| Igel Blog und News 2007 |
Rückblick



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01.01.08: Igel-Jahresendsuche bei trübem Wetter
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Der letzte Tag des Jahres 2007 präsentierte sich leider nicht gerade mit schönem Wetter. Trotz des trüben und nasskalten Tages liessen wir uns jedoch nicht abhalten, zum Abschluss des
Jahres 2007 noch einmal unsere freie Zeit zu nützen und auf Bunkersuche zu gehen. Bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung und unter diesem Motto ging
es für uns Richtung Trübbach, wo wir ein paar Gegenwerke und Bunker zu den IW Bühl und Richtbühl fotografieren wollten.
Dort angekommen ging es dann weiter zu Fuss zu abgelegenen Bunkern und wieder war es uns eine Freude, die versteckt liegenden Bunker aufzufinden und zu fotografieren. Es ist wie bei einer
Schatzsuche: Das Erfolgserlebnis liegt oft darin, die versteckt liegenden Bunker doch zu finden. Nachdem wie die Bunker hier ausgiebig abgelichtet hatten, machten wir uns auf die Suche nach
weiteren Bunkern bei den Rheinübergängen von Sevelen und Buchs. Die paar wenigen Zuckerstockbunker waren schnell gefunden und dann auch von uns fotografiert.
Nachdem das Wetter immer schlechter wurde, machten wir uns auf den Heimweg und siehe da, in der Gegend St. Margrethen hatte der Himmel doch noch ein Einsehen mit uns und zeigt sich von der
freundlicheren Seite. So liessen wir es uns dann doch nicht nehmen, dort nochmals ein paar Bunker der Sperre Bruggerhorn zu fotografieren, die man erst gut sehen kann, wenn die Blätter so
wie jetzt im Winter von den Bäumen gefallen sind. So hatte dieser Tag und das Jahr 2007 einen versöhnlichen Abschluss für uns. Für 2008 freuen wir uns auf weitere erfolgreiche Shootings und
auf weitere tolle Bunkersuchen.
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28.12.07: Unterwegs im sonnigen Seeztal und am Rhein
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Nachdem wir die Weihnachtsfeiertage leider gesundheitsbedingt daheim verbracht haben, hatten wir wenigstens einmal Zeit etwas auszuruhen. So waren wir dann gestern wieder soweit auf dem
Damm, dass uns nichts mehr daheim halten konnte. Ein Blick auf die Webcam hat uns gezeigt, dass im Sarganserland die Sonne schien. Also Sachen gepackt und raus aus dem Nebel.
Seit langem haben wir geplant, bei schönem Wetter das AW Passati und den Nord-Teil der Seeztalsperre zu dokumentieren. Gestern war es dann endlich soweit. Das AW Passati liegt direkt
oberhalb von Sargans in einer Felswand. Nach einem kleinen Fussmarsch haben wir den Eingangsbereich erreicht und dokumentiert. Die Scharten sind leider nicht zugänglich, aber dank einem
grossen Teleobjektiv konnten auch sie sich uns nicht entziehen.
Als nächstes standen die Bunker und Sperren in den Rebbergen zu Heiligkreuz auf dem Programm. Dazu ging es dann kurz getrennte Wege. Einer ging nach links, der Andere nach rechts. Die
Wanderung führte uns vorbei an den idyllischen Rebbergen und zusammen mit der Sonne und dem blauen Himmel entstanden so tolle Fotos der Anlagen. Die Bunker liegen mehr oder weniger gut
getarnt mitten in den Rebbergen. Zumindest bei der Tarnung hat man sich viel Mühe genommen, wurden doch falsche Fenster und Türen auf die "Ställe" aufgemalt. Hier bei einem dieser Ställe
haben wir uns dann wieder beide gefunden und eine Pause bei Schoggi und Schorle gegönnt. Etwas Stärkung zwischendurch muss ja auch sein. Nachdem auch dieser Teil abgeschlossen war, wollten
wir die Sonne noch etwas weiter ausnutzen.
Darum ging es dann schnell nach Fläsch hinauf, wo noch ein kleines Infanteriewerk auf uns wartete. Von dort fuhren wir dann noch an den Rhein, um noch den Bunker Ellstein bei der alten
Grenze zu Lichtenstein zu fotografieren. Nach einer kleinen Wanderung war auch dieser gefunden. Die Sonne belohnte unsere Mühen mit einem tollen Licht und so haben wir auch hier einige
tolle Fotos bekommen. Als Abschluss haben wir noch einige Fotos beim Schollberg 2 nachgeholt, welche das letzte Mal wegen dem Nebel nicht so toll wurden.
So ging nach 6 Stunden auch dieser Tag zu Ende. Als Belohnung für unsere Mühen gab's für uns viel Sonne und das Kopfweh war weg - und für euch wieder neue interessante Fotos. Wie immer
demnächst auf diesem Sender. ;-)
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22.12.07: Neblige Igelsuche
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Mal gewinnt man, mal verliert man. So könnte man unsere gestrige Igelsuche kurz zusammenfassen, zumindest was das Wetter betrifft. Gestern haben unsere Weihnachtsferien begonnen und wegen
einiger privater Angelegenheiten mussten wir unser Igel-Shooting auf Freitag vorverlegen. Nachdem wir letzten Samstag tolles Wetter hatten, war gestern der Nebel vorherrschend. Somit
mussten wir unser ursprüngliches Programm kurzfristig ändern.
