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Übersicht und Geschichte der "Festung Sargans"
Letzte Aktualisierung: 30. April 2012
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Der Begriff "Festung Sargans" steht nicht für ein einziges Festungswerk sondern für den Festungsraum in der Rheinebene und den Tälern rund um Sargans. In nur sechs Jahren wurde ab 1939 aus dem Nichts
ein Bollwerk geschaffen, welches bis zum Ende des Kalten Krieges seine Bedeutung im Landesverteidigungskonzept der Schweiz hatte. Seit 2003 hat die Festung Sargans ausgedient, doch die Werke im Fels
und die Betonbunker werden noch lange Zeitzeugen einer unruhigen Periode sein.
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Oberschan - Artilleriewerk A6020 Magletsch
Letzte Aktualisierung: 09. Mai 2012
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Das 1939 erbaute und ab August 1940 einsatzbereite Artilleriewerk Magletsch war das am weitesten nördlich exponierte Werk der Festung Sargans. Mit seinen drei 10.5 cm Pantertürmen und seinen vier
7.5 cm Kassematten-Kanonen war Magletsch (der Hammer) das am stärksten bewaffnete Werk am Ende des Zweiten Weltkrieges.
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Pfäfers - Artilleriewerk A6355 Furggels und Sperrstelle (1313)
Letzte Aktualisierung: 15. Mai 2012
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Idylisch gelegen, auf dem St. Margrethenberg oberhalb des Kurorts Pfäfers, liegt die mächtigste Anlage der Festung Sargans. Das Artilleriewerk Furggels war mit seinen vier 10.5 cm Panzertürmen
und den vier 15 cm Kassemattengeschützen das Rückgrat der Festung Sargans. Seit 2010 ist das Werk als Festungsmuseum auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
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Trübbach / Sargans - Artillerie- und Infanteriewerk A6100 Schollberg
Letzte Aktualisierung: 13. Mai 2012
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1936 schlägt der Ingenieur-Offizierskurs zur Sperrung des Rheintales nördlich von Sargans zusammen mit dem Werk Ansstein ein Gegenwerk am Schollberg vor. Zusammen mit den
Werken am Rhein und in der Sarganserau entsteht am Schollberg die Schlüsselfront der Festung Sargans. Die Schollbergfestung besteht am Ende aus einem Artilleriewerk und
zwei Infanteriewerken.
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Fläsch - Artilleriewerk A6256 Ansstein
Letzte Aktualisierung: 12. März 2012
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Schon die ersten Studien des 1936 stattfindenden Kurses für Ingenieur-Offiziere im Raum Sargans sah vor, das Rheintal auf der Linie Schollberg - Ansstein mit zwei sich gegenseitig
flankierenden Artilleriewerken zu sperren. Während das AW Schollberg rechtzeitig zur Mobilmachung schussbereit war, waren in Ansstein zu diesem Zeitpunkt gerade mal ein MG und zwei
mobile Kanonen feuerbereit.
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Sargans - Bataillon Kommandoposten A6149 Naus
Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2012
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Eine oft gestellte Frage bei Führungen im Bergwerk Gonzen ist die Frage nach einer Verbindung der Bergwerks mit den Festungsbauten der Festung Sargans. Guten Gewissens können die Führer diese
Frage immer verneinen. Es gab keine Verbindung aus dem Bergwerk Gonzen zu irgendeiner der Sarganser-Festungen. Doch dies stimmt nicht ganz, wurde doch 1962 im stillgelegten Stollen Naus
ein Bataillon Kommandoposten errichtet.
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Buchs, Sevelen - Sperrstellen Buchs (1302) und Sevelen (1303)
Letzte Aktualisierung: 06. Mai 2012
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Der Rhein ist das grösste natürliche Geländepanzerhindernis der Festung Sargans. Buchs hatte deshalb im Zweiten Weltkrieg eine strategisch wichtige Bedeutung im Vorfeld der Festung. Denn
nur hier gab es eine Strassenbrücke, welche genügend Tragkraft hatte, um von Panzern befahren werden zu können. Die Eisbahnbrücke war zugleich die Verbindung zur Arlbergbahn, welche beim
Aufmarsch der Wehrmacht eine zentrale Bedeutung gehabt hätte.
