Gewehrgallerie Leiterliweg

Gewehrgallerie Leiterliweg

Blick auf eine Gewehrgallerie der Festung Luzisteig von 1831 am Leiterliweg in Fläsch.

Da die Sperre am Luzisteig während der napoleonischen Kriege über die Flanke des Fläscherbergs umgangen wurde, errichtete man während des Baus der Festung Luzisteig (ab 1831) auch eine Gewehrgallerie am legendären Leiterliweg in den Abhängen des Fläscherbergs. Dass der Leiterliweg nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten geblieben ist, ist einem Festungswächter zu verdanken. Zwar hatte er von seinem vorgesetzten Hauptmann den Befehl erhalten, die Leitern abzubrechen und so den Leiterliweg unbegehbar zu machen, jedoch ignorierte er diesen Befehl. Dies hauptsächlich darum, weil der passionierte Jäger wusste, dass er, seine Kollegen und viele Wanderer den Weg benutzen. Als der Hauptmann sah, dass der Weg immer noch begehbar war, bafahl er ihm - unter Androhung von Arrest und Entlassung - sofort den Abbruch einzuleiten. Der Festungswächter aber hatte die zündende Idee. Er nahm mit seinem Kollegen beim Wanderverein Kontakt auf und diese nagelten in Windeseile die gelben Wanderwegmarkierungen an den Leiterliweg. Weil der Leiterliweg nun offizieller Wanderweg war, war der Abbruchbefehl hinfällig geworden. So rettete ein mutiger Festungswächter diesen Wanderweg, der noch heute rege genutzt wird. Übrigens: Seit kurzem hat die Gemeinde Fläsch die offiziellen Wanderwegmarkierungen wieder entfernt. Dies hauptsächlich aus Gründen der Haftung, weil der Weg gefährlich ist. Jegliche Begehung des Leiterliwegs erfolgt somit auf eigene Haftung und Gefahr.

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EXIF Daten

Brennweite: 20 mm
Verschlusszeit: 1/100 sec
Blende: f/9
ISO: 1000

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Gewehrgallerie Leiterliweg

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Da die Sperre am Luzisteig während der napoleonischen Kriege über die Flanke des Fläscherbergs umgangen wurde, errichtete man während des Baus der Festung Luzisteig (ab 1831) auch eine Gewehrgallerie am legendären Leiterliweg in den Abhängen des Fläscherbergs. Dass der Leiterliweg nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten geblieben ist, ist einem Festungswächter zu verdanken. Zwar hatte er von seinem vorgesetzten Hauptmann den Befehl erhalten, die Leitern abzubrechen und so den Leiterliweg unbegehbar zu machen, jedoch ignorierte er diesen Befehl. Dies hauptsächlich darum, weil der passionierte Jäger wusste, dass er, seine Kollegen und viele Wanderer den Weg benutzen. Als der Hauptmann sah, dass der Weg immer noch begehbar war, bafahl er ihm - unter Androhung von Arrest und Entlassung - sofort den Abbruch einzuleiten. Der Festungswächter aber hatte die zündende Idee. Er nahm mit seinem Kollegen beim Wanderverein Kontakt auf und diese nagelten in Windeseile die gelben Wanderwegmarkierungen an den Leiterliweg. Weil der Leiterliweg nun offizieller Wanderweg war, war der Abbruchbefehl hinfällig geworden. So rettete ein mutiger Festungswächter diesen Wanderweg, der noch heute rege genutzt wird. Übrigens: Seit kurzem hat die Gemeinde Fläsch die offiziellen Wanderwegmarkierungen wieder entfernt. Dies hauptsächlich aus Gründen der Haftung, weil der Weg gefährlich ist. Jegliche Begehung des Leiterliwegs erfolgt somit auf eigene Haftung und Gefahr.

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