Zuerst sind wir der Sonne nach hinauf nach Pfäfers. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es dort noch ein kleines Infanteriewerk gibt. Die Fahrt wurde belohnt mit strahlendem Sonnenschein
und prächtiger Bergsicht. Leider hat der Schnee dafür gesorgt, dass die Scharten nicht zugänglich waren. So blieb es dann bei Fotos aus der Ferne. Danach schnell nach Bad Ragaz und den
Artilleriebunker Tamina noch abgelichtet. Der Nebel hielt sich hartnäckig und so haben wir beschlossen, den Süd-Teil der Seeztal Sperre zu fotografieren. Ein Bunker ist heute in einen
Marienwallfahrtsort integriert, und der andere Teil eines Kreuzweges. Krieg und Frieden liegen doch oft sehr nahe beieinander und in der Vorweihnachtszeit kommen auch besinnliche Gedanken
zu all den Bunkern auf. Auch wenn sie für Krieg gebaut wurden, haben sie den Frieden bewahrt.
Als dritten Teil haben wir uns zum Schollberg 3 begeben. Dieser birgt am alten Römerweg einige MG und Pak-Stellungen, welche wir bisher ausgelassen hatten. Dank dem Herbst und den gefallen
Blättern, waren die Scharten besonders gut zu sehen. Der Nebel sorgte für eine gleichmässige Beleuchtung, und so haben wir tolle Bilder dieses interessanten Infanteriewerkes von aussen
bekommen. Eine Innenbesichtigung haben wir für 2008 geplant. Mehr dazu wenn es soweit ist.
Danach ging es kurz getrennte Wege. Während Christiane noch den Schollberg Centi nochmals ablichtete - welcher dank den gefallenen Blättern besonders gut zu sehen ist - ist Zarko den
Römerweg abgelaufen und hat dabei noch einige Bunker und Unterstände fotografiert. So ging dann auch dieser anstrengende, kalte und neblige Tag zu Ende. Die Resultate werdet ihr wie immer
auf unserer Page zu sehen bekommen.
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16.12.07: Auf historischen Pfaden auf dem Castels
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Nach vier Wochen (vor allem wetterbedingter) Pause freuten wir uns so richtig darauf, wieder einmal auf Bunkersuche zu gehen. Trotz des angekündigten Hochnebels präsentierte sich der
gestrige Samstag bereits in der Früh von seiner schönsten Seite und so zog es uns trotz der Kälte ins Freie, um wieder einmal die schönsten Seiten der Festung Schweiz zu entdecken.
Ausserdem gibt es gegen die Kälte ja warme Kleider und beim Laufen werden sogar die kältesten Finger wieder warm.
Da wir bereits im Herbst eine Entdeckungstour in Castels gemacht hatten und dort bereits begeistert von dortigen Landschaft zurückkehrten, entschlossen wir uns - nachdem wir inzwischen
auch noch bessere Karten auftreiben konnten - noch die restlichen noch fehlenden Bunker und Scharten von Castels aufzustöbern.
Bereits in Mels angekommen, musste natürlich gleich der erste Bunker fotografiert werden, der die Strasse von Mels nach Castels bewacht. Weiter ging es dann in die Höhe, immer bewacht vom
Gonzen, der sich gestern wunderbar im Schneekleid präsentierte. Oben angekommen, nützten wir das hervorragende Licht aus, um noch fehlende Bunker in der Nähe der Festung zu fotografieren.
Trotz guter Karten verstecken sich Bunker manchmal ausgezeichnet in der Landschaft. Und so liess sich einer von diesen nicht und nicht finden. Das ratlose Suchen von Zarko wurde von einem
dort ansässigen Bauer beobachtet, der sich dann einmal erbarmte und fragte, was denn da so eifrig gesucht wird. Und siehe da, der freundliche Bauer wusste nicht nur, wo der Bunker war, er
gehört sogar ihm und er liess es sich dann nicht nehmen, uns diesen dann zu zeigen und uns sogar hineinschauen zu lassen. Das hat uns wieder einmal gezeigt, wie viele freundliche und
hilfsbereite Menschen es doch gibt. Zu erwähnen ist hier auf jeden Fall noch, dass dieser Bauer einen wunderbaren Alpkäse macht und wir es uns natürlich nicht nehmen liessen, ihm ein
grosses Stück davon abzukaufen. Danke nochmals an diesen freundlichen Bauer.
Auf der anderen Seite des Bunkers befindet sich ein Buchen- und Eichenwald, unter dem die Festung Castels errichtet ist. Dort findet sich ein Naturparadies, dessen Tierwelt wir bei dieser
Gelegenheit erleben durften. So sahen wir unzählige Spechte, viele andere wunderschöne Vögel und sogar einen Fuchs aus der Nähe. Der dort befindliche Melser Geoweg ist im Übrigen auch
äusserst interessant, befinden sich über der Festung Castels doch einige geologische Besonderheiten.
Auf unserer Wanderung fanden wir schliesslich noch einen MG-Stand, der zwar ziemlich versteckt war, aber sich unserer Kamera doch nicht entziehen konnte. Als Besonderheit und etwas, das wir
auf unserer Suche noch nie gesehen hatten, entdeckten wir dann noch einen Brieftaubenschlag! Unglaublich, wie ausgeklügelt die Anlagen alle waren und wie sehr sich eine Entdeckungsreise auf
Castels - und natürlich auch bei den anderen Anlagen - immer wieder lohnt.
Weiter ging die Suche, wartete doch noch die Batterie West darauf, auf unseren Fotos verewigt zu werden. Leider haben wir sie nicht sofort gefunden und so haben wir die Bttr West dann
ausgelassen. Die Müdigkeit und Kälte machte uns doch langsam zu schaffen. Noch schnell ein paar Unterstände, Lmg Bunker und den letzten Panzerturm fotografiert, und wir waren am Ende der
heutigen 5 stündigen Wanderung angelangt.
Müde, ausgefroren, aber sehr zufrieden machten wir uns auf den Heimweg im Bewusstsein, euch wieder neue Bilder von Anlagen zeigen zu können, wie sie bisher noch nicht im Internet zu sehen
waren. Seid gespannt darauf. Die noch offenen Anlagenteile holen wir ein anderes Mal nach.