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Wartau - Sperrstellen Wartau (1304) und Magletsch (1305)
Letzte Aktualisierung: 11. Mai 2012
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Die Ruine der um 1225 erbaute Burg Wartau zeugt noch heute vom frühen Festungsbau in diesem Gebiet. 715 Jahre später errichtete man in Wartau wieder neue Befestigungen. Obwohl im Zweiten
Weltkrieg ausserhalb des Reduit gelegen, entstand in der Gemeinde Wartau beim Weiler Plattis der erste gegen Norden gerichtete Sperrriegel der Festung Sargans. Der heute ökologisch wertvolle
Tankgraben bildete zusammen mit dem dazugehörenden Infanteriewerk Plattis die wichtigsten Zeitzeugen in diesem Raum.
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Mels - Artilleriewerk A6400 Castels
Letzte Aktualisierung: 01. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Auf dem Castels, dem geschichtsträchtigen Hügel bei Mels, sind nicht nur noch deutlich die Spuren der Steinhauer zu sehen - welche während Jahrhunderten Mühlsteine aus dem Fels brachen und in
weite Teile der Welt exportierten - sondern auch noch die Spuren des dritten grossen Artilleriewerks der Festung Sargans.
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Trübbach, Sargans, Mels - Sperrstelle Rhein (1. Verteidigungslinie)
Aktualisiert am: 16. Januar 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Der Rhein bildetet schon seit je her eine natürliche Sperre. Kein Wunder haben die alten Eidgenossen schon immer versucht, ihr Gebiet bis an den Rhein auszudehnen und so als Grenze zu nutzen. Bei der
Festung Sargans war der Rhein daher die logische erste Verteidigungslinie, die es zu halten galt.
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Sargans, Mels - Sperrstelle Sarganser und Melser Au (2. und 3. Verteidigunslinie)
Aktualisiert am: 29. Oktober 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Vor dem Schollberg in der Sarganser Au wurde ein gestaffeltes Verteidigungssystem aus Sperren, Bunkern und Unterständen errichtet, welche von den Werken im Schollberg unterstützt werden
sollten. Die Bunker und Sperren in der Sarganser Au bildeten die zweite und dritte Verteidigungslinie dieser Konzeption.
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Sargans - Centurion-Sperrstelle Schollberg
Aktualisiert am: 02. Juni 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Zur Verstärkung der Panzerabwehr an der Schlüsselfront, wurden 1991 aus ausgemusterten Centurion Kampfpanzern, zwei Panzertürme mit ihren 10.5cm Panzerkanonen in Bunker nahe beim Schollberg
eingebaut. Diese modernen Befestigungsbauten hatten aber ein schnelles Ende. Bereits 2003 wurden diese neuen Anlagen ausser Dienst gestellt.
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Trübbach, Azmoos - Sperrstelle und Infanteriewerke A6086 Richtbühl und A6088 Bühl
Aktualisiert am: 16. Fabruar 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Die beiden Infanteriewerke Bühl und Richtbühl sind direkt hinter den dem Schollberg vorgelagerten Geländepanzerhindernissen. Geschützt mit Tankmauer,
Schienenhindernissen und Betonhöckern haben die beiden Infanteriewerke die erste Verteidigung der Schlüsselfront am Schollberg übernommen.
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Sargans - Artilleriewerk A6375 Passati
Letzte Aktualisierung: 06. Juli 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Als Teil der Seeztalsperre wurde das AW Passati in der gleichnamigen Felswand direkt über Sargans-Heiligkreuz erbaut. Das AW Passati war als Gegenwerk zum AW Castels ausgelegt
und war mit zwei 7.5 cm Bunkerkanonen bewaffnet, welche direkt in das Seeztal hinein auf die Sperre und das Vorfeld wirken konnten.
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Mels, Sargans - Sperrstelle Seeztal
Aktualisiert am: 29. Februar 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Auf der Höhe von Sargans-Heiligkreuz erstreckt sich quer durch das Seeztal eine Sperre. Dieses besteht aus dem AW Castels, dem AW Passati und einer Kette von Panzersperren und Bunkern. Diese
Anlagen bilden zusammen den westlichsten Sperrriegel der Festung Sargans, auch bekannt als Seeztalsperre.
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Fläsch - Sperrstelle und Infanteriewerk A6224 Ellhorn
Aktualisiert am: 07. Februar 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Wer durch den Sarganser Kessel fährt, dem fällt gezwungenermassen die grosse Felsnase am Rheinknie auf - das Ellhorn. So auffällig dieser grosse Felsen ist, so spannend ist die Geschichte wie
dieser Felsen erst 1948/49 - durch den Ellhorn Handel mit Liechtenstein - ein wichtiger Teil der Festung Sargans wurde.
