Projekt geplant ist. Im Rahmen einer Besichtigung im Laufe der Verkaufsgespräche hatten wir
die Gelegenheit, Furggels von innen zu besichtigen und zu fotografieren. Dies war für uns eine einmalige Gelegenheit, die wir uns nicht entgehen liessen und die uns auch die
Möglichkeit bot, uns einmal bei N. V. zu revanchieren, den wir ebenfalls zu dieser Besichtigung mit nehmen durften.
So machten wir uns am gestrigen Dienstag trotz Schneefalles und kaltem Wetter auf nach Furggels um am Schluss eine Menge guter Fotos nach Hause zu bringen. Furggels ist - als grösste
Festung im Raum Sargans - sehr weitläufig und so machten wir uns bereit für einen grossen Fussmarsch. Gleich zu Beginn fiel auf, dass die Eingangsverteidigung wesentlich umfangreicher
war als das, was wir bisher gesehen hatten, beherbergte sie doch bereits Schlafräume und Aufenthaltsraum für die Wache. Danach ging es gleich zu ersten sportlichen Disziplin. Wir
liessen es uns aber nicht nehmen, die 200 steilen Treppen zum Geschützturm 4 zu erklimmen. Belohnt wurden wir für diese Anstrengung mit einem vollständig ausgerüsteten - wenn auch
ziemlich feuchten - Geschützturm. Wieder zurück besichtigten wir viele weitere Plätze der oberen Etage, die verschiedene Räume für den Unterhalt der Anlage beherbergten. Hervorzuheben
ist der sehr interessante Maschinenraum, in dem drei Generatoren für die Stromversorgung des AW sorgten. Auch zu sehen waren noch kurz vor der Entklassifizierung modernisierte
Filteranlagen. Aus dem anschliessenden werkeigenen Wasserreservoir - das Werk verfügte auch über eine eigene Quelle - wurde die gesamte Anlage mit Trink- und Nutzwasser versorgt.
Anschliessend hatten wir noch die Gelegenheit, eine Bunkerkanone - die zwar vollständig zerlegt war - zu besichtigten. Wie sehr der Dienst in einer solchen Anlage zermürbend gewesen
sein musste, davon zeugten die Inschriften in den Wänden, wie zB. "noch 8 ½ Tage".
Von hier fuhren wir nun 30 m tiefer in die untere Etage, wo sich vor allen die Unterkunftsräume, die Küche und noch weitere Infrastrukturräume befinden. Wie gross das Werk Furggels
ist lässt sich auch an den riesigen Schlafsälen oder den grossen Speisesälen ermessen. Die Anlage ist noch voll ausgerüstet und man könnte diese sofort wieder in Betrieb nehmen. Auch
die Küche ist voll bestückt und es müssten nur die Vorratsräume gefüllt werden, um wieder den Betrieb aufnehmen zu können. Aber auch Räume für die Post, Telefoninfrastruktur,
Trocknung oder Duschen sind vollständig vorhanden. Das AW Furggels hat uns eindrücklich gezeigt, wie sehr es eine eigene Welt in sich sein konnte.
Nach zweieinhalb Stunden ging die sehr interessante und aufschlussreiche Führung nun dem Ende zu. Nicht nehmen liessen wir uns aber, auch noch die Stufen zum Aussenverteidigungsbunker
Tobel zu erklimmen. Auch hier wurden wir mit einigen tollen Fotos belohnt - und einem Unikat: nämlich einem Notausgang mit integriertem HG-Auswurf in der Notausgangtüre(!).
An dieser Stelle danken wir sehr herzlich unserem Kontakt, der uns den Besuch des AW Furggels ermöglicht hat und natürlich auch dem Herrn von der armasuisse für die sehr kompetente
und freundliche Führung.
Und noch ein paar Worte in eigener Sache: Hiermit haben wir - bis auf ein paar wenige Punkte - die Anlagen der Festung Sargans dokumentiert weshalb wir dieses Teil unseres
Projektes nun beenden. Weiter wird es aber trotzdem gehen, zumal noch viele vergessene Igel in der Ost-Schweiz darauf warten, wieder gefunden zu werden.
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Rückblick




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16.03.08: Unterwegs zwischen Bodensee und Rhein
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Für den gestrigen Tag hatte sich wieder einmal unser "Türföffner" N. V. in der Region Bodensee - Rhein Zeit genommen. Als Startpunkt war ein kleiner in Unterstand bei Triboltingen
ausgemacht. Dieser besticht durch seine in Sandstein gehauene Bauweise. In Steckborn wartete ein zugeschweisster Bunker, welcher noch wie ein Mahnmal über die vorbeiführende Bahnlinie
wacht, auf uns. Nach einigen Fotoschüssen ging es dann auch schon weiter am Bodensee entlang zu einem Bunker am anderen Ende von Steckborn, der heute schön mit Efeu überwachsen ist
und mitten zwischen zwei Privatgrundstücken wunderschön gelegen ist. Via zwei Bunkern in Mammern führte uns der Weg, zu zwei offenen IK-Stellungen im Wald oberhalb von Eschenz.
Einen in Sandstein gehauenen Unterstand, der wunderschön versteckt an einem idyllischen Bächlein liegt, konnten wir nur von aussen fotografieren, da er sich trotz Schlüssel und Gewalt
nicht öffnen lies.
Oberhalb von Eschenz fotografierten wir anschliessend einen Bunker, der über der Strasse nach Klingenzell liegt, wobei wir diesmal auch Sprengobjekte in der Strasse dokumentieren
konnten. Von hier fuhren wir weiter an den Bodensee in Eschenz, wo ein Bunker steht, bei dem die Unterkunft einmal vor dem Bunker liegt anstatt dahinter. Überhaupt besticht dieser
Bunker durch eine ungewöhnliche Bauform. Unweit davon wartete schon die nächste Überraschung auf uns, nämlich ein Bunker, der noch nicht ausgeräumt ist und so den unverfälschten
Eindruck der Rhein-Bunkers vermittelt wie diese aussahen, als sie noch zum aktiven Inventar gehörten.
Schon letzte Woche waren wir auch auf den Pfaden der PAK-Garagen im Thurgau unterwegs und das sollte sich nun noch etwas fortsetzen. Dank N.V. konnten wir noch die eine oder andere
PAK-Garagen von innen fotografieren, manche sogar mit - wenn auch nicht gerade originalem - Inhalt. In der Nähe einer solchen PAK-Garage hatten wir auch noch das Glück, eine
aussergewöhnliche Naturbeobachtung zu machen, entdeckten wir doch in einem Bach eine Bisamratte.
Fast am Schluss ging es dann auch nochmals zu der Minenwerferstellung Türni, wo wir diese Anlage nun noch von innen fotografieren konnten. Die einzelnen Unterstände und
Waffenstellungen sind durch Kriechgänge miteinander verbunden. Es ist schon sehr eindrucksvoll, so eine Anlage von innen zu erleben, kann man sich dann doch so richtig vorstellen,
wie mühsam der Dienst in einer solchen Anlage ist. An dieser Stelle wieder ein ganz grosses Danke an N.V. - eine solche Unterstützung ist einfach unbezahlbar.
* * * Achtung - Werbung * * *
Weil ein solch schöner und erfolgreicher Tag auch eine letzte Krönung braucht, gingen wir dann noch dort essen, wo es die besten Hamburger und Steaks gibt, die wir kennen.
Nämlich zu Steffen in das Gasthaus Kreuz in Diepoldsau. Wer einmal einen Hamurger von Steffen
hatte, der wird sich mit den "Kinderhamburgern" aus den weltbekannten Hamburger-Ketten nicht mehr abgeben wollen. Steffen wird sich sicher auch über einen Besuch von Euch freuen.
Wir jedenfalls können ihn euch nur wärmstens empfehlen. Christianes Tip: "Surf and Turf Burger", Zarkos Tip: "Southwest Style Burger, Double" ;-)
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Rückblick