Nachtrag 20.12.: Sollte jemand unserer Besucher im Besitz eines Grundriss-Plans der Festung Castels sein, oder uns Angaben über die genau Lage der Bttr West im Gelände machen können,
so würden wir uns über eine Email freuen. Danke im Voraus.
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30.11.07: Einen Monat online - Eine erste Bilanz
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Es ist nun genau einen Monat her, seit wir diese eigene Projekt-Seite gestartet haben und damit Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Wie jeder weiss, dauert es erst einmal eine neue Seite im Internet
publik zu machen, so dass sie auch gefunden wird. Trotzdem haben wir bereits im ersten Monat fast 1000 Besuche auf unserer Projekt-Seite verzeichnen dürfen, welche mehr als 10'000
Page-Views und 120'000 Hits generiert haben. Ebenso haben wir zahlreiche E-Mails bekommen von anderen Menschen, welche ebenso am Thema der "vergessenen Igel" interessiert sind. Aus diesen
Kontakten haben sich bereits Besuche in Anlagen ergeben. Ein toller Start! Damit haben wir nicht gerechnet, dass die Resonanz so gross sein wird.
An dieser Stelle ein herzliches Danke an alle Besucher, an alle, die uns geschrieben haben und an alle, die uns ihre Hilfe bei unserem Projekt angeboten haben. Die Namen der Vereine und
Organisationen werden wir bei den jeweiligen Fotos erwähnen und noch einzeln gebührend verdanken. Darum hier erst einmal ein grosses DANKE an alle zusammen.
Der Herbst ist nass geworden und so sind wir zur Zeit damit beschäftigt, unsere nächsten Touren zu planen. Durch die Kontakte, die sich ergeben haben, hoffen wir, dass eine oder andere Werk auch
von Innen fotografieren zu dürfen. Diesen privaten Vereinen und Organisationen ein grosses Danke im Voraus.
Trotzdem wollen wir auch nicht verschweigen, dass auch heute noch es mehr als schwer ist, von offizieller Seite auch nur eine kleine Hilfe zu bekommen. Unsere Anfragen, ob wir vielleicht einmal
das eine oder andere Werk auch von Innen fotografieren dürfen wurden negativ beantwortet. Die Anlagen seien bereits "von Profis" fotografiert und daher sei es nicht notwendig, dass noch Anderen Zutritt
gewährt würde. Es stellt sich uns darum die Frage, ob es Sinn sein kann, Fotos in Archiven abzulegen für Historiker kommender Generationen - sie aber der heutigen Generation vorzuenthalten.
Gerade in der heutigen Zeit würde es nicht schaden, etwas mehr positives Geschichtsbewusstsein zu schaffen.
Ebenso gibt es Vereine, die sich strikte weigern, Aussenstehenden Zugang für fotografische Zwecke zu gewähren. Sei es weil sie "eigene Fotografen" haben und so keinen Bedarf sehen, dass noch jemand
anders auch ein Foto macht - sei es, weil sie nicht wollen, dass Fotos veröffentlicht werden weil sie fürchten, es würde dann weniger Besucher in ihrer Anlage geben. Dabei kann ein Foto niemals
das emotionalle Erlebnis eines Besuchs ersetzten. Das wäre ja wie wenn berühmte Feriendestinationen Fotos ihrer Sandstrände oder Bauwerke verbieten würden. Sind es doch erst schöne Fotos solcher
Orte, oder ausführliche Dokumentationen, welche die Lust wecken den Ort selber besuchen zu wollen.
Seiten wie unsere und die von anderen Bunker-Fans zeigen, dass das Interesse an diesem Teil der Geschichte sehr gross ist. Darum ist diese ablehnende Haltung von offizieller Stelle und einzelnen
Vereinen für uns ein Rätsel. Schade, geht so noch mehr dieses spannenden Teils der Geschichte verloren.
Von solchen uns unveständlichen Einstellungn lassen wir uns aber nicht abhalten. Gerade wegen den positiven Erfahrungen, die wir im Heldsberg oder
Magletsch hatten, werden wir das Projekt weiter verfolgen und versuchen euch Bilder zu zeigen, wie wir die "vergessenen Igel" sehen.
Unterstützt diese herzlichen und offenen Vereine mit einem Besuch ihrer Anlage! Übrigens, am Sonntag dem 9.12.2007 ist die letzte freie Führung - bis April 2008 - duch die Festung Magletsch. Der Verein
AFOM freut sich über Eueren Besuch!
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18.11.07: Magletsch reloaded
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Bereits am Morgen begrüsste uns die Sonne an einem strahlend blauen Himmel, nachdem es in der letzten Woche das erste Mal in diesem Jahr geschneit hatte. Letzten Sonntag gingen wir bereits
bei der offiziellen Führung, die jeden zweiten Sonntag im Monat stattfindet, mit, um die Festung Magletsch auch einmal von Innen fotografieren zu können. Schon vorher hatten wir jedoch
Kontakt mit dem Verein AFOM, der die Festung pflegt, aufgenommen und es hat sich dann deren Historiker bereit erklärt, uns auch noch die eine oder andere versteckte Rarität zu zeigen.
So ging es am Samstagmorgen Richtung Magletsch, wo wir von Herrn Gabathuler empfangen wurde, der uns dann fachkundig und sehr kompetent durch die Festung führte. Einige Stunden ging es
da Schrägstollen, steile Treppen und Leitern hinauf und hinunter. So konnten wir auch noch die letzten Highlights dieser imposanten Festung von Innen fotografieren.
