Aufbruch!

Aufbruch!

Blick auf den Panzerabwehr Bunker A5644 Bannholz Strasse bei Triboltingen (TG). Hier wurde letzte Woche die zubetonierte Scharte wieder aufgebrochen.

Der Bunker A5644 wurde als Panzerabwehrwerk ab August 1937 bis März 1938 erbaut und war mit MG und IK, resp. Pak ausgerüstet. Ursprünglich besass der Bunker auch einen Tarnaufbau. Davon zeugen noch heute die Fundamente auf dem Dach des Bunkers. Im Laufe der Jahre erfuhr der Bunker zahlreiche umbauten und Anpassungen. So wurde auf der Rückseite ein Magazinhäuschen angebaut und auch ein Motorenraum ist im Eingangsbereich des Bunkers angebaut worden. Gegen Ende der 80er Jahre hat man dann die Bewaffnung aus der Anlage entfernt, weil der Bunker seine taktische Bedeutung als Panzerabwehrwerk verloren hat. Deshalb entschloss man sich, die Anlage als Halbzugsunterstand umzunutzen. Dies ist auch der Grund, warum das FWK die Schartenfront mit massivem Beton ausgoss und verschloss.

Jetzt, da der Bunker im privaten Besitzt ist, störte der Betonausguss natürlich. So hat sich der Besitzer entschlossen den Beton zu entfernen. Ein erster Versuch dies von Hand zu erledigen wurde gleich beendet, als erkannt wurde, dass es sich nicht um eine dünne Schicht Beton handelte. Auch der Einsatz einer kleinen Baumaschine schlug fehl. Erst durch den Einsatz einer mittleren Baumaschine mit Abbruchhammer war man in der Lage den Beton zu entfernen.

Zufälligerweise sind wir genau an diesem Tag dort vorbei gefahren und konnten einige Fotos der Aufbrucharbeiten machen. Somit wird der Bunker demnächst wieder in seinem ursprünglichen Aussehen von aussen zu bewundern sein.

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Jetzt, da der Bunker im privaten Besitzt ist, störte der Betonausguss natürlich. So hat sich der Besitzer entschlossen den Beton zu entfernen. Ein erster Versuch dies von Hand zu erledigen wurde gleich beendet, als erkannt wurde, dass es sich nicht um eine dünne Schicht Beton handelte. Auch der Einsatz einer kleinen Baumaschine schlug fehl. Erst durch den Einsatz einer mittleren Baumaschine mit Abbruchhammer war man in der Lage den Beton zu entfernen.

Zufälligerweise sind wir genau an diesem Tag dort vorbei gefahren und konnten einige Fotos der Aufbrucharbeiten machen. Somit wird der Bunker demnächst wieder in seinem ursprünglichen Aussehen von aussen zu bewundern sein.

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