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10.03.08: Auf den Spuren des Festungsbaus der 1960er Jahre
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Den gestrigen Sonntag haben wir unter das Motto "Die 1960er Jahre" gestellt. Während der Festungsbau des Zweiten Weltkriegs und der 1990er Jahre (Centurion und Bison
Anlagen) bekannt und teilweise sehr gut dokumentiert sind, so ist abgesehen von den 8.1 cm Festungsminenwerfern der Festungsbau der 1960er Jahre weitgehend unbekannt.
Diese Lücke wollten wir schliessen. Darum sind wir gestern früh los und haben als erstes einen kleinen Halt beim 8.1cm Festungsminenwerfer Kyburgerstein gemacht. Diese
Anlage wurde zeitgleich mit der Anlage Türni bei Unterschlatt in den 1960er Jahren gebaut. Der Nebel hatte sich in der Früh noch nicht verzogen und so entstanden
einige "mystische" Aufnahmen im Wald.
Von dort ging es dann über Wildensbuch, Altparadies, Schlattingen, Diessenhofen, Etzwilen und Unterstammheim vorbei an zahlreichen Unterständen, Sperren und vor allem
Pak-Garagen. Hier leistete unser neues GPS die besten Dienste, konnten wir doch so die in den Wäldern versteckten Pak-Garagen sofort auffinden. Das Glück war uns hold,
stand doch bei einer Pak-Garage der Notausgang offen. So konnten wir diese auch von innen fotografieren. Eine Pak-Garage in Schlattingen wurde zu einem Tierstall
umgebaut. Dabei haben wir erfahren, dass der Tierschutz und die Gemeinde dagegen interveniert haben. Die Pak-Garage sei dafür ungeigent und der neuen Eigentümerin
wurde untersagt, Tiere darin zu halten. Komisch, Soldaten hätte man darin "halten" dürfen - für Tiere sind diese Garagen ungeeignet.
Nachdem wir noch schnell den Minenwerfer Junkerenboden abgelichtet haben, haben wir die markanten Anlagen aus den 1960er Jahren in dieser Gegend fertig dokumentiert. Die
Fotos werden wir bei den entsprechenden Reportagen aus dieser Gegend einfügen und euch dann zeigen.
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03.03.08: "Emma" am Bodensee getrotzt
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Der Sturm "Emma" hat dieses Wochenende auch bei uns am Bodensee gewütet. Zwar war der Sturm nicht so schwer wie in vielen anderen Orten, trotzdem hat der Wind auch
bei uns im Garten und am Haus seine Spuren hinterlassen. Nachdem gestern Sonntag-Nachmittag der Sturm etwas nachgelassen hat und die Sonne sich kurz gezeigt hat,
haben wir spontan beschlossen, schnell an den See nach Romanshorn zu fahren.
In den vielen Plänen, die wir in letzter Zeit bekommen haben, war auch der Plan einer modernen Waffenstellung für Panzerabwehrlenkwaffen und Panzerfaust direkt in der
Hafeneinfahrt. Diese moderne kleine Anlage wollten wir zusammen mit dem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg schnell fotografieren und dabei auch noch unsere neueste
Errungenschaft - ein Garmin GPS Gerät - ausprobieren. Wie ihr euch denken könnt war der Wind am See heftig, trotzdem haben wir dank Plan und GPS die Stellung schnell
gefunden. So sind wir doch noch etwas an die frische Luft gekommen und haben dabei zwei Generationen Igel für euch fotografiert.
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Rückblick



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02.03.08: Auf Besuch im "Privat-Artilleriewerk" Passati
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Wie wir euch bereits Mitte Woche berichtet haben, ist das alte AW Passati in Privatbesitz übergegangen. Nachdem das Wetter am Wochenende einen auf Sturm machte und
unsere Pläne dadurch über den Haufen warf, konnten wir kurzfristig einen Besuchstermin im AW Passati ausmachen.
Auch wenn das Werk vor dem Verkauf bereits mehr oder weniger leer geräumt wurde, so gab es für uns trotzdem zahlreiche interessante Motive zu fotografieren. Besonders
ins Auge gestochen sind uns viele interessante Details. So zum Beispiel die Wäscheleinen im Waschraum oder der einzige Tisch, der übrig geblieben ist im ehemaligen
Büro des FWK Werkchefs. Auch die Kampfstände sind alle leer geräumt und die beiden 7.5 cm Bunkerkanonen befinden sich heute im AW Magletsch. Der Maschinenraum hat von
seinen drei Generatoren zwei verloren und der Rest der technischen Infrastruktur ist auch nur noch vereinzelt vorhanden. Am besten erhalten geblieben sind die
Telefonzentralen. Spannend war es auch, die alte Kücheneinrichtung zu fotografieren. Solch alte Kochstellen sieht man normalerweise nur noch in Museen. Besonders
interessant war die Möglichkeit, über die beiden Ausgänge ins Freie zu gelangen und so zum Teil einzigartige Aussenaufnahmen einer Scharte und der Umgebung zu bekommen.
Die Schartentarnung musste von allen Scharten vor dem Verkauf entfernt werden. Ebenso mussten zusätzliche Steinschlagverbauungen angebracht werden. Diese Auflagen
machte die Gemeinde Sargans, bevor der Verkauf getätigt werden konnte. Interessantes wusste der neue Besitzer auch von sich zu berichten, hat er doch seine
Armee-Dienstzeit im "Nachbarn" seines AW - dem AW Castels - verbracht.
So haben wir dann in den zwei Stunden, in denen wir unterwegs waren, zahlreiche interessante Eindrücke gewonnen und sind mit vielen Fotos nach Hause gekommen.
Am eindrücklichsten war aber die Tatsache, dass Passati im Inneren wesentlich grösser ist, als dies von aussen den Anschein macht.
Wir danken den neuen Besitzern vielmals für ihre überaus herzliche Gastfreundschaft. Leider ist es auch heute noch nicht in allen Werken üblich, dass Fotografen -
und somit der ineressierten Öffentlichkeit - die Türen geöffnet werden. Es hat uns darum umso mehr gefreut, dass der alte Sarganser-Geist beim neuen Besitzer weiter
lebt und wir so die Gelegenheit bekommen haben, ein weiteres Werk von innen für euch dokumentieren zu dürfen.
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29.02.08: Artilleriewerk Passati unter neuem "Kommando"
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Ein weitere grosses Werk der Festung Sargans hat einen neuen Besitzer gefunden. Anfang Februar hat ein Privatmann das leergeräumte Artilleriewerk Passati in der
gleichnamigen Passatiwand vom VBS erworben. Das AW Passati wird somit nicht von einem Verein oder Gemeinde übernommen. Es wird in Zukunft auch weiterhin nicht der
Öffentlichkeit zugänglich sein, weil der neue Besitzer private Pläne mit dem Werk hat.
Dank unserer inzwischen sehr guten Kontakte wissen wir schon länger über diesen Verkauf Bescheid und werden demnächst die Gelegenheit haben, das Werk
in seinem heutigen ausgeräumten Zustand zu fotografieren und somit auf diesem Wege der Öffentlichkeit zugänglich machen können. Weitere Informationen dazu werden in
Kürze folgen, nachdem wir das ehemalige AW Passati besucht haben. An dieser Stelle wünschen wir dem neuen Besitzer viel Spass und Freude mit seinem privaten AW.
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Rückblick