Nach einer kleinen Verschnaufpause und einem sehr interessanten Gespräch durften wir auch noch das Gegenwerk Brögstein besichtigen, wo die vollkommen erhaltene und äusserst liebevoll
gepflegte Mannschaftsunterkunft zu besichtigen war. Dieses Werk ist von Magletsch völlig unabhängig, also trotz der örtlichen Nähe nicht mit diesem verbunden. Auch Brögstein wird vom
Verein AFOM betreut, der dieses Werk liebevoll pflegt und hegt. So ging ein kurzweiliger und sehr infomativer Vormittag viel zu schnell zu Ende. An dieser Stelle danken wir Herrn Gabathuler
und dem Verein AFOM sehr herzlich für das freundliche Entgegenkommen. Wir dürfen uns noch auf weitere Foto-Führungen in
anderen Werken der Festung Sargans freuen, die auch vom Verein AFOM betreut werden.
Weil ein so schöner Wintertag war, beschlossen wir, noch nicht aufzuhören, sondern noch einige Fotos von Bunkern, die entlang des Rheins liegen zu machen. Erstmals ging es zum Ellhorn,
dass erst nach dem Zweiten Weltkrieg den Liechtensteinern abgekauft wurde zum Zweck, dort ein Gegenwerk zum Schollberg zu errichten. Weiter ging es entlang des Rheins, wo wunderschöne
Winterfotos von den dort situierten Bunkern entstanden. Mit der Zeit wurde es dann aber auch uns zu kalt und so ging ein wunderbarer Wintertag dem Ende zu.
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12.11.07: Magletsch von Innen
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Nachdem der Winter beschlossen hatte, Einzug zu halten, war es eine gute Gelegenheit für uns, unser Igelprojekt nach Innen zu verlegen. Von April bis Dezember findet jeden zweiten Sonntag
eine freie Führung durch die Festung Magletsch statt. Darum haben wir die Gelegenheit gestern beim Schopf gepackt und sind nach Magletsch gefahren. Diese Idee hatten offenbar andere auch,
und so versammelten sich ca. 35 Personen am Eingang.
Unter fachkundiger Führung von drei Mitgliedern des Vereins Artillerie Fort Magletsch (AFOM), ging es durchs Werk. Der untere Teil von Magletsch wird noch militärisch als Kaserne genutzt,
und so konnte nur der Eingangsbereich mit der Drehscheibe für die Lastwagen besichtig werden. Mit einem Lift ging's dann 30 Meter hinauf in den zweiten Stock, wo die Kampfinfrastruktur
ungebracht war. Zuerst wurde das Konzept der Festung Magletsch und Sargans mit einer Präsentation kurz erläutert und näher gebracht. Nachdem die Gruppe dann gedrittelt wurde, wurden die
Highlights der Anlage dem interessierten Publikum näher gebracht.
So konnte der eindrückliche Maschinenraum mit seinen drei grossen Sulzer-Diselmotoren besichtig werden. Von dort ging's dann weiter zur Batterie West, wo eine voll ausgerüstete Bunkerkanone
7.5 cm und ein Maschinengewehrstand besichtig werden konnte. Daneben gab es auch andere Infrastrukturteile zu sehen, wie Küche, Waschraum, Spital, Esssaal und Schlafraum. Leider mussten
diese Teile in einem der grossen Munitionsmagazine nachgestellt werden, weil die Originalinfrastruktur im ersten Stock nicht mehr vorhanden ist. Höhepunkt war dann der Aufstieg über 140
Treppen zur Turmkanone Nummer 1, welche auch von innen besichtigt werden konnte. Nach 3 Stunden Laufen über unzähligen Treppen und sicher 2 km Gängen ging dieser interessante
Sonntagnachmittag auch zu Ende.
Ein Besuch in dieser Festung lohnt sich für alle Geschichtsinteressierte. Nicht nur, dass die Führer kompetent sind und viel Wert auf geschichtliche und historische Informationen gelegt
wird, ist die Anlage an sich schon imposant und einen Besuch wert. Entstanden sind so viele interessante Fotos, welche die Fotos die wir von Aussen geschossen haben sehr gut ergänzen
werden.
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04.11.07: Im Nebel über Stock und Stein....
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Den Feiertag und Samstag haben wir wieder im Sarganserland verbracht. Die unzähligen Anlagen sind weit verstreut und so wird es noch eine Weile dauern, bis alles dokumentiert ist.
Leider hat sich der Herbst im Rheintal von seiner nebligen Seite gezeigt, aber davon liessen wir uns auch nicht abhalten. Die Dokumentation der Sarganser Au konnten wir abschliessen
und sind dabei über einige Besonderheiten gestolpert. Highlight hier war eine Bachsperre sowie eine gut erhaltene Tankmauer, die auch in die Autobahn integriert ist.
Eines der Schlüsselwerke sind die drei Werke Schollberg 1 bis 3. Auch diese Anlagen haben wir dokumentiert und auch hier zeigten sich die Erbauer der Festungen als Meister der
Tarnung. Trotz Karte war es nicht immer ganz einfach, alle Stellungen zu finden. Am Schollberg sind auch noch zwei besondere Anlagen zu finden. Es sind dies zwei Centurion Bunker,
welche gegen Ende der 80er Jahre erst erbaut wurden, nur um kurz danach wieder ausgemustert zu werden.
Mit den Infanteriewerken Richtbühl und Bühl haben wir zwei weitgehend unbekannte Anlagen erkundet. Richtbühl weisst eine Besonderheit in Form einer Infrarot-Scheinwerfer Stellung
auf, wie wir sie bisher noch nirgends gesehen haben. Das etwas kleinere Werk Bühl am Fusse von Richtbühl liegt direkt an der stark befahrenen Hauptstrasse und ist durch seine perfekte
Tarnung nicht zu erkennen. Dank zwei ehemaligen Festungswächtern, welche wir zufällig nach dem Weg fragten, erhielten wir Informationen aus erster Hand.
Um das Artilleriewerk Tschingel abzuschliessen, waren noch einige Fotos vom Eingangsbereich notwendig. Die Besonderheit ist hier die Transportseilbahn zum Eingang hoch oben im Fels.
