A3925 - Eine Schweizer Rarität

A3925 - Eine Schweizer Rarität

Koordinaten: 651715 / 260220

Der Artilleriebunker A3925 "Stelli Nord" ist heute eine ganz besondere Rarität. Im Kring wurden an vielen Orten in der Schweiz solcher Artilleriebunker gebaut, um 8.4 cm Feldkanonen 1880 unterzubringen. Bei Kriegsausbruch waren diese Kanonen zwar schon veraltet, aber in grosser Stückzahl vorhanden. Darum baute man verbunkerte Stellungen für sie. Es wurde nur die noch vorhandene veraltete Munition abgegeben, aber keine neue Munition produziert. Das 2.AK beantragte zwar die Produktion von Pz-Granaten, aber auf diesen Antrag wurde wegen Rohstoffmangel nicht eingetreten.

Die Gz Br 3 erhielt z. B. für ihre 9 Kanonen 8,4cm Kanonen, pro Geschütz 300 Schrapnell-Granaten und 50 Kartätschen. ( Letztere: Schrotschuss zur Nahabwehr) Die Geschütze sollten nach dem 1. Weltkrieg wirklich verschrottet werden, waren aber 1939 noch immer vorhanden, weil die Schrotthändler kein Interesse an Ihnen hatten!!

Das Festungsmuseum Reuenthal hat diesen Bunker samt Feldkanone restauriert und wieder hergerichtet. Es ist der einzige Bunker in der Schweiz dieses Typs, welcher heute noch ausgerüstet zu besichtigen ist. Daher ist der Bunker ein Muss für jeden echten Bunker-Fan. Besichtigunstermine können beim Festungsmuseum Reuenthal ausgemacht werden. Danke an den Verein Festungsmuseum Reuenthal für die Einladung zur Besichtigung.

Foto Tag & Kategorien

EXIF Daten

Brennweite: 16 mm
Verschlusszeit: 1/60 sec
Blende: f/3.2
ISO: 200

Aktuellste Anmerkung

  • Info. 1939 sind noch 170 Sück in den Zeughäuser, (sollten alle verschrottet sein). 97 Stück gehen zur Truppe mit Mun. Ende WW2 sind noch 18 vorhanden.
    Es gab nie Panzerknacker Mun.
    Mehr von GMS, oder www.festung-oberland.ch

    Gruss vom Hü
    Rolf Hübscher @ 2009-02-27 10:54:12
A3925 - Eine Schweizer Rarität

A3925 - Eine Schweizer Rarität

Koordinaten: 651715 / 260220

Der Artilleriebunker A3925 "Stelli Nord" ist heute eine ganz besondere Rarität. Im Kring wurden an vielen Orten in der Schweiz solcher Artilleriebunker gebaut, um 8.4 cm Feldkanonen 1880 unterzubringen. Bei Kriegsausbruch waren diese Kanonen zwar schon veraltet, aber in grosser Stückzahl vorhanden. Darum baute man verbunkerte Stellungen für sie. Es wurde nur die noch vorhandene veraltete Munition abgegeben, aber keine neue Munition produziert. Das 2.AK beantragte zwar die Produktion von Pz-Granaten, aber auf diesen Antrag wurde wegen Rohstoffmangel nicht eingetreten.

Die Gz Br 3 erhielt z. B. für ihre 9 Kanonen 8,4cm Kanonen, pro Geschütz 300 Schrapnell-Granaten und 50 Kartätschen. ( Letztere: Schrotschuss zur Nahabwehr) Die Geschütze sollten nach dem 1. Weltkrieg wirklich verschrottet werden, waren aber 1939 noch immer vorhanden, weil die Schrotthändler kein Interesse an Ihnen hatten!!

Das Festungsmuseum Reuenthal hat diesen Bunker samt Feldkanone restauriert und wieder hergerichtet. Es ist der einzige Bunker in der Schweiz dieses Typs, welcher heute noch ausgerüstet zu besichtigen ist. Daher ist der Bunker ein Muss für jeden echten Bunker-Fan. Besichtigunstermine können beim Festungsmuseum Reuenthal ausgemacht werden. Danke an den Verein Festungsmuseum Reuenthal für die Einladung zur Besichtigung.

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EXIF Daten

Brennweite: 16 mm
Verschlusszeit: 1/60 sec
Blende: f/3.2
ISO: 200

Aktuellste Anmerkung

  • Info. 1939 sind noch 170 Sück in den Zeughäuser, (sollten alle verschrottet sein). 97 Stück gehen zur Truppe mit Mun. Ende WW2 sind noch 18 vorhanden.
    Es gab nie Panzerknacker Mun.
    Mehr von GMS, oder www.festung-oberland.ch

    Gruss vom Hü
    Rolf Hübscher @ 2009-02-27 10:54:12