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25.02.08: Lumpensammler-Tour im Rheintal
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Der Sonnenschein des gestrigen Tages war für uns das Startsignal in unsere Cabrio-Saison. Das neue TT Cabrio wollte eingeweiht werden, und dazu haben wir gestern eine
Lumpensammler-Tour ins Rheintal geplant.
Der Sonne entgegen ging es erst nach Landquart / Chlus zum IW Felesenbach. Nachdem wir das letzte Mal wegen dem Eis nicht zum Eingang und den Scharten laufen konnten,
wollten wir dies heute versuchen. Das viele Buchenlaub machte es schwer auf den steilen und schmalen Pfaden zu laufen. Trotzdem haben wir es bis zum Eingang geschafft.
Die Scharten selber waren aber ohne Risiko nicht zu erreichen und somit haben wir nach einigen Fotos vom Gegenwerk bei der Burg Fracstein unsere Dokumentation dieser
Sperre beendet.
Von der Chlus ging unsere Cabrio-Tour weiter zur Luzisteig, wo sich auch einige tolle Fotos ergeben haben. Nach dem Picknick auf der Festungsmauer ging es dann zurück
Richtung Au und St.Margrethen. In Au haben wir eine permanente Sprengstelle beim Heldsberg fotografiert. In letzter Zeit werden uns oft Pläne alter Werke zur Verfügung
gestellt. An Hand eines solchen Planes haben wir die Lage eines kleines Infanteriewerkes in St.Margrethen ermitteln können. Es befand sich genau an dem Ort, wo wir
immer eine Anlage vermutet haben. Auch dieses kleine Werk wurde dokumentiert und zeigt uns wieder einmal, wie viele kleine Werke es doch vor unserer Haustüre gibt.
So ging wieder ein Wochenende mit viel Sonne und vielen Fotos unterschiedlichster Anlagen zu Ende. Wie gewohnt werden wir sie euch in den nächsten Wochen zeigen
können. Danke an dieser Stelle noch an all die Leute, welche uns mit ihren Tipps und Plänen uns bei unserem kleinen Projekt helfen.
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Rückblick



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24.02.08: Stadel - Auf den Pfaden von drei Generationen
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Für den gestrigen Samstag hatte sich wieder einmal unser kompetenter Führer N. V. in der Region Zürich Zeit genommen und das liessen wir uns natürlich nicht zwei Mal
sagen. Das Wetter spielte nach einer kurzen Regenpause am Samstag auch mit, lichteten sich doch die in der Früh noch vorhandenen Wolken sehr bald und machten einem
strahlend blauen Himmel Platz.
Mit N.V. hatten wir für diesen Samstag vereinbart, dass er uns in die Geheimnisse der Stadler Linie einführt. Diese Linie befindet sich mitten in der Einflugschneise
zum Flughafen Kloten und kann daneben auch noch eine Menge an Interessantem bieten. Auf dieser Line befinden sich drei Centurion-Bunker. Weiters kann man hier
wunderbar drei Perioden des Schweizerischen Festungsbaus beobachten. Immer wieder wurden diese Bunker in verschiedenen Phasen modernisiert (Ende 1970 und Anfang 1990).
Aufgrund dieser Besonderheit lässt sich sehr schön die Entwicklung des Festungsbaus nachvollziehen. Jeder Bunker für sich stellt eine eigenständige Einheit dar und man
kann bei jedem einzelnen sehen, in welchen Entwicklungsschritten sie gebaut und ausgebaut wurden. Natürlich konnten wir dank N. V. auch einen Blick in die Bunker
werfen und sogar beim Bunker Stadel I den Centi-Turm in Betrieb nehmen und so wiederum tolle Bilder schiessen.
Noch war der Tag aber noch nicht zu Ende und nach einem kurzen Blick auf ein Bat KP in Hochfelden konnten wir dann auch noch einen besonderen Unterstand besichtigen.
Von aussen unter dem Laub kaum zu entdecken birgt der Unterstand das Geheimnis, dass er sich drei Stöcke in die Tiefe bohrt. Auch dies architektonisch ein absolutes
Unikat. Auch hier konnten wir wieder schlichte aber einmalige Fotos auf unsere Kamera bannen.
Da N. V. noch andere Verpflichtungen hatten, trennten sich hier für gestern unsere Wege. Wir danken ihm jedoch nochmals von Herzen für die tolle und kompetente Führung
und freuen uns schon auf's nächste Mal.
Unser Weg führte uns dann an einigen Anlagen vorbei, die wir uns für ein anderes Mal aufhoben, wieder Richtung Rhein und Diessenhofen. Dort hatten wir noch ein paar
einzelne Bunker und Anlagen zu fotografieren, damit diese Fotoserien abgeschlossen werden konnten. Ein weiterer wunderbarer Tag neigte sich aber wieder dem Ende und
darum ging es danach schon wieder mit einer Menge Fotos Richtung Heimat.
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Rückblick