Auch davon sind uns einige gute Aufnahmen gelungen, womit auch dieser Teil der Dokumentation beendet ist.
Den Abschluss für dieses Wochenende machte das Artilleriewerk Castels oberhalb von Mels. Die in einem einzigartigen Geopark gelegene Anlage erwies sich als sehr heimtückisch. Obwohl
wir Karten der Anlagen hatten, war es uns nur zum Teil möglich die Stellungen zu finden. Der dichte Wald und die groben Gesteinsformationen tarnen die Anlagen perfekt. Trotzdem ist
es uns gelungen, die drei Panzertürme zu finden. Das besondere am Werk Castels ist die Tatsache, dass einer der Panzertürme KEINE Tarung in Form eines Holzhäuschens auf sich trägt.
Darum ist es uns möglich, euch zu zeigen wie Panzertürme aussehen, wenn sie "oben ohne" sind. ;-)
Die Fotos davon werdet ihr in den nächsten Wochen in unserem Projekt "vergessene Igel" ausführlich zu sehen bekommen.
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01.11.07: Unsere neue Projekt-Domain www.festung-schweiz.ch
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Unser Igel-Projekt wird immer grösser. Darum haben wir beschlossen, dass wir es besser im Web auffindbar machen wollen und haben per heute eine neue Domain eröffnet. Unter der URL
www.festung-schweiz.ch werdet ihr in Zukunft die Fotos unserer Igelsuche finden können.
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29.10.07: Herbstliche Igelsuche im Sarganserland
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Das Bunkersuchen macht sehr viel Spass. Und weil wir dieses Wochenende kein Beauty-Shooting anstehen hatten, machten wir uns auf die Socken, um im Schweizer Rheintal weitere
Festungen und Bunker zu erkunden. Am Samstag morgen machten wir uns nach einem gemütlichen Frühstück, welches wir vor der Abreise von Timea noch mit ihr verbrachten, bepackt mit
unseren Fotoapparaten, einem kleinen Picknick und unseren Wanderschuhen auf in Richtung Sargans.
Wir hatten uns vorgenommen, Magletsch, ein Artilleriewerk bei Oberschaan zu erkunden. Zuerst ging es aber nach Plattis, wo es noch einen unter Naturschutz stehenden Panzergraben
samt Werk zu entdecken gab. Erstaunlich, wie sich so wehrhafte Igel in die Landschaft integriert haben, und dass Panzergräben sogar zum Naturschutzgebiet und somit zu einem Refugium
für die Flora und Faune wurden. Von dort ging es dann weiter nach Magletsch, wo eine Unmenge Motive auf uns warteten. Leider wollte sich der Hochnebel an diesem Tag nicht auflösen,
und so hatten wir den ganzen Tag mit ein wenig trübem kühlen Wetter zu kämpfen. Was uns jedoch nicht abhielt, durch die Wälder zu streifen und Felsen hinaufzukraxeln, um die eine
oder andere Scharte, diesen und jenen Unterstand und auch Geschütztürme zu fotografieren und zu entdecken.
Zum Schluss ging es dann noch zum Gegenwerk Brögstein, wo ebenfalls einen Bunker zu fotografieren gab. Vor wir nach Hause fuhren, musste auch noch der letzte Notausgang von Magletsch
gesucht und fotografiert werden. Müde aber zufrieden gings dann ab nach Hause.
Eigentlich hatten wir uns am Samstagabend vorgenommen, einen freien Sonntag zu machen. Als sich aber in der Früh die Sonne langsam zeigte, konnten wir nicht anders, als wieder unsere
Sachen zu packen und loszufahren. Zuerst ging es nach Ansstein. Und hier hatten wir wieder einmal Glück und eine sehr freundliche Frau liess uns über ein Privatgrundstück ganz nahe
an die Scharten heran. Es ist immer wieder schön, wie freundlichen Menschen man begegnet. Nachdem bei Ansstein alles dokumentiert war, verschoben wir uns zum Gegenwerk Fläscherloch.
Auch hier gab es einiges zu fotografieren und neu zu entdecken. Da wir nun schon mal in der Gegend waren, bewegten wir uns dann in Richtung Rhein zum Werk Ellhorn. Von hier aus ging
es weiter nach St. Luzisteig, wo auch einige Anlagen warteten. Zu guter Letzt fotografierten wir noch Tschingel von aussen und auch einige Bunker in der Sarganser Au mussten daran
glauben. Und so ging ein schöner Tag an der frischen Luft zu Ende. Die Bilder könnt ihr bald an der üblichen Stelle finden.
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21.10.07: Kreuzlingen Finale
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Anfang Oktober haben wir den Festungsgürtel Kreuzlingen fotografisch dokumentiert. Wie ihr bereits erfahren habt sind uns dabei einige "Igel" entwischt, die wir auch noch
dokumentieren wollten. Da das Wetter in den Bergen gestern auf Schnee stand, haben wir uns entschlossen in die andere Richtung zu gehen und den Festungsgürtel noch fertig
zu dokumentieren. Bevor wir das aber tun konnten, galt es die wärmeren Sachen aus dem Kleiderschrank zu holen, um dem kalten Wind zu trotzen.
Als erstes ging es nach Bottighofen, wo ein Igel noch auf seine Dokumentation wartete. Durch seine versteckte Lage ist er uns das letzte Mal fast entwischt. Im letzten Moment
haben wir ihn zwar gesehen, aber ihn für dieses Mal aufgespart. Hier haben wir dann auch unser neues Weitwinkelobjektiv ausprobiert und gleich spektakuläre Ansichten auf die
Speicherkarte gebrannt. Danach gings nochmals nach Castel, wo ein Bunker in einem Tobel mitten im Wald versteckt war. Nach einigem Suchen haben wir auch ihn gefunden,
und unser anstrengender Fussmarsch wurde mit tollen Perspektiven und Ansichten belohnt. Nach einem langen Fussmarsch haben wir dann noch die fehlenden Bunker in
Castel dokumentiert. Am Ende galt es noch zwei letzte Bunker in Triboltingen zu finden. Zwar war die Lage auf der Karte uns bekannt, trotzdem haben wir erst nach einigem Suchen
auch diese beiden Bunker - gut versteckt neben der Strasse in einem Tobel - gefunden.
