Ãœbungsbunker

Ãœbungsbunker

Blick auf den Artillerie-Ãœbungsbunker A6096 auf dem Magletsch bei Gretschins (SG).

Solche Artillerie-Übungsbunker sind bei allen Festungsanlagenanlagen zu finden, wo früher Festungsartillerie-Rekruten ausgebildet wurden. Von aussen eine eher schwache Betonhülle, sahen sie innen 100% so aus, wie die aktiven Artilleriestellungen. Meistens enthielten die Übunsbunker Bewaffnungen, welche in den aktiven Schul-Festungen nicht eingebaut waren. So konnten nach Möglichkeit alle Artilleriewaffen ausgebildet werden.

Beim Übungsbunker A6096 sind 10.5 cm Haubitzen eingebaut, welche nirgends in der Festung Sargans in einer Anlage eingebaut waren. Es komisch anmutet ist die Tatsache, dass in Magletsch gegen Ende der 70er Jahre die 7.5 cm BK ausser Betrieb genommen wurden. Auf einen Ersatz dieser Kanonen durch 10.5 cm Haubitzen wurde im ganzen Festungsgebiet verzichtet. Hier hätte man eine Ausnahme machen können und die Schulgeschütze in die alten 7.5 cm Kampfstände vom Magletsch einbauen können. So hätten diese Rohre im Ernstfall zumindest noch einen taktischen Wert gehabt. Im Übungsbunker war dieser nicht gegeben, da die Betonhülle viel zu schwach war um einen Treffer auszuhalten. Warum also die Geschütze draussen belassen und nicht in die Festung integriert wurden ist zumindest für uns nicht nachvollziehbar.

Foto Tag & Kategorien

EXIF Daten

Brennweite: 27 mm
Verschlusszeit: 1/80 sec
Blende: f/9
ISO: 400

Aktuellste Anmerkung

  • Ich vermute, dass man deshalb in die 7,5 cm Stände keine 10,5 cm Fest Hb eingebaut hat, weil man aus den 7,5er Ständen nicht in ein Ãœbungszielgebiet wirken konnte, wohl aber aus dem Ãœbungsbunker auf dem Magletsch.

    Edit:
    Interessanter Aspekt - in diesem Fall jedoch ist es so, dass Wirkungsbereich der Ãœbungsbunker mit dem der ehemaligen 7.5 cm BK identisch sind.
    Peter Hauser @ 2011-11-07 11:53:21
Ãœbungsbunker

Ãœbungsbunker

Blick auf den Artillerie-Ãœbungsbunker A6096 auf dem Magletsch bei Gretschins (SG).

Solche Artillerie-Übungsbunker sind bei allen Festungsanlagenanlagen zu finden, wo früher Festungsartillerie-Rekruten ausgebildet wurden. Von aussen eine eher schwache Betonhülle, sahen sie innen 100% so aus, wie die aktiven Artilleriestellungen. Meistens enthielten die Übunsbunker Bewaffnungen, welche in den aktiven Schul-Festungen nicht eingebaut waren. So konnten nach Möglichkeit alle Artilleriewaffen ausgebildet werden.

Beim Übungsbunker A6096 sind 10.5 cm Haubitzen eingebaut, welche nirgends in der Festung Sargans in einer Anlage eingebaut waren. Es komisch anmutet ist die Tatsache, dass in Magletsch gegen Ende der 70er Jahre die 7.5 cm BK ausser Betrieb genommen wurden. Auf einen Ersatz dieser Kanonen durch 10.5 cm Haubitzen wurde im ganzen Festungsgebiet verzichtet. Hier hätte man eine Ausnahme machen können und die Schulgeschütze in die alten 7.5 cm Kampfstände vom Magletsch einbauen können. So hätten diese Rohre im Ernstfall zumindest noch einen taktischen Wert gehabt. Im Übungsbunker war dieser nicht gegeben, da die Betonhülle viel zu schwach war um einen Treffer auszuhalten. Warum also die Geschütze draussen belassen und nicht in die Festung integriert wurden ist zumindest für uns nicht nachvollziehbar.

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Aktuellste Anmerkung

  • Ich vermute, dass man deshalb in die 7,5 cm Stände keine 10,5 cm Fest Hb eingebaut hat, weil man aus den 7,5er Ständen nicht in ein Ãœbungszielgebiet wirken konnte, wohl aber aus dem Ãœbungsbunker auf dem Magletsch.

    Edit:
    Interessanter Aspekt - in diesem Fall jedoch ist es so, dass Wirkungsbereich der Ãœbungsbunker mit dem der ehemaligen 7.5 cm BK identisch sind.
    Peter Hauser @ 2011-11-07 11:53:21