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17.02.08: Weiter am Rhein
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Nachdem unsere Planung für Samstag kurzfristig etwas über den Haufen geworfen wurde, hatten wir plötzlich Zeit, das schöne Wetter am gestrigen Samstag wieder für unser
Projekt zu nutzen. Nachdem wir letzte Woche schon am Rhein unterwegs waren, wollten wir dort weiter machen. Dazu sind wir wieder in den Schaaren gefahren und haben
dort und am Altparadies die letzten Bunker abgelichtet. Von dort gings weiter Richtung Diessenhofen, um auch dort noch einige Bunker abzulichten. Kurzfristig und
spontan hat sich dann unser lokaler "Fremdenführer" N.V. wieder zu uns gesellt.
Unter fachkundiger Führung haben wir dann die historische Eisenbahn-Rheinbrücke Hemishofen - welche ein Sprengobjekt aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges ist -
zusammen erkundet. Er erläuterte uns dort am Beispiel dieser Brücke ausführlich, wie entlang des Rheins alle wichtigen Brücken für die Zerstörung vorbereitet wurden.
Von Hemishofen aus ging es in das malerische Stein am Rhein, wo wir den eindrücklichen Bunker "Burg" von aussen ablichten konnten. Als Abschluss und gleichzeitig
Highlicht des gestrigen Tages haben wir noch den Artilleriebeobachtungs-Bunker Klingenzell besucht. Dieser an imposanter Lage über dem Bodensee gelegene Bunker zeigte
sich im prächtigen Licht. So konnten wir hier auch die Aussicht über den Bodensee geniessen und zum Schluss noch einige eindrückliche Landschaftsfotos machen.
Wiederum ein Danke an N.V. für die kompetente Führung, erscheinen so doch kleine Details plötzlich in einem ganz anderen Licht
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Rückblick



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11.02.08: Auf den Spuren der Schweizerischen "Wacht am Rhein"
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Nachdem der gestrige Sonntag schon früh morgens viel Sonnenschein versprach, hielt auch uns nichts mehr zu Hause. Als Alternative zum Bergprogramm vom Samstag hatten
wir gestern eine etwas flachere Gegend im Auge. So haben wir gestern dann ein neues Teilprojekt gestartet, welches uns die nächsten Monate beschäftigen wird. Und zwar
haben wir uns auf die Spuren der Schweizerischen "Wacht am Rhein" begeben.
Zuerst fuhren wir noch zu einem Minenwerferbunker, zu welchem wir bei unserem letzten Besuch einer solchen Anlage die Lagebeschreibung bekommen hatten. Dann ging es los
zum Rhein beim Schaarenwald. Dort - im Naturlehrpfad und Naturschutzgebiet - befinden sich Bunker und Mannschaftsunterstände, wovon wir gestern den östlichen Teil erkundet
haben. Ihre Lage am Rhein direkt im historischen Gebiet des Rheinknies - wo schon die Römer Spuren hinterlassen haben und Kämpfe während der napoleonischen Kriege stattfanden
- macht diese Bunker speziell. Die Sonne und der blaue Himmel sorgten für tolle Fotos - nicht nur der Bunker sondern auch der wunderschönen Natur und Umgebung.
Nach einem Picknick am Rhein und einer kleinen Stärkung ging es dann zu Fuss weiter Richtung Diessenhofen. In diesem malerischen kleinen Ort befinden sich einige
besonders raffiniert getarnte Bunker. Nur dank des Beschreibung im Verzeichnis der militärhistorischen Denkmäler des Kantons Thurgau waren diese Bunker von uns
sofort als solche zu erkennen. Bestimmt ahnen nur wenige der zahlreichen Spaziergänger was da direkt am Wegesrand steht. Auch die Brücke bei Diessenhofen birgt eine
Besonderheit, aber davon berichten wir euch dann, wenn die Fotos veröffentlicht werden.
Nachdem viele Kilometer zu Fuss zurück gelegt wurden, hat sich dann die Müdigkeit auch bei uns bemerkbar gemacht und so beendeten wir unseren Tag, der viele tolle
Fotos von leider bis heute zu wenig dokumentierten Anlagen gebracht hat. Die restlichen "Wächter am Rhein" werden sich noch ein wenig auf uns gedulden müssen - aber
keine Sorge, wir kommen bald wieder.
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Rückblick



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10.02.08: Landschaftliches Juwel - unbekannte Alvierlinie
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Das wunderschöne Wetter gestern lockte viele Menschen in die Bergwelt - die einen zum Skifahren - uns jedoch zog es zu einem bis heute eher unbekannten Teil der
Festung Sargans, nämlich zu der wunderschön in den Bergen gelegenen Alvierlinie oberhalb von Azmoos. Die Alvierlinie wurde bis heute nur äusserst spärlich dokumentiert
und so wollten wir dies - zumindest für unser Projekt - einmal nachholen.
Gleich in der Früh zogen wir los, um auch das tolle Licht, das sich am gestrigen Tag bot, so richtig ausnützen zu können. Zuerst borgen wir zum Restaurant Lavadarsch
ab, denn gleich unterhalb dieses Restaurants liegt der grösste MG-Bunker der Festung Sargans. Bedrohlich, aber zugleich schützend, bot er sich uns so zum Fotografieren
an. Da mussten die Lamas auf der benachbarten Weide doch auch gleich schauen, was wir da so machten. Danach ging es weiter, denn etwas tiefer gelegen sind noch zwei
weitere Bunker, die auch so ihre Besonderheiten aufwiesen. Liebevoll ist bei einem ein Fenster mit einem Pfeife rauchenden Männchen aufgemalt. Der Tag und die Bergwelt
präsentierte sich im schönsten Licht und so konnten wir gar nicht aufhören, zu fotografieren. So entstand auch noch das eine oder andere Foto der tollen Begwelt und
auch die bereits blühenden Schneeglöckchen wurden auf unsere Chips gebrannt.
Etwas unterhalb der Kurhauses Alvier liegen noch weitere Bunker und Unterstände, die selbstverständlich auch fotografiert wurden. So verging die Zeit wie im Flug und
die Mittagszeit nahte, weshalb wir uns eine ausgiebige Pause mit einem feinen Picknick gönnten und uns gleichzeitig die Sonne ins Gesicht scheinen liessen. Oberhalb
vom Kurhaus Alvier - im Malanser Holz - liegen noch weitere Bunker und auch die sollten fotografiert werden. Hier hat sich eine Familie einen der Bunker gekauft und
sich da liebevoll ein "Ferienhaus" in einer wunderschönen Gegend mit sensationeller Aussicht daraus gemacht. Ist das nicht eine wunderbare friedliche Nutzung eines
Bunkers? Gastfreundschaft wird bei diesen äusserst freundlichen Menschen gross geschrieben und so wurde uns gleich auch was zu trinken und eine kleine Innenbesichtigung
angeboten. Nochmals ein herzliches Danke. Schön, dass wir jedesmal wenn wir auf Bunkersuche sind, auf freundliche Menschen treffen.
Jedenfalls neigte sich der wunderschöne Tag langsam dem Ende zu. Wir jedoch durften wieder einmal mit Chips voller toller Fotos nach Hause gehen.
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Rückblick