Hier erlebten wir dann noch ein letztes Highlight. Einer der Bunker befindet sich in Privatbesitz direkt im Garten eines Einfamilienhauseigentümers. Als dieser sah, dass wir
uns für sein "ausgefallenes Wein- und Obstlager" interessieren, hat er uns zu einer Innenbesichtigung eingeladen. Hier erfuhren wir dann, dass der Grossvater des heutigen Besitzers Herr F.
das Land für den Bunker 1939 hergeben musste. 1998 konnt dann Herr F. den Bunker für 5000 CHF zurück erwerben. Die Schweiz wäre nicht die Schweiz, wenn Herr F. nicht noch nachträglich ein
Baugesuch hätte einreichen müssen - die Bunker wurden ja alle ohne Baugenehmigung erstellt - und den Bunker bei der Gebäudeversicherung nicht hätte versichern müssen. An dieser
Stelle ein Danke an Herr F. für die Gastfreundschaft und die Innenbesichtigung.
Damit haben wir nun den ganzen Kreuzlinger Festungsgürtel fertig dokumentiert. Freut euch mit uns auf einige spektakuläre und interessante Ansichten. Wir hoffen, ihr habt auch etwas
Spass an Fotos, bei denen einmal keine junge hübsche (nackige) Frau drauf ist. ^^
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Rückblick




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15.10.07: Goldene Herbstsonne - und die Spuren von grossen Igeln
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Der gestrige Sonntag präsentierte sich wie sich ein Herbsttag in unserem Gebiet so oft zeigt. Am Bodensee hing dichter grauer Nebel und liess nicht einmal ahnen, welch schöner
Sonnentag ausserhalb dieser dunklen grauen Decke vom Himmel lachte. So zog es uns samt unseren Fotoapparaten in die Höhe, um doch noch dieser trüben Suppe zu entkommen.
Ziel war diesmal die Sarganser Gegend, wo einige Verteidigungsanlagen Zeugen einer nicht allzu fernen Vergangenheit sind. Mit unserem Cabrio fuhren wir daher bis Bad Ragaz, wo sich
dann eine schmale Strasse in Richtung Pfäfers schlängelt und dann weiter den St. Margarethenberg nach Furggels führt. Bereits in Bad Ragaz hatten wir den Nebel hinter uns gelassen,
die Sonne lachte vom Himmel und brachte die Herbstfarben so richtig zum Leuchten.
Für den ersten Tag im Sarganserland suchten wir uns den höchsten Punkt der Verteidungsanlagen - nämlich das Artilleriewerk Furggels - aus. Durch seine besondere Lage mit Blick auf
das Rheintal, die Sarganser Ebene und die Churfirsten entstand hier ein Artillleriewerk mit vielen Bunker, Unterständen und Kasemattenstellungen. Diesen alten, grossen, vergessenen
Igel wollten wir entdecken und so ging es bewaffnet mit Fotoapparat und Wanderschuhen zu den ersten Bunkern. Nicht nur uns hatte es in die Berge gezogen und so begegneten wir vielen
sonnenhungrigen Wanderern und - in der Schweiz obligat - natürlich auch viel Kühen. Hier ging es dann auf und ab von Bunker zu Artillerietürmen zu Unterständen und zu
Kasemattenstellungen. Immer mit den wunderschönen Bergen im Hintergrund und mit dem Blick ins neblige Rheintal. In dieser idyllischen Gegend entstand ein Foto nach dem anderen und
so gönnten wir uns am Mittag dann ein romantisches Picknick. Danach aber ging es wieder an die Arbeit und gegen drei Uhr hatten wir es dann geschafft. Müde und sehr zufrieden hatten
wir die Dokumentation des Artilleriewerks Furggels abgeschlossen.
Weil der Tag noch so schön war und uns der Nebel gar nicht lockte, erkundeten wir noch per Cabrio die weiteren Anlagen wie Magletsch oder Castels, die wie bei nächster Gelegenheit
auch dokumentieren werden. Am Abend kehrten wir müde aber glücklich nach Hause zurück, und liessen diesen traumhaften Herbsttag bei unserem Lieblings-Mexikaner in Rorschach
ausklingen.
Freut euch mit uns auf die wunderschönen Herbstfotos von einer einmaligen Anlage in einer traumhaften Umgebung.
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07.10.07: Herbstwanderung um Kreuzlingen
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Nachdem wir letzten Sonntag bereits spontan das erste Mal den Kreuzlinger Festungsgürtel angefangen haben zu erkunden, haben wir uns für den gestrigen freien Samstag vorgenommen,
diesen Festungsgürtel weiter zu erkunden. Ausgerüstet mit Fotoapparat und Wanderschuhen ging es dann am Vormittag Richtung Bottinghofen, wo wir noch weitere Bunker suchen
wollten ... und sie dann auch fanden.
Leider präsentierte sich das Wetter nicht als strahlenblauer sondern aul neblig trüber Hersttag, was uns aber nicht davon abhielt, das Projekt in Angriff zu nehmen. Auch eine
Gruppe von deutschen Touristen wollte einen Teil des Festungsgürtel anschauen und so kamen wir dank des einheimischen Führers, den die Deutschen organisiert hatten auch dazu,
einen voll ausgerüsteten Bunker von innen zu sehen. An dieser Stelle möchten wir uns bei den überaus freundlichen Führern des Festungsmuseums Bottighofen bedanken, die uns zum
Fotografieren in den Bunker liessen, obwohl wir nicht zur Gruppe gehörten. Danach ging es per pedes weiter von Bunker zu Bunker, wobei sich uns das eine oder andere Kleinod
unter den Bunkern zeigte. Und auch die eine oder andere Panzersperre überraschte uns mit tollen Motiven.
