Battery Worth 2

Battery Worth 2

Blick auf die beiden 10" Verschwind-Kanonen der Küstenbatterie Worth in Fort Casey auf der Insel Whidbey im Pudget Sund vor Seattle.

Gschütz 1 (hinten) befindet sich in Feuerstellung - Geschütz 2 (vorne) in Lade- und Ruhestellunge. Die Geschütze wurden gesenkt geladen und kurz vor der Schussabgabe nach oben gehoben. Nach der Schussabgabe senkte sich das Geschützt durch den Rückstoss automatisch. Der ganze Vorgang zwischen heben - Feuer - senken dauert ca. 4 Sekunden. Eine eingespielte Mannschaft (28 Mann pro Geschütz) war in der Lage 6 bis 8 Schuss abzugeben. Vor jeder Schussabgabe mussten sich alle Männer in Nischen in Deckung begeben, da sie sonst durch den Druck der beim Schiessen entstand umgeworfen worden wären.

Aus unserer Sicht mag diese Konstruktion der offenen Batterien sehr unekktiv und ungeschützt wirken. Man muss jedoch bedenken, dass die Batterien in Küstennähe erbaut wurden und dort selten Erhebungen und Felsen wie in den Bergen vorhanden sind, welche eine gedeckte Stellung ermöglichen würden. Von See her sind diese Batterien nicht auszumachen, da man von den Schlachtschiffen her nur einen Hügel sieht und mehr nicht. Erst wenn das Geschützt sich über die Brüstung hebt und feuert, kann man die Lage der Batterie ausmachen. Jedoch ist selbst dann eine effektive Bekämpfung durch die Schiffsgeschützt nicht möglich, da die Schussdistanz und der Winkel für die Bordkanonen viel zu kurz, resp. zu flach ist. Daher sind diese offenen Batterien für die Zeit in der sie gebaut wurden eine äusserst effektive Kinstruktion gewesen.

Übrigens: Versenkkanonen waren auch in Fort Dailly für einige Zeit eingebaut.

Foto Tag & Kategorien

EXIF Daten

Brennweite: 35 mm
Verschlusszeit: 1/640 sec
Blende: f/9
ISO: 200

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Blick auf die beiden 10" Verschwind-Kanonen der Küstenbatterie Worth in Fort Casey auf der Insel Whidbey im Pudget Sund vor Seattle.

Gschütz 1 (hinten) befindet sich in Feuerstellung - Geschütz 2 (vorne) in Lade- und Ruhestellunge. Die Geschütze wurden gesenkt geladen und kurz vor der Schussabgabe nach oben gehoben. Nach der Schussabgabe senkte sich das Geschützt durch den Rückstoss automatisch. Der ganze Vorgang zwischen heben - Feuer - senken dauert ca. 4 Sekunden. Eine eingespielte Mannschaft (28 Mann pro Geschütz) war in der Lage 6 bis 8 Schuss abzugeben. Vor jeder Schussabgabe mussten sich alle Männer in Nischen in Deckung begeben, da sie sonst durch den Druck der beim Schiessen entstand umgeworfen worden wären.

Aus unserer Sicht mag diese Konstruktion der offenen Batterien sehr unekktiv und ungeschützt wirken. Man muss jedoch bedenken, dass die Batterien in Küstennähe erbaut wurden und dort selten Erhebungen und Felsen wie in den Bergen vorhanden sind, welche eine gedeckte Stellung ermöglichen würden. Von See her sind diese Batterien nicht auszumachen, da man von den Schlachtschiffen her nur einen Hügel sieht und mehr nicht. Erst wenn das Geschützt sich über die Brüstung hebt und feuert, kann man die Lage der Batterie ausmachen. Jedoch ist selbst dann eine effektive Bekämpfung durch die Schiffsgeschützt nicht möglich, da die Schussdistanz und der Winkel für die Bordkanonen viel zu kurz, resp. zu flach ist. Daher sind diese offenen Batterien für die Zeit in der sie gebaut wurden eine äusserst effektive Kinstruktion gewesen.

Übrigens: Versenkkanonen waren auch in Fort Dailly für einige Zeit eingebaut.

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Brennweite: 35 mm
Verschlusszeit: 1/640 sec
Blende: f/9
ISO: 200

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