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09.02.08: Spontane Letzte Gelegenheit
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Gestern abend konnten wir spontan eine letzte Gelegenheit ergreifen. Nachdem wir bereits letztes Jahr den Festungsgürtel Kreuzlingen fotografiert hatten, konnten wir
gestern abend den Kommandoposten (KP) fotografieren, aus welchem der Festungsgürtel befehligt wurde. Unser sachkundige Fremdenführer N.V. hat uns informiert, dass
diese Anlage in wenigen Tagen den Besitzer wechseln wird, und wenn wir diese Anlage auch von innen sehen wollten, dann wäre das nun die letzte Gelegenheit dafür.
Oberhalb von Weinfelden liegt diese im Jahre 1940 erbaute Anlage gut versteckt am Strassenrand. In zahlreichen Gängen und Büros arbeitete hier der Stab der
Grenzbrigade 7. Die Anlage wurde 1960 ausgebaut und erst 2005 entklassifiziert. Neben zahlreichen Büros gab es auch einen Maschinenraum mit zwei stolzen
Saurer-Dieselgeneratoren zu sehen. Sowohl die Küche als auch die unscheinbaren Büros bargen viele kleine Schätze, die unser geübtes Auge nicht übersah. Sei es der
Kochherd von 1960 oder die Lautsprecheranlage aus den selben Jahren - und beide funktionieren auch heute noch.
Wir danken N.V. für diese interessante und kurzweilige Spontan-Führung, können wir euch doch so auch einmal "Büros im Berg" zeigen.
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Rückblick




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04.02.08: Wieder unterwegs im weniger bekannten Sarganser Süden
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Nachdem wir bereits vor zwei Wochen unseren ersten Abstecher in den Süden von Sargans gemacht haben, wollten wir am gestrigen herrlich sonnigen Sonntag unsere Fotodokumentation dort
fortsetzen. In den frühen Morgenstunden sind wir los und haben als erstes beim AW Nussloch einen kurzen Halt eingelegt. Da der Westhang nur am frühen Morgen Sonne hat, konnten wir
dieses Mal einige Fotos des Werks bei Sonnenlicht machen. Dank unserem grossen Teleobjektiv konnten wir die sichtbaren Werkteile gut einfangen.
Danach ging's weiter zum AW Molinära. Zusammen mit dem gegenüberliegenden AW Haselboden bildete die Molinära die südliche Front der Festung Sargans. Nachdem wir das letzte Mal keine
Zeit für dieses Werk hatten, konnten wir dieses Mal alles nachholen. Auch hier sind die frühen Morgenstunden die bessere Tageszeit. Zwar liegt das Werk dann im Schatten, jedoch hat es
dann kein Gegenlicht und so war auch die Molinära bald einmal im Kasten.
Von der Molinära ging's dann weiter nach Landquart in die Chlus. In dieser vom Fluss Landquart geprägten Schlucht sind zahlreiche Bunker und Infanteriewerke aus Felskavernen zu finden.
Diese haben wir soweit es ging aus der Ferne fotografiert. Leider waren aber die Zugangswege vereist und so haben wir aus Sicherheitsgründen darauf verzichtet bis zu den Werken zu
klettern. Wir werden das aber sobald es wärmer wird nachholen.
Neben diesen Werken aus der Zeit des zweiten Weltkriegs haben wir auch noch einige modernere Werke gefunden und dokumentiert. Nachdem wir schon das letzte Mal den ersten Bison gefunden
haben, ist uns heute auch noch der zweite Bison der Festung Sargans vor die Linse gekommen. Neben den beiden Bisons haben wir auch noch zwei moderne 12 cm Minenwerfer Monoblock Bunker
gefunden. Leider ist es so, dass inzwischen bei allen Minenwerfern die Schartendeckel mit Erde überdeckt wurden. Dies darum, weil durch die Erde die Kältebrücke beim Deckel besser
isoliert wird und dadurch die Anlagen weniger belüftet werden müssen. Das VBS spart Geld wo es kann. Löblich aus Sicht Steuerzahler - nervend aus Sicht Bunkerjäger. Vielleicht
erwischen wir ja einmal einen, der noch nicht abgedeckt wurde. Allerdings sind unsere Hoffnungen sehr begrenzt.
Nach diesem Tag haben wir praktisch alle wesentlichen Teile der Festung Sargans dokumentiert. Von einigen Sperren und Anlagen fehlen uns noch ein paar Teile, aber diese werden wir auch
noch nachholen. Es sind auch noch einige Innenbesichtigungen von einigen "prominenten" Anlagen in Planung. Dazu berichten wir euch aber zu einem späteren Zeitpunkt.
Nachdem Sargans sich nun dem Ende zuneigt, werden wir uns in den nächsten Monaten auf neue Gegenden konzentrieren. In Planung sind das Linthgebiet und die Gegend im Dreieck von
Kreuzlingen, Schaffhausen und Zürich.
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Rückblick


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28.01.08: Knollhausen - Immer für Überraschungen gut
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Dank unserem neuen Kontakt, welchen wir am Samstag kennen gelernt haben, sind wir in Besitz von zahlreichen neuen Informationen und Plänen gekommen. Mit Erstaunen mussten wir bei der
Sichtung feststellen, dass das Werk Knollhausen (AR), welches wir bereits im Oktober 2007 fotografiert haben,
um einiges grösser ist als uns bewusst war. Im Bereich Knollhausen hat es nicht nur ein Infanteriewerk, sondern deren drei! Bewaffnet mit Lageplan und Fotokameras wollten wir diese
Werke vor unserer Haustüre gestern sofort erkunden - alleine schon darum, weil es uns gewurmt hat, 2/3 der Anlage verpasst zu haben.
Das Werk "Föhre" (A5866) haben wir im Oktober bereits fotografiert, also haben wir uns auf die beiden Werke "Fels" (A5868) und "Tobel" (A5670) konzentriert. Die Studie der Pläne ergab,
dass "Föhre" als Pak-Werk das Hauptwerk war und dass "Tobel" und "Föhre" die Gegenwerke waren. Die Enttäuschung war dann gross, als wir - dort angekommen - sahen, dass beide Werke schon
zugemauert waren. Trotzdem haben wir die beiden Werke abgelichtet und als wir dann beim Werk "Fels" am Hintereingang angekommen waren, erlebten wir die Überraschung des Tages.
Jugendliche haben das Werk aufgebrochen, die Mauern eingerissen und das Werk zum Partybunker "umgebaut". So haben wir das Werk "Fels" von innen erkunden können und dabei die Überreste
von zahlreichen Partys gefunden.
Unverhofft sind wir so doch noch dazu gekommen, das Hauptwerk der Sperre Knollhausen von innen für euch zu dokumentieren. Die Bilder dieser unerwarteten Innenerkundung werden wir
demnächst für euch auf unsere Page stellen.
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Rückblick