Am Schluss langten wir müde - mit einigen Kilometern mehr auf dem Buckel - aber sehr zufrieden in Tägerwilen an, waren doch die meisten Bunker in dieser Gegend erkundet und auf
Fotos gebannt. Die fehlenden werden wir uns auch noch vornehmen. Die Fotos könnt ihr dann wieder in unserem Projekt
"Vergessene Igel" sehen.
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30.09.07: Spontane Igelsuche am Bodensee
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Es scheint eine goldige Regel zu werden, dass man als Fotograf so alle 2 Monate einmal versetzt wird. Nun, so hat es uns heute getroffen und das vereinbarte Model hat sich per
SMS entschuldigt. Früher hätten wir uns darüber aufgeregt - heute packen wir unsere Kamera und gehen der Sonne nach auf Igel-Suche. Ein Blick auf die Wetterkarte hat es
uns dann auch einfach gemacht, in welche Richtung es gehen sollte. Bei bestem Cabrio-Wetter hiess es ab ins Thurgau!
Rund um Kreuzlingen liegt der "Festungsgürtel Kreuzlingen". Ein Gürtel aus Bunker und Panzersperren welche um 1936 erbaut wurden sollte das Einfallstor in die Schweiz bei Kreuzlingen /
Konstanz schützen. Bemerkenswert ist hier, dass sehr viele alte Bunker gut getarnt an stark befahrenen Strassen liegen. So zum Beispiel die Bunker bei Bottighofen. Ebenso
bemerkenswert ist es, wie viele Bunker hier in Wohnsiedlungen integriert sind und perfekt getarnt sind. Das hat für uns natürlich jede Menge interessanter Fotomotive ergeben.
Leider ist aber der ganze Festungsgürtel zu gross, als das wir alles in einem Nachmittag hätten erkunden können. So wird uns die Gegend um Kreuzlingen und das Thurgau noch
öfters als Motiv dienen, wenn wieder mal ein Model absagt oder wir keine Lust haben uns mit "Damen" abzugeben. Ein Bunker hat die schöne Angewohnheit, dass er nicht absagt,
wenn er gerade keine Lust hat.
Die Fotos von unserem heutigen Ausflug werdet ihr dann wie gewohnt in unserem Projekt "Vergessene Igel"
zu sehen bekommen.
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23.09.07: Igelsuche im Appenzellerland
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Nachdem das für gestern geplante Shooting krankheitsbedingt vom Model auf Oktober verschoben werden musste (an dieser Stelle gute Besserung an sie), hatten wir wieder Zeit,
um bei wunderbarem Wetter mit unserem Cabrio auf Igelsuche zu gehen. Der Weg führte uns dieses Mal ins Appenzellerland, wo die Sperren von Knollhausen und Sonderegg (beide
in der Gemeinde Reute) und von Landmark (am Ruppenpass) auf uns warteten. Dank der guten Vorbereitung und Recherche ist es uns sofort gelungen die sehr gut versteckten Anlagen
zu finden und zu fotografieren.
Da es nix schöneres als Sonne und Cabrio gibt, haben wir noch eine kleine Extrarunde gedreht und bei schon dokumentierten Anlagen noch ein paar zusätzliche Fotos geschossen. Vielleicht
erkennt ja jemand von euch die eine oder andere Stelle, an der er oft dran vorbei fährt, ohne zu ahnen, was da am Wegesrand steht. Alles in allem war es ein Tag wie Ferien und das Material
werdet ihr demnächst in unserem Projekt "Vergessene Igel" zu sehen bekommen.
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01.09.07: Die Massen stürmen einen vergessenen Igel
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Anlässlich des Beginns des 2. Weltkriegs heute vor 68 Jahren, hat die Donnerstags-Gesellschaft aus Thal eine Wanderung über den Steinig Tisch mit anschliessender Besichtigung
der gleichnamigen Festung organisiert. Wie ihr ja wisst, haben wir euch diese Festung in unserem Projekt "Vergessene Igel"
bereits von aussen vorgestellt. Deshalb wollten wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und diesen Igel auch von innen besichtigen und fotografieren. Die Einladung zu diesem Anlass
stiess bei der Bevölkerung auf so grosses Interesse, dass die Organisatoren von ihrem eignen Erfolg total überrascht waren. An Stelle der erwarteten 100 Besucher waren weit über 200
interessierte Leute herbei geströmt. Weil nur maximal 110 Leuten Einlass gewährt werden konnte, begann dann ein Rennen zur Festung und jeder wollte bei diesen 110 dabei sein. Das ganze endete
dann in einem kleinen Chaos, wo weder die Informationen und Geschichte vermittelt werden konnten, noch eine geordnete Besichtigung der Festung möglich war. Einerseits erfreulich zu sehen,
welch grosse Resonanz so ein Anlass auslösst, jedoch schade, wenn der Anlass dann so verläuft. Jedenfalls zeigt uns das, dass das Interesse für die Geschichte rund um die vergessenen
Igel sehr gross ist.
Da unter diesen Bedingungen keine guten Fotos zu machen sind, haben wir uns entschlossen das Ganze abzubrechen. Wir haben die Zeit genutzt noch einige neue Anlagen rund um den Steinig Tisch
zu dokumentieren. Ebenso haben wir nochmals das Bruggerhorn in St. Margrethen besucht und einige Bunker in dessen Umgebung fotografiert. Den Update vom Steinig Tisch und die Bilder vom Bruggerhorn
werdet ihr demnächst in unserem Projekt zu sehen bekommen.
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12.08.07: Ein nicht ganz vergessener Igel von Innen
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Zur Fortsetzung unseres Projektes "Vergessene Igel" hatten wir uns für gestern die Festung Heldsberg
in St. Margrethen ausgesucht. Diese Festung wurde durch den Verein "Festung Heldsberg" vor Jahren gekauft und mit viel Engagement zu einem Museum umgewandelt. Auf unsere
Anfrage hin wurden wir sehr freundlich eingeladen, die Festung von Innen zu fotografieren und so standen wir dann am Samstag mit voller Ausrüstung vor dem Museum und wurden
dort von Herrn Kurt Weder begrüsst, der uns den ganzen Nachmittag durch die mehr als 1000m langen Stollen begleiten sollte.
Bereits am Anfang ging es durch einen langen dunklen Gang bis zum "Postplatz" und bereits hier überschlugen sich die Motive. So viele Eindrücke gab es auf den Kasten zu
bringen. Unter der sehr fachkundigen Leitung von Herrn Weder gab es so einiges zu entdecken und Herr Weder machte uns immer wieder auf die eine oder andere Besonderheit
aufmerksam. Beeindruckend wird in diesem Museum klargemacht, welche Verteidigung die Schweiz gegen das feindliche benachbarte Ausland aufgebaut hatte und wie sehr sie ihre
Stacheln zwar verborgen aber gleichzeitig jederzeit einsatzbereit gezeigt hat. In dieser Festung konnte eine ganze Festungskompanie verteidigen, leben und versorgt werden.
Mit den raffiniertesten Mitteln war an alles gedacht. In diesem Museum wird Geschichte lebendig und fast glaubt man, die Schatten der Vergangenheit herumhuschen zu sehen.
In die entlegensten Winkel der Festung wurden wir von Herrn Weder geführt und wir erklommen so manchen Bunker auf den schmalen Leitern. Mit unseren Kameras (diesmal
fotografierten wir mit beiden) versuchten wir unsere Eindrücke auf Fotos zu bannen und so manches Detail und so manche Lichtstimmung fingen wir mit unserer Kamera ein.
Die Festung zog uns in ihren Bann und so verging der Nachmittag im Fluge. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Festung Heldsberg für die freundliche Unterstützung und
besonders bei Herrn Weder für die äusserst interessante und kompetente Begleitung und empfehlen allen Geschichtsinteressierten, diese Festung auch einmal zu besuchen.
Weitere Infos zur Festung und dem Museum findet ihr unter www.festung.ch. Ein Besuch lohnt sich.
Am Schluss liess es uns aber noch keine Ruhe und wir fotografierten noch den Bunker Monstein, der direkt aber sehr verborgen an in Au an der Strasse nach St. Margrethen
liegt. Auch zwei im Wald versteckte Kampfstände der Festung Heldsberg sollte noch fotografiert werden, bevor wir müde aber mit tollen Fotos im Kasten nach Hause gingen. Die
Fotos werdet ihr dann in der kommenden Zeit auf unserer Page zu sehen bekommen.
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06.08.07: Die Igelsuche geht weiter
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Nachdem der gestrige Sonntag mit seinem tollen Wetter nicht dazu einlud, daheim zu verweilen, haben wir uns kurzerhand entschlossen unsere
Suche nach vergessenen Igeln für unser neues Projekt, fortzusetzen. Dazu mussten wir auch heute mit unserem Cabrio nicht weit fahren. Gleich bei St. Margrethen steht
die zum Museum umgewandelte Artillerie-Festung Heldsberg und die Sperre Bruggerhorn.
Mit der Erfahrung von unserer letzen Suche wussten wir schnell, wo wir zu suchen hatten, um schnell die Igel zu finden. Unsere Wanderung wurde dann auch belohnt mit vielen Einblicken
von nahe und der Erkenntnis, dass vor euerer Nase viele Igel versteckt liegen, ohne dass ihr es euch bewusst seid. In den nächsten Tagen werdet ihr die Bilder auf der Projektseite zu
sehen bekommen. Solltet ihr öfters bei St. Margarethen vorbei fahren so achtet einmal genau, ob ihr sie auch entdecken könnt. Ihr werdet überrascht sein zu sehen, wo überall am
Autobahnrand einer steht.
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29.07.07: Neue Projekte und die Suche nach vergessenen Igeln
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"Der Weg ist das Ziel". Diese Weisheit haben wir von Anfang an als Motto über unsere Fotoarbeit geschrieben. So wollen wir uns in fotografischer Sicht verbessern und
auch weiter entwickeln. Nachdem wir in der People-Fotografie nun doch schon einige Erfahrung gesammelt haben und die Gefahr besteht, dass sie zur Routine wird, möchten
wir uns nun auch in anderer Hinsicht der Fotografie widmen. Darum werden wir in Zukunft öfters Wochenenden für neue Projekte mit etwas anderen Hintergründen und Themen
reservieren.
Dieser Samstag war einer dieser reservierten Termine. Wir haben ein neues Projekt gestartet mit dem Titel "Vergessene Igel". In den kommenden Wochen und Monaten werden wir
deshalb immer wieder einmal die Zeit am Wochenende damit verbringen, die versteckten Spuren einer bedrohlichen Vergangenheit der Schweiz aufzuspüren und diese in fotografischer
Hinsicht festzuhalten.
Natürlich werden wir die Akt- und People-Fotografie deshalb nicht aufgeben - zu viele schöne Momente haben wir damit erlebt und hoffen wir damit noch zu erleben. Zuviele
aussergewöhnliche Menschen durften wir dadurch kennenlernen. Wir werden trotzdem in Zukunft Shootings mit Newcomern stark reduzieren und vermehrt nur noch mit
erfahreneren Models shooten. So bleibt uns dann auch die Zeit, um auch in andere Richtungen zu gehen, in die es uns zieht. Die Ergebnisse dieser neuen Reise werdet ihr wie
gewohnt auf unserer Page zu sehen bekommen.
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