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Fläsch - Artilleriewerk A6225 Tschingel
Letzte Aktualisierung: 06. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Den Reisenden durch den Kessel von Sargans mag vielleicht schon einmal das "Gibraltar von Sargans" im Felsen oberhalb der Gemeinde Fläsch aufgefallen sein. Über 4 Stockwerke und
fast 100 Höhenmeter verteilt befindet sich hier das grösste Artilleriewerk des Kantons Graubünden - der "Tschingel".
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Fläsch - Sperrstelle Fläsch
Aktualisiert am: 23. Februar 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Bedingt durch die im Sommer 1941 angeordnete Rücknahme der Reduitlinie erstellte das Festungskommando Sargans weitere Rheintalsperren in Form von Werken für 7.5cm Bunkerkanonen, sowie
weitere Bunker und Sperren. Die Sperre Fläsch im gleichnamigen Ort ist eine dieser weiteren Rheintalsperren.
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Bad Ragaz - Artilleriebunker A6370 Tamina
Aktualisiert am: 26. Januar 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Bedingt durch die im Sommer 1941 angeordnete Rücknahme der Reduitlinie erstellte das Festungskommando Sargans weitere Rheintalsperren in Form von Werken und Bunkern für je eine 7.5 cm Bunkerkanone.
Eines dieser drei Werke ist der Artilleriebunker Tamina in der gleichnamigen Schlucht bei Bad Ragaz.
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Trimmis, Untervaz - Artilleriewerke A6315 Molinära, A6325 Haselboden und Sperrstelle
Aktualisiert am: 05. November 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
1940 wurden Studien durchgeführt für eine befestigte Südfront. In der Folge fiel der Entscheid zu Gunsten einer Sperre bei Trimmis mit den beiden flankierenden
Artilleriewerken in den Felswänden unterhalb des Haselbodens und südwestlich des Hofes Molinära.
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Landquart, Mastrils - Sperrstelle Chlus/Felsenbach und Artilleriewerk A6330 Nussloch
Aktualisiert am: 22. April 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Schon in den Bündnerwirren (1621) und während der Napoleonischen Kriege (1799) wurde in der Chlus bei Landquart verschanzt und gekämpft. Von 1937 bis 1942 entstand in dieser
Schlucht eine Kette von Bunkern, Infanteriewerken (Felsenbach Nord und Süd) und einem kleinen Artilleriwerk (Nussloch), welche ein Eindringen aus dem Rättikon in die Sarganser-Ebene
verhindern sollten.
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Azmoos, Wartau - Sperrstelle Alvier
Aktualisiert am: 24. März 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Als Verlängerung der Sperren beim Schollberg erstreckt sich vom IW Richtbühl bis hoch hinauf zum Alvier eine Bunkerlinie welche bekannt ist als Alvier-Linie. Die weitgehend
unbekannten Werke dieser Linie sollten eine Umgehung der Sperre Schollberg verhindern.
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Pfäfers - Sperrstelle St.Peter
Aktualisiert am: 10. November 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Eine der äussersten und abgelegensten Sperren der Festung Sargans ist die Sperre St. Peter im Taminatal. Die Sperre St. Peter besteht aus den zwei Infanteriewerken St. Peter Ost (A6351)
und St. Peter West (A6350). Aufgabe der 1941/42 errichteten Werke war es, eine Umgehung der Sperre Trimmis über den Kunkelspass zu verhindern.
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Festung Sargans - Bison Monoblock Artilleriebunker
Aktualisiert am: 14. Mai 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Im Rahmen der Modernisierungen des Festungsbaus in den 80er Jahren wurde ein neues Konzept von Artilleriewerken entwickelt. Diese als "Bison" bekannten Artilleriewerke wurden
als sogenannte Monoblockbunker erstellt und konnten mit ihren 15.5 cm Kanonen über 35 km weit wirken.
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Festung Sargans - 12 cm Festungsminenwerfer
Aktualisiert am: 23. Mai 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]
Als Ersatz für das absehbare Ende der 7.5 cm Bunkerkanonen der Artilleriewerke in der Festung Sargans wurde nach Ersatzlösungen gesucht. Gefunden wurde dieser in Form von
mehreren 12 cm Festungsminenwerfer Monoblockbunkern, welche heute noch den einzigen aktiven Teil der ehemaligen Festung Sargans darstellen.
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Fotoalbum Vergessene Igel

Gliederung der Fest Br 13 in Armee 95
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