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27.01.08: Privater "Tag der offenen Bunker" im Zürcher Weinland
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Bereits von ein paar Wochen hat N. V., ein Festungswächter aus dem Thurgau mit uns Kontakt aufgenommen und uns angeboten, uns einige Anlagen im Thurgau und Zürcher Weinland, die wir
bisher noch nicht gesehen hatten, zu zeigen. So etwas liessen wir uns natürlich nicht zwei Mal sagen und so hatten wir dann für gestern mit N. V. einen Termin vereinbart. Bereits in
der Früh ging es darum los in den Thurgau, wo wir von N. V. sehr herzlich begrüsst wurden. Schnell stellte sich heraus, dass wir da eine richtige Goldgrube gefunden hatten. So wurden
wir gleich zu Beginn mit sehr viel Material, Fotos und Plänen von diversen Anlagen überhäuft, die wir uns sogar zum Kopieren mitnehmen durften. Bei der ersten kurzen Sichtung des
Materials stellte sich sofort heraus, dass darin der eine oder andere Schatz verborgen war. Überrascht mussten wir feststellen, wie viele Anlagen es in dieser Gegend gibt und wie viel
Arbeit hier noch auf uns wartet.
Es blieb aber natürlich nicht nur bei der Theorie sondern gegen Mittag begaben wir uns dann gemeinsam mit N. V. auf "Tour", um die ersten der vielen Anlagen zu besichtigen und
natürlich auch zu fotografieren. Zuerst ging es zu der in der Schweiz einzigartigen Sanitätshilfsstelle (San Hist) Wildensbuch. Diese war als Prototyp Anfang der 60er-Jahre projektiert
und erbaut. Allerdings wurde keine weitere San Hist dieser Art erbaut, was aufgrund der niedrigen und schmalen Gänge nicht verwundert, durch die man die Verletzten auf einer Bahre
tragen hätte müssen! Interessant jedoch ist es jedenfalls, wie die San Hist aufgebaut und mit ihren vier Zugängen eingeteilt war. Zum Schmunzeln brachte uns dann daheim, bei der
Sichtung der Fotos, der eine oder andere Schreibfehler in der Beschriftung der Gänge. Der Buchstabe "E" war offenbar mehrmals ausgegangen. Achtet dann bei den Fotos darauf. Vielleicht
seht ihr es dann ja auch. Ob es an der fehlenden Beleuchtung lag?
Von hier ging es dann weiter zu der Minenwerferstellung Hohbühl, die liebevoll von N. V. und seinen Kollegen wieder restauriert und in den Originalzustand zurückversetzt wurde.
Diese Minenwerferstellung befindet sich in unmittelbarer Nähe der Sperre und birgt das eine oder andere Kleinod, das wir bisher noch nicht gesehen hatten. Auch hier konnten wir dank
der grossartigen Kleinarbeit von einigen Idealisten wieder das antreffen, was bis vor wenigen Jahren zum Sicherheitskonzept der Schweiz gehörte. Auch hatten wir hier die Gelegenheit,
einmal einen der vielen Unterstände von Innen zu sehen. Diese waren definitiv nicht für Leute von der Grösse über 185 cm geplant. Die Beule am Kopf von Zarko zeugt davon.
Aber auch hier war noch nicht das Ende dieses bereits sehr tollen Tages erreicht. Sollten wir doch noch einen Centurion Bunker zu sehen bekommen, der ebenfalls in der Nähe liegt. In der
Gegend Unterstammheim gibt es drei Centi-Bunker, die wir heute alle dank der Hilfe von N. V. finden und fotografieren konnten. Sensationell war es aber für uns, dass N. V. einen dieser
Centurions in Betrieb nahm, öffnete und sogar das Geschützrohr ausfuhr, sodass wir das erste Mal einen Centurion mit ausgefahrenem Rohr fotografieren konnten, was wir natürlich
ausgiebig taten. Christiane liess es sich dann auch nicht nehmen, selber auf dem Platz des "Richters" zu sitzen und sich einmal als Panzerkanonier zu betätigen.
Damit ging jedoch ein langer Tag zu Ende und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei N. V. bedanken, der es uns ermöglicht hat, das eine oder andere einzigartige
Foto zu schiessen. Wir sind überzeugt, dass wir sehr bald wieder im Thurgau und Zürcher Weinland zu finden sind und freuen uns auf weitere interessante Erkundungen mit N. V.
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26.01.08: Geänderte Foto- und Inhaltsregelung
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Die Page wird immer bekannter. Dadurch erfreut sich unser Projekt von Tag zu Tag einer grösseren Resonanz und breiteren Zuspruchs. Es häufen sich bei uns die Mails mit Anfragen und Angeboten
von "Bunkerfreunden" und interessierten Kreisen. Dies freut uns sehr und dafür möchten wir allen, die mit uns Kontakt aufgenommen haben recht herzlich danken. Wir sind überrascht,
über die vielen Reaktionen, die wir bekommen haben. Darunter sind auch einige prominenteren Namens.
In den dabei entstehenden Kontakten passiert es immer wieder, dass uns Fotos, Pläne und diverses anderes Material zur Veröffentlichung angeboten wird. Bis heute hatten wir die Regelung,
dass wir auf unserer Seite nur unsere eigenen Fotos und Texte veröffentlichen wollen. Es ist uns aber bewusst geworden, dass vieles von dem, was man uns zugesendet und angeboten hat,
unsere Fotos und Texte ergänzen würde. Ebenso ist Material dabei, welches wir niemals selber fotografieren könnten. Dies, weil die Anlagen nicht mehr in diesem Zustand existieren
oder wir keinen Zutritt dazu bekommen.
Ab sofort werden wir daher auch "fremdes" Material auf unserer Page veröffentlichen. Dies aber immer nur in Ergänzung zu unseren eigenen Fotos und Dokumentationen. Mit diesem
externen Material wollen wir unseren Dokumentationen zusätzliche Attraktivität und zusätzlichen Informationsgehalt geben. Die ersten Fotosets mit externem Material sind bereits in Vorbereitung.
Wenn ihr also Fotos, Pläne, Texte oder Erzählungen habt, welche unsere Fotos ergänzen, so sendet uns das Material zu. Wir werden es sichten und mit Euch dann Kontakt aufnehmen, bevor
wir es veröffentlichen. Fotos, die wir verwenden, werden wir jedoch wenn nötig nachbearbeiten und auf eine Grösse optimieren, welche es erlaubt, sie in unsere Seite einzubauen. Ebenso
wird externes Material immer als solches gekennzeichnet und wir werden die Quelle auch immer nennen. Aus rechtlichen Gründen können wir leider kein Material publizieren, zu dem wir keine
Quellenangabe machen können. Damit wollen wir es vermeiden, unbewusst Urheberrechtsverletzungen zu machen.
Also, wenn ihr Material habt, von dem ihr denkt, dass wir Interesse haben könnten, schickt es uns zu oder schreibt uns ein Mail. Wir warten gespannt auf euere Zusendungen.
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Rückblick






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21.01.08: Weiter auf den Spuren der Festung Sargans
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Nachdem ein grippaler Infekt uns die letzten Tage im Schach gehalten hatte, konnten wir gestern dem strahlenden Wetter nicht mehr widerstehen und gingen so trotz letzter Nachwirkungen bepackt
mit Fotoapparaten und unseren treuen Objektiven los, um noch ausstehende Teile der Festung Sargans zu dokumentieren.
Gleich in der Früh ging es los. Heute wollten wir zum ersten Mal in Richtung der Festungen Haselboden, Molinära und Nussloch fahren. Gleich zu Beginn erkundeten wir die von aussen gut
sichtbaren Stellungen der Festung Haselboden. Während wir am Fotografieren waren, wurden wir von einem sehr netten Herrn angesprochen, und wie es sich herausstellte war er der einer der
letzten Angehörigen des Kommandos der Fest Br 13. Er gab uns freundlicherweise noch einige Tipps und nannte uns auch den einen oder anderen Namen, der uns vielleicht die eine oder andere
Tür öffnen kann. Wir bedanken uns herzlich bei ihm für seine Freundlichkeit. Wieder einmal durften wir feststellen, wie viele freundliche und zuvorkommende Menschen es doch im Umfeld der
"vergessenen Igel" gibt.
Nach dieser Begegnung ging es noch zu einer Minenwerferstellung oberhalb der Festung Haselboden bei einer alten Burgruine. Von dort hat man einen wunderbaren Blick über das Rheintal und auf
die gegenüberliegende Seite zur Festung Molinära. Um unser ganzes Programm durchzubringen - wollten wir uns doch einen ersten Überblick über die Stellungen in dieser Gegend verschaffen -
fuhren wir nun auf die andere Seite zur Festung Molinära. Als wir sie gefunden hatten, war aber das Licht nicht mehr ideal. Diese Festung werden wir ein andermal noch genauer ablichten.
Jedenfalls wissen wir jetzt, in welcher Gegend die Festung liegt. Entdeckt haben wir auch noch den einen oder anderen Bunker, die zur Verteidigung der Sperre Trimmis gehört haben. Auch das
kleine Artilleriewerk Nussloch haben wir noch abgelichtet.
Am Nachmittag ging es dann weiter in Richtung Mels, galt es doch, einen uns noch unbekannten Teil der Festung Castels zu erkunden. Bisher hatte sich die Batterie West hartnäckig unseren
Blicken entzogen. Nach einem Tipp von Herrn Gabathuler vom Verein AFOM wollten wir es aber doch noch einmal probieren.
Und siehe da, die Batterie West war schnell entdeckt. Mitten im Wald und in steilem Gelände liegend liess sie sich nun doch von uns fotografieren. Da wir annahmen, dass auf gleicher Höhe
eventuell noch was fotografierenswertes zu finden war ging es dann über Stock und Stein weiter, bis wir endlich bei einem Solitair wieder auf wegsames Gelände fanden. Unsere detektivische
Ader liess und aber noch keine Ruhe, wollten wir doch noch die letzten uns noch unbekannten Aussenverteidigungsanlagen auf unseren Chip bannen. Und vergleichsweise einfach liessen sich diese
dann im Wald aufspüren.
Gefunden haben wir heute auch die letzte gebaute Anlage der Festung Sargans - Eine "Bison" Stellung - von der wir jedoch nicht sagen dürfen, wo sie liegt, da sie noch nicht entklassifiziert
ist. Auch hier haben wir noch das eine oder andere interessante Foto geschossen.
Auf dem Hinweg hatten wir von der Autobahn aus gesehen, dass bei einer Scharte der Festung Schollberg 2 sich die Tarnung gelöst hatte und so fuhren wir auf dem Rückweg noch dort vorbei, um
die freiliegende Scharte zu fotografieren. Weil wir schon mal in der Gegend waren, musste bei dem hervorragenden Licht auch noch der eine oder andere Aussenbunker nochmals daran glauben.
Nun waren wir aber von einem langen Tag an der frischen Luft endgültig müde und so fuhren wir reich bepackt mit neuem Material heim Richtung Bodensee.
Seid gespannt auf einige exklusive Fotos, wie sie noch auf keiner anderen Festungs-Seite bisher im Internet zu sehen waren. Unser Foto-Rückblick gibt euch schon einige Eindrücke davon.
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Rückblick






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13.01.08: Auf Innenbesichtigung mit dem AFOM
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Das Jahr 2008 hat für unser Igel-Projekt gleich ein weiteres Highlight bereitgehalten. Nachdem wir bereits vor einiger Zeit mit Herrn Gabathuler vom
Verein AFOM das AW Magletsch fotografieren konnten, hatten wir für den gestrigen Samstag eine weitere Besichtungstour für
Anlagen geplant, die ebenfalls unter den Fittichen des Vereins AFOM stehen. Und dieses Vorhaben konnte nicht einmal das extrem schlechte Wetter verhindern und so wurde dieser Tag ein Tag der
vielen Highlights.
Zuerst trafen wir uns bei der Sperre Plattis, um den dort integrierten Bunker Plattis fotografisch zu dokumentieren. Dieser Bunker wurde in der letzten Zeit von den Mitgliedern des Vereins
AFOM mit sehr viel Liebe zum Detail wieder eingerichtet, sodass er sich nun wieder im Glanz der alten Zeit neu und sehr schön präsentiert. Bereits hier konnten wir einen tiefen Einblick in die
Geheimnisse eines Bunkers fotografieren und mitnehmen.
Von Plattis aus ging es dann weiter zum Schollberg, wo wir zuerst die Möglichkeit hatten, den Bunker Centurion Nord, der sich in unmittelbarer Nähe des Eingangs zum Schollberg 3 befindet,
anzuschauen. Gleich beim Betreten des Centurion merkt man, dass es sich um eine neuere Anlage handelt, die erst 1991 erbaut wurde. Eine besondere Herausforderung war es hier,
den Centurion-Turm zu fotografieren, da es hier natürlich so eng ist, wie in einem Panzer. Hat man doch für den Bau der Centurion-Bunker lediglich den Turm des Panzers in einen Bunker eingebaut.
Die Zeit vergeht rasch beim Fotografieren und so mussten wir uns dann sputen, da wir ja in den Schollberg 3 wollten. Zu diesem Zweck hatte Herr Gagathuler organisiert, dass im nahen Bergwerk
nicht gesprengt wird, da der Schollberg 3 nicht betreten werden darf, wenn gesprengt wird. Auch hier erwartete uns etwas, was wir noch nie gesehen hatten. Sind doch sämtliche Wände lediglich
herausgesprengt und deshalb roh zu sehen. Auch hier gelangen uns einige eindrückliche Bilder dieser aussergewöhnlichen Anlage. Als Highlight bekamen wir dann auch noch eine PAK auf einer
Pivot-Lafette zu sehen, was wir in dieser Form bisher noch nicht gesehen hatten.
Als wir wieder aus dem Schollberg 3 herauskamen, hatte es begonnen zu schneien. Herr Gabathuler bot uns jedoch trotzdem an, den nahe gelegenen Bunker Rheinau 1, der mit einem zusätzlichen
Beobachterturm ausgestattet ist, zu zeigen. Das liessen wir uns natürlich nicht nehmen. Auch dieser Bunker wurde vom Verein Afom wieder liebevoll restauriert und instand gesetzt.
Am Schluss angelangt, kamen wir durch das Gespräch noch darauf, dass der Verein Afom auch Zutritt zum Bunker Rheindamm 5 hat. Dieser befindet sich zwar im Eigentum der Rheinkorrektion, wird
aber ebenfalls von Verein AFOM betreut. Und hier erwartete uns ein weiterer Höhepunkt des gestrigen Tages. Unterhalb des im Bautyp Schindler 2 errichteten eigentlichen Bunkers befindet sich
die Unterkunft, die wunderbar mit Holz ausgekleidet ist und auf engstem Raum ein lebensnotwendiges Minimum bietet.
Nach dieser anstrengenden Tour war ein langer Besichtigungstag zu Ende und wir gingen mit viel gutem Fotomaterial nach Hause. In der nächsten Zeit werden wir daher bereits bestehende Fotosets
mit den "Innen"-Fotos ergänzen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön nochmals an den Verein AFOM, der mit seinen
engagierten und tatkräftigen Mitgliedern diese Anlagen so schön hergerichtet hat. Im Besonderen danken wir Herrn Gabathuler, der uns fachkundig und mit grossem Wissen durch die Anlagen
geführt hat. Durch seine Arbeit gerät ein grosser Teil der Wehrgeschichte des Sarganserlandes nicht in Vergessenheit, und mit seiner Hilfe konnten wir einen Teil davon eindrücklich
fotografieren. Es ist schön zu sehen, dass es immer noch so viele engagierte Menschen gibt und wir empfehlen allen, diese Anlagen anlässlich einer Besichtigung einmal genauer zu erkunden.
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Rückblick





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05.01.08: Im Inneren vom IW Steinig Tisch
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Das neue Jahr hat für unser Igel-Projekt gleich ein erstes Highlight bereitgehalten. Nachdem wir schon im September anlässlich einer offiziellen Veranstaltung das Infanteriewerk Steinig
Tisch von Innen fotografieren wollten und diesen Versuch wegen Massenansturms (siehe News vom 1.9.07) aufgegeben haben, kamen wir dafür gestern in den Genuss einer privaten Führung. Das
IW Steinig Tisch befindet sich heute im Besitz der Gemeinde Thal. Ein kurzes Telefonat mit der Gemeinde Thal genügte schon, dass wir gestern mit Herrn Herzog - einem ehemaligen
Festungswächter - als kompetenten Führer die Gelegenheit bekamen, das IW Steinig Tisch von Innen zu fotografieren.
Das IW Steinig Tisch ist heute komplett ausgeräumt. Als einziges sind die elektrischen Leitungen erhalten geblieben. Alles andere wurde ausgebaut und die Festung komplett geleert. Trotzdem
war es für uns interessant nach den AW die wir gesehen haben, auch einmal ein IW zu sehen. Dieses entpuppte sich zu unserer Überraschung als äusserst gross. Durch lange Stollen und viele
Treppen ging es zu 5 Kampständen in Kavernen und am Ende über unzählige Sprossen 40m hinauf in der "Turm". Schade, dass dieses Werk heute leer ist. Durch unsere Besuche in anderen
Werken, können wir uns ungefähr vorstellen wie es einmal ausgesehen haben mag.
Wenn man schon einen so kompetenten Führer zur Hand hat, ergeben sich viele interessante Themen. So konnte er uns einige Fragen zu umliegenden Bunkern und Sperren beantworten. Als wir uns
nach weiteren Anlagen zur Sperre Halden erkundigten, hat er uns gleich hingeführt. Und siehe da, plötzlich standen wir vor einigen grossen Infanteriewerken, die wir bisher noch nicht
gekannt haben. Zwar ahnten wir, dass dort noch was sein könnte, aber nun haben wir es gleich vorgeführt bekommen. Leider war die Sonne kurz nach 16 Uhr schon zu tief, als dass wir noch
alles fertig fotografieren konnten. Wir werden die nächsten Tage nochmals zum Halden und zum Steinig Tisch fahren, um von Aussen nochmals einige Fotos zu machen. Das Resultat dieser
Fotoexpeditionen wird ein umfangreicher Update mit vielen neuen Informationen über diese beiden Anlagen sein, den wir in den nächsten Tagen aufschalten werden. Seid gespannt, warten doch
mit dem IW Halden noch einige Überraschungen auf euch.
An dieser Stelle, ein ganz herzliches Dankeschön an die Gemeinde Thal. Im Besonderen bedanken wir uns bei den Herren Frischknecht und Herzog vom Bauamt, welche uns diese Begehung möglich
gemacht haben. Durch ihren Beitrag wird ein Teil der Wehrgeschichte der Region - zumindest fotografisch - erhalten bleiben und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mögen sich
andere offizielle Stellen und Vereine ein Beispiel daran nehmen.
Update 05.01.08.: Wir haben gestern noch das tolle Wetter genutzt und dort weiter gemacht, wo wir am Vortag aufhören mussten. So haben wir für euch die Werke Halden und Steinig Tisch
noch einmal gründlich von aussen fotografiert, und so viel neues und noch unbekanntes Bildmaterial zusammen getragen. Freut euch über zwei umfangreiche Updates der beiden grossen
Infanteriewerke Halden und Steinig Tisch in den nächsten